Mazda 5 2.0 DISI i-Stop mit 150 CV, Test (Teil I)

Diego G. Moreira     13 July 2011     3 min.
Mazda 5 2.0 DISI i-Stop mit 150 CV, Test (Teil I)

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Die Stadtwagen lassen wir beiseite und widmen uns dem Test eines Familien-Vans mit sieben Sitzen, dem Mazda 5, dem japanischen Modell, das vor Kurzem überarbeitet wurde und nun ein aufwendigeres Außendesign sowie neue Motoren im Programm hat, darunter den 1.6 CRTD mit 115 CV.

Wir haben den Mazda 5 mit dem stärksten Benzinmotor getestet, dem Zweiliter-DISI mit 150 CV, einem Motor mit Start-Stopp-System, mit dem sich vor allem in der Stadt Kraftstoff sparen lässt. Vor Kurzem hatten wir einen ersten Kontakt mit der Dieselversion mit 115 CV, einem Aggregat, das uns als vernünftige und durchaus gute Wahl für dieses Van erschien.

Was diesen Benzinmotor betrifft, so ist er ein altbekannter Bekannter der Marke und wir haben ihn bereits in anderen Modellen gefahren, etwa im Mazda 3. Er überzeugt vor allem durch seinen sanften Lauf, hat jedoch beim Verbrauch seine Schwachstelle.

Motor und Fahrleistungen

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Das Auffälligste an diesem Antrieb ist seine progressive Ansprache und sein sanfter Lauf. Ab etwa 3.000 U/min beginnt er, progressiv zu schieben, doch die volle Kraft spürt man erst ab 3.500 bis 4.000 U/min. Um alle Pferde auszureizen, muss man ihn daher hoch drehen lassen.

mazda5Dafür bietet er ein ruhiges und weiches Verhalten, was nur wenige aktuelle Turbomotoren bieten. In Verbindung mit dem präzisen Sechsgang-Schaltgetriebe macht das das Fahren dieses Vans sehr gelassen. Gerade die Schaltung des Mazda ist sehr charakteristisch, denn Präzision ist bei dieser Marke ein Markenzeichen.

Die Fahrleistungen des Mazda 5 mit diesem 150-CV-Motor sind ordentlich, doch man sollte nicht vergessen, dass man hinter dem Steuer eines Vans sitzt. Er beschleunigt in 11 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 194 km/h. Das sind eher bescheidene, aber für einen Van akzeptable Werte.

Fahrverhalten

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Für einen Siebensitzer überzeugt er durch ein agiles Fahrverhalten, denn die Federung ist eher straff abgestimmt und hält den Mazda 5 auf Kurs, wobei das Modell die für diese Fahrzeugart typischen Wankbewegungen kaum zeigt. Gleichzeitig ist er sehr komfortabel auf Langstrecke, vor allem dank des großzügigen Innenraums, der guten Geräuschdämmung und des geringen Motorgeräuschs.

In der Stadt profitiert man am meisten vom Start-Stopp-System, das sehr gut funktioniert und den Wagen sanft und zügig anfahren lässt. Auf der Landstraße macht dieser Van am meisten Freude; wie bereits erwähnt, verhält er sich dort agiler, als man es in diesem Segment erwarten würde. Beim Überholen muss man jedoch mit der Schaltung arbeiten, da man die 150 CV erst bei rund 4.000 Umdrehungen spürt.

Die Lenkung ist typisch für einen Van und könnte etwas direkter sein, um das Gesamtbild abzurunden, da sie nicht genug Rückmeldung darüber gibt, was an den Rädern passiert. Außerdem rundet die Bremsanlage mit ordentlicher Wirkung das Gesamtbild ab.

Verbrauch

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Trotz Start-Stopp-System ist der Verbrauch keine Stärke dieses Benzinmotors, denn er liegt auf etwas hohem Niveau: Der durchschnittliche Verbrauch auf der Landstraße beträgt 8,5 Liter auf 100 km. In der Stadt kommt man problemlos auf etwa 11 Liter auf 100 km.

Man darf nicht vergessen, dass es sich um einen Zweiliter-Motor mit Direkteinspritzung handelt, der 150 CV leistet, und dass es ein Van ist. Daher sind diese Verbrauchswerte durchaus normal.

Im zweiten Teil des Tests widmen wir uns dem Außendesign, das überarbeitet wurde, dem Innenraum und der Qualität dieses Mazda 5.

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Fotos | Testteam

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