7 7 JAECOO OMODA Hybridautos Vergleiche SUV
Omoda 7 gegen Jaecoo 7: Welcher chinesische Plug-in-Hybrid-SUV der Kompaktklasse bietet unter 40.000 Euro den größeren Gegenwert?
Omoda und Jaecoo stammen aus demselben Haus – Chery – und teilen sich die Plattform, haben in Spanien jedoch unterschiedliche Produktwege eingeschlagen. Der eine setzt auf den Plug-in-Hybrid mit technologischem Anspruch, der andere auf den günstigen Einstiegs-Benziner. Die Frage, die uns viele Leser stellen, ist einfach: Gibt es derzeit einen chinesischen Plug-in-Hybrid-SUV der Kompaktklasse für unter 40.000 Euro? Die kurze Antwort lautet nein, und wir sollten sie erläutern, bevor wir uns die technischen Daten der beiden Modelle ansehen.

Omoda 7 PHEV: Technische Daten, elektrische Reichweite und Preis
Der Omoda 7 PHEV ist das Flaggschiff der Plug-in-Baureihe der Marke auf unserem Markt, mit einem Antriebskonzept, das auf dem Papier mit deutlich teureren koreanischen Konkurrenten mithalten kann.
Leistung und Plug-in-Hybridantrieb
Er arbeitet mit einem 1.5 TGDI in Kombination mit einem Elektromotor, die zusammen rund 210 kW leisten, also etwa 280 CV Systemleistung. Die Batterie mit 18,5 kWh ermöglicht eine elektrische Reichweite von rund 90 Kilometern nach Norm – genug, um die meisten Stadt- und Pendlerstrecken zurückzulegen, ohne den Tank anzurühren. Der Verbrauch liegt kombiniert bei etwa 2,5 l/100 km, die Emissionen bei rund 50 g/km CO₂, Werte, die ihm die Umweltplakette 0 der DGT verschaffen.
Preis und Ausstattungsvarianten
Hier liegt die Nuance, die einen Großteil der in der Branche üblichen Schlagzeile entkräftet: Der Omoda 7 PHEV startet bei etwa 42.900 Euro unverbindlicher Preisempfehlung und liegt damit über der Schwelle von 40.000 Euro. Für das, was er bietet – 280 CV, Umweltplakette 0, großzügige Ausstattung –, ist das ein wettbewerbsfähiger Preis, aber er passt nicht in die Spanne „unter 40.000 Euro“, die viele Käufer im Kopf haben.
| Modell | Leistung (kW) | Leistung (CV) | Höchstgeschwindigkeit | Elektrische Reichweite | Verbrauch | Plakette | Kraftstoff | Preis ab |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Omoda 7 PHEV | ≈210 kW | ≈280 CV | ≈180 km/h | ≈90 km | ≈2,5 l/100 km | 0 | PHEV | ≈42.900 € |

Jaecoo 7 1.6 TGDI Select: Technische Daten und Erfahrungen
Der Jaecoo 7 spielt in einer anderen Liga. Er ist das Einstiegs-Kompakt-SUV der Schwestermarke, gedacht für alle, die ein robustes Design und eine gute Ausstattung wollen, ohne sich auf Elektrifizierung einzulassen.
Benzinmotor und Ausstattung
Die Version 1.6 TGDI 145 Select kombiniert einen Turbo-Benziner mit rund 110 kW (150 CV) mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. In dieser Konfiguration gibt es keine Plug-in-Elektrifizierung: Er ist ein herkömmlicher Benziner, mit allem, was das für Besteuerung und Zugang zu Umweltzonen bedeutet.
Preis des Jaecoo 7 Select
Der Jaecoo 7 Select startet bei etwa 33.900 Euro unverbindlicher Preisempfehlung, ein Betrag, der die Schwelle von 40.000 Euro deutlich unterschreitet. Die Erfahrungsberichte zum Jaecoo 7 in Foren und Tests stimmen in einem Punkt überein: Die Serienausstattung überrascht für den Preis, auch wenn die Haptik mancher Innenraummaterialien nicht ganz an europäische Konkurrenten derselben Preisklasse heranreicht.
| Modell | Leistung (kW) | Leistung (CV) | Höchstgeschwindigkeit | Verbrauch | Kraftstoff | Preis ab |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Jaecoo 7 1.6 TGDI Select | ≈110 kW | ≈150 CV | ≈180 km/h | ≈7,5 l/100 km | Benzin | ≈33.900 € |
Omoda 7 vs. Jaecoo 7: Der direkte Vergleich
Legt man beide auf die Waage, ist der Unterschied von fast 9.000 Euro zwischen ihnen kein Zufall: Er trennt ein elektrifiziertes Kompakt-SUV mit 280 CV und Umweltplakette 0 von einem herkömmlichen Benziner mit 150 CV. Es handelt sich nicht um exakt dasselbe Produkt, auch wenn sie sich Plattform und Familie teilen. Preis gegen Preis zu vergleichen, ohne die Technik zu berücksichtigen, wäre unserer Ansicht nach ein grober Fehler.
Gibt es einen chinesischen Plug-in-Hybrid-SUV der Kompaktklasse unter 40.000 Euro?
Stand heute, im Angebot dieser beiden Schwestermarken, nein. Der Omoda 7 PHEV überschreitet die Schwelle, und der Jaecoo 7 unter 40.000 Euro ist kein Plug-in-Hybrid, sondern ein reiner Benziner. Wer einen Jaecoo 7 PHEV sucht – der als Variante im Programm der Marke existiert und den wir in unserem Test des Jaecoo 7 PHEV bereits ausführlich analysiert haben –, muss einen höheren Preis als bei der Einstiegsversion mit Benzinmotor in Kauf nehmen.
Plakette 0, Umweltzonen und Besteuerung: Der Vorteil des Plug-in-Hybrids
Für alle, die täglich durch eine Umweltzone (ZBE) fahren, ist die Plakette 0 des Omoda 7 PHEV weit mehr als ein Aufkleber: Sie bedeutet uneingeschränkte Zufahrt in Madrid, Barcelona oder jeder anderen kommunalen ZBE, dazu die üblichen Ermäßigungen bei der Kfz-Steuer (IVTM), je nach Gemeinde. Der Jaecoo 7 als Benziner, mit der für diese Art von Turbomotorisierung zu erwartenden Plakette C, unterliegt heute keinen gravierenden Einschränkungen, doch sein künftiger Spielraum ist enger, falls die Vorschriften verschärft werden. Wer sein Budget plant und bei der Anschaffung Fördermittel prüft, sollte bedenken, dass der Plan Auto+ weiterhin der staatliche Referenzrahmen für den Kauf elektrifizierter Fahrzeuge ist – den aktuellen Betrag, der je nach Region und Fahrzeugtyp variiert, sollte man auf der offiziellen Website nachlesen.

