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Peugeot 308 CC 2.0 HDi 140 CV, Test (Teil II)

Wir setzen den Test des Peugeot 308 CC fort, ausgestattet mit dem 2.0 HDi Turbodiesel mit 140 CV und der Ausstattungslinie Sport Pack. Nachdem wir über das Fahrverhalten des Motors, die Fahrleistungen und den Verbrauch gesprochen haben, geht es nun um das Modell, das Außendesign, den Innenraum und die Alltagstauglichkeit dieses Löwen.
Was das Design betrifft, sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Ein kurzer Blick genügt, und alle Vorzüge werden deutlich. Was die Geräumigkeit angeht, gilt: Wer lange Strecken fahren möchte, reist mit dem Auto besser zu zweit Erwachsenen plus Gepäck, denn der Kofferraum und die etwas knappen Rücksitze erschweren Fahrten mit vier Erwachsenen samt Gepäck. Aber gehen wir der Reihe nach vor…
Außendesign

Wie ich schon sagte, reicht ein Blick, um zu erkennen, dass es kein Auto ist, dessen Design unbemerkt bleibt. Schon der Peugeot 307 CC war attraktiv gestaltet, und beim 308 CC haben die Designer von Peugeot die Essenz der Marke bewahrt und das Erbe des 307 CC fortgeführt. Entstanden ist ein Coupé & Cabrio mit sehr sportlichen Linien (es verfügt sogar über eine Art Diffusor im hinteren Stoßfänger) und einer fließenden Formgebung an der Seite.
Wenn man mit dem Peugeot 308 CC unterwegs ist, merkt man, dass er viele Blicke auf sich zieht (sogar der Esel konnte den 308 CC nicht aus den Augen lassen). Kombiniert man das mit den 18-Zoll-Felgen oder der Front mit dem großen Kühlergrill, entsteht ein Auto mit sportlicher Anmutung und fließenden, eleganten Linien. Die Rückleuchten fallen sehr auf, da sie LED-Technik und vertikal angeordnet sind. Einziger Kritikpunkt: Das Rückfahrlicht sitzt sehr tief (siehe Detail).
Ein weiterer Pluspunkt ist das Hardtop, das das Cabrio vielseitiger macht. Bei solchen Dächern treten allerdings häufig kleine Geräusche auf. Beim 308 CC war das jedoch nicht der Fall: Alles war bisher gut verarbeitet, und das Klappern des elektrischen Dachs war praktisch nicht vorhanden (anders als bei manchen vergleichbaren Fahrzeugen, bei denen man das Dach bei jedem Schlagloch spürt). Die große Heckscheibe sorgt für viel Helligkeit im Innenraum, hat aber einen Nachteil: Bei Sonneneinstrahlung werden die hinteren Plätze schnell sehr warm.
Innenraum

Das Erste, was mir auffiel, war der Fahrerarbeitsplatz und vor allem die Sitzposition. Ich war direkt vorher den Saab 9-3 Cabrio aus dem letzten Test gefahren, der eine klassischere Anordnung hatte. Beim Einsteigen in den 308 CC merkt man, dass man weiter hinten und flacher sitzt, denn beugt man sich nach vorn, verdeckt das Lenkrad den Tacho. Das bedeutet aber nicht, dass die Position unbequem wäre, ganz im Gegenteil: Man sitzt gestreckter und bequemer als in vielen anderen Modellen. Der einzige Nachteil ist die Motorhaube, die man nicht gut einsehen kann. Das ist heutzutage allerdings üblich. Der 308 CC verfügt über gute Park-Sensoren vorn und hinten, die sehr nützlich sind (dazu später mehr im Abschnitt über die Ausstattung).
Der Fahrerplatz und das Armaturenbrett wirken modern, alles ist griffbereit. Besonders gefallen haben mir die Bedienelemente für Radio und Tempomat, die hinter dem Lenkrad liegen und sich während der Fahrt sehr bequem bedienen lassen. Die Mittelkonsole war mit Leder bezogen, ein Extra, das rund 950 Euro kostet und entbehrlich ist.

