Audi will der erste Hersteller sein, der fliegende Autos auf den Markt bringt
Audi hat das Projekt Urban Air Mobility gestartet, eine Initiative, die dazu dienen wird, mit fliegenden Taxis zu experimentieren und zu versuchen, die großen Verkehrsstaus in den Städten zu lösen.
Audi gestaltet eine neue Form der Mobilität: fliegende Autos, insbesondere fliegende Taxis. Am 20. Juni wurde in der Bundeskanzlei in Berlin eine Absichtserklärung mit Partnern aus Politik und Automobilindustrie unterzeichnet. Bei dieser Veranstaltung kündigte der Audi-CEO Bram Schot den Start des Projekts Urban Air Mobility in Ingolstadt an, dessen Ziel kein anderes ist, als Audi zur Referenz für Tests mit Lufttaxis zu machen.

„Vernetzte, elektrische und autonome Fahrzeuge werden den urbanen Verkehr komfortabler und sauberer machen und Platz sparen. Das bedeutet, dass die Menschen in den Städten eine bessere Lebensqualität haben werden. Hier kann die Mobilität in der dritten Dimension in Zukunft einen großen Beitrag leisten. Wir danken der Stadt Ingolstadt für ihr Engagement und der Region für ihre Unterstützung beim Projekt der Lufttaxis“, erklärte der Audi-CEO.
Pop.Up Next: der erste fliegende Prototyp von Audi
https://www.youtube.com/watch?v=2LggHhR2kFk
Während des diesjährigen Genfer Autosalons präsentierten Audi, Italdesign (eine Tochter von Audi) und Airbus Pop.Up Next, einen elektrischen, vollständig autonomen Prototyp, der für horizontale und vertikale Mobilität ausgelegt ist. Es handelt sich also um ein fliegendes Auto in der Entwicklung, mit dem Audi die großen Verkehrsstaus in den Ballungsräumen lösen möchte.
„Mit dem Projekt Urban Air Mobility möchten wir unsere Erfahrung und unser Wissen einbringen, um das städtische Leben zu verbessern, indem wir neue Mobilitätskonzepte für die Städte und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen entwickeln“, versichert Bram Schot.

Hervorzuheben ist, dass das Projekt Urban Air Mobility Teil einer Initiative der Europäischen Union ist, die European Innovation Partnership (EIP) heißt. Daran sind neben Ingolstadt (dem Sitz von Audi) auch andere Städte wie Hamburg oder Genf beteiligt.
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