Der Ford Mustang Cobra Jet der SEMA 2009

Nur wenige Dinge bringen Amerikaner so sehr in Wallung wie das Thema Leistung und Sportwagen, und dabei geht es meist um den Camaro und den Mustang (wobei sicher nicht alle Amerikaner so denken). Fest steht: Die amerikanischen Marken haben auf der jährlich stattfindenden SEMA Show einen Pflichttermin, auch wenn sie dort meist nur aufgewärmte Versionen des Camaro oder des Mustang präsentieren.
Dennoch gibt es einen Mustang, der die übrigen Modelle weit in den Schatten stellt. Die Rede ist vom Mustang Cobra Jet, einer Sonderversion in einer Auflage von 50 Stück, die direkt ab Werk für den Start am Ampelstart beim Viertelmeilen-Rennen bereit ist.
Der Cobra Jet, der im zweiten Jahr seiner Wiederauferstehung steht, basiert auf dem Mustang GT. Die Ingenieure haben es jedoch geschafft, dem altbewährten V8 475 PS zu entlocken. Kurioserweise verfügt der Cobra Jet über einen Drehzahlbegrenzer und eine Traktionskontrolle(?), und es ist anzunehmen, dass die neuen Besitzer diese Teile aus rechtlichen Gründen als Erstes entfernen werden, denn der Cobra Jet ist ausschließlich für Beschleunigungsrennen gedacht. Deshalb ist das Getriebe auf Schaltvorgänge ausgelegt, die sehr schnell an den Grenzbereich heranführen.
Für Ford erfreulich: Die 50 Exemplare sind offenbar bereits verkauft, und zwar zu einem Basispreis von rund 74.000 Dollar, der Endpreis liegt jedoch bei etwa 93.000 Dollar. Warum sich die Preise so stark unterscheiden, ist kaum nachvollziehbar, doch so reiht sich dieser neue Cobra Jet in die Geschichte des Mustang ein.
Via | Inside Line
Fotos | Autoblog Italia
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