Auch an Ablagen ist er gut ausgestattet: Es gibt Fächer in den Türen und zwei praktische Ablagen in der Mittelkonsole unter dem Multimediasystem und der Klimaanlage. Außerdem ist das Handschuhfach recht groß und kühlbar, und eine 1,5-Liter-Flasche passt hinein (ein schönes Detail, denn bei den meisten passen nur Halbliter-Flaschen).
Die Platzverhältnisse vorn sind sehr gut, man sitzt geräumig und bequem. Hinten ändert sich das etwas: Dort können nur zwei Personen mitfahren, und der Platz für Kopf und Beine ist begrenzt. Am schlimmsten ist vielleicht die Kopffreiheit hinten: Eine Person über 1,75 m stößt schnell an das Dach (das Design fordert hier seinen Preis). Dafür sind die Schultern hinten gut bedacht, und es gibt Luftausströmer für die Rücksitze (etwas, das alle Modelle haben sollten).
Bei der Materialqualität liegt er auf dem Niveau eines 30.000-Euro-Autos. In der Mittelkonsole gibt es viel Kunststoff, aber immerhin einen gut verarbeiteten, angenehm anzufassenden Kunststoff, ebenso wie beim mit Leder bezogenen Lenkrad und den übrigen Bedienelementen. Zu erwähnen ist, dass das Armaturenbrett mit Leder ein überflüssiges Extra ist. Beim Kofferraum gilt: Er ist naturgemäß nicht riesig (kein Coupé-Cabrio auf dem Markt hat einen großen Kofferraum). Beim 308 CC bietet er mit geschlossenem Dach 534 Liter und mit geöffnetem Verdeck 248 Liter (siehe Detail).
Fahrvergnügen unter freiem Himmel
Und das Verdeck fehlt noch: Es lässt sich in 20 Sekunden öffnen oder schließen, und während der Fahrt kann man es bis 12 km/h öffnen. Öffnet man das Dach, haben die Passagiere hinten mehr Kopffreiheit (das größte Problem im geschlossenen Zustand), und es zieht nicht übermäßig viel Wind in den Innenraum. Ein Detail verstehe ich nicht: Die hinteren Sicherheitsgurte flattern, wenn die Rücksitze leer sind, bei geöffnetem Verdeck im Wind und schlagen gegen die Sitze.
Mit dem Windschott löst sich das Problem des Flatterns der hinteren Gurte. Man friert in diesem Cabrio auch nicht: Dank des Airwave-Systems (dazu im dritten Teil zusammen mit der übrigen Ausstattung mehr) oder der beheizbaren Sitze und der leistungsstarken Klimaanlage kann man das Dach auch bei kalten Außentemperaturen öffnen, denn im Inneren bleibt es angenehm warm.
Elektrisches Dach des Peugeot 308 CC from Highmotor on Vimeo.
Dem steht allerdings ein Nachteil gegenüber: Das Leder der Testwagen war nicht mikroperforiert, während es bei den meisten verkauften Modellen mit Lederausstattung der Fall ist. Und klar: Schwarzes, nicht perforiertes Leder, das in der Sonne steht, lässt sich nur schwer abkühlen, vor allem, weil Peugeot keine Sitzbelüftung bietet (was bei Cabrios sehr willkommen wäre). Das ist aber eher eine kuriose Eigenheit unseres Testwagens als ein echtes Problem.
Im nächsten Teil sprechen wir über die Ausstattung, die Sicherheit und die Preise des Peugeot 308 CC…
Fotos | Diego G. Moreira
7 comentarios
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muchas gracias por la prueba.
lo de los cinturones traseros tienen una pinza para cliparlos y que no se muevan. un saludo
Muy lindo diseño pero la verdad que desde el primer dia que lo vi no me convencio la parte trasera, saludos
Habran solucionado el problema electrico heredado del 307, por que sino mal vamos
buen aporte diego, lo de los cinturones traseros que aletean es muy cierto, y yo no veo que trajera la pinza que dices Jose en otros descapotables si peo en este no
si que trae las pinzas para sujetar los cinturones. te lo digo seguro por que yo tengo 1.
Os puedo asegurar que si trae pinzas para sujetar los cinturones, yo mismo lo vi y hasta creo que puedo decir que en el coche de jose no “josemegan”?? jeje. Bueno soy el webmaster del Club 308 cc y os agradecemos mucho este analisis tan en profundidad, que hasta el momento es el único que hemos visto tan bien hecho. Un saludo!
si subzero.ja,ja.