Der neue Mazda CX-30 ist bereits Realität

Alvaro