Welcher passt zu deinem Alltag?
Wenn dein Alltag städtisch geprägt ist, mit kurzen Strecken und der Möglichkeit, zu Hause oder bei der Arbeit zu laden, gleicht der Omoda 7 PHEV seinen Aufpreis durch Kraftstoff aus, den du kaum verbrauchst, und durch reibungslosen Zugang zu jeder ZBE aus. Ist deine Nutzung dagegen gemischt, mit häufigen Überlandfahrten und ohne verfügbare Lademöglichkeit, ergibt es wenig Sinn, eine Batterie mitzuführen, die du nicht richtig nutzen wirst: Dann ist der Jaecoo 7 als Benziner, günstiger und technisch einfacher, die vernünftigere Wahl. Auch er ist kein Allheilmittel – er verzichtet auf die Plakette 0 und die Kraftstoffersparnis –, punktet aber mit Einfachheit und niedrigem Einstiegspreis. Wer zwischen beiden Ansätzen schwankt, findet in unserem Ratgeber So wählst du einen chinesischen Premium-SUV einen breiteren Maßstab, in dem Garantie und Wiederverkaufswert behandelt werden, zwei Variablen, die in diesem Segment noch immer berechtigte Zweifel wecken.
Übersichtstabelle: Omoda 7 vs. Jaecoo 7
| Modell | Kraftstoff | Leistung (CV) | Höchstgeschwindigkeit | Verbrauch | Preis ab | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Omoda 7 PHEV | PHEV | ≈280 CV | ≈180 km/h | ≈2,5 l/100 km | ≈42.900 € | 8,3/10 |
| Jaecoo 7 1.6 TGDI Select | Benzin | ≈150 CV | ≈180 km/h | ≈7,5 l/100 km | ≈33.900 € | 7,8/10 |
Die angegebenen Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers, ohne Händlerrabatte, zeitlich begrenzte Aktionen oder Kaufförderungen.
Häufig gestellte Fragen
Ist der Omoda 7 ein Plug-in-Hybrid-SUV für unter 40.000 Euro?
Nein. Der Omoda 7 PHEV startet bei etwa 42.900 Euro unverbindlicher Preisempfehlung und liegt damit über dieser Schwelle, bleibt aber gegenüber Konkurrenten anderer Marken mit ähnlichen Fahrleistungen wettbewerbsfähig.
Welche elektrische Reichweite hat der Omoda 7 PHEV?
Sie liegt bei rund 90 Kilometern nach Norm mit seiner 18,5-kWh-Batterie, genug, um übliche Stadtstrecken ohne Benzinverbrauch zurückzulegen.
Gibt es den Jaecoo 7 Select als Plug-in-Hybrid?
Die Version Select 1.6 TGDI, die bei etwa 33.900 Euro startet, ist ein herkömmlicher Benziner. Die PHEV-Variante gibt es in der Baureihe Jaecoo 7, aber zu einem höheren Preis als diese Einstiegskonfiguration.
Welche Umweltplakette hat jedes Modell?
Der Omoda 7 PHEV hat die Plakette 0 mit uneingeschränktem Zugang zu jeder ZBE. Der Jaecoo 7 als Benziner erreicht diese Kategorie nicht, unterliegt aber im aktuellen Regelwerk keinen gravierenden Einschränkungen.
Technische Daten der Autos in diesem Artikel
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