GM wird seine Geschäfte in Russland in seine europäische Division eingliedern

Die Führungskräfte von General Motors haben eine neue Strategie entwickelt, mit der ihre europäische Division aus den roten Zahlen kommen soll. Dazu sollen die Geschäfte in Russland in GM Europa eingegliedert werden, denn derzeit werden sie von einem Unternehmen namens GM International Operations mit Sitz in Schanghai verwaltet. So könnte die Division direkter vom Wachstum des russischen Automobilmarktes profitieren.
Laut Analysten wird dieses Land Deutschland in fünf Jahren als der europäische Staat überholen, in dem die meisten Neuwagen verkauft werden. Entscheidend ist, dass Russland sowohl für Chevrolet als auch für Opel ein sehr wichtiger Markt ist. Für Erstere ist es die fünftstärkste Marke im Fahrzeugverkauf, und für die deutsche Marke ist Russland trotz des zwölften Platzes in den Ranglisten ihr drittgrößter Markt.
Cadillac würde ebenfalls ins Spiel kommen, da die Marke zu den Aktivitäten von GM in Europa gehört. Die Verkäufe in Russland sind zuletzt um 32 % auf 1.124 Einheiten gesunken, doch jede noch so kleine Unterstützung kommt der europäischen Division des Konzerns aus Detroit gelegen. Denn sobald diese Integration der russischen Geschäfte abgeschlossen ist, kann GM diese Verkäufe hinzurechnen und in der europäischen Bilanz weniger alarmierende Ergebnisse vorweisen.
Vorerst wird General Motors die Geschäftsführung seiner russischen Aktivitäten neu besetzen. Ab dem 1. November übernimmt Andy Dustan, derzeit Verkaufs- und Betriebsleiter für Mittel- und Osteuropa, deren Leitung. Der Manager, den er ersetzt, Jim Bovenzi, wechselt in die Zentrale nach Detroit, wo er zum neuen Chief Strategy Officer für die globale Standortstrategie wird.
Quelle | Automotive News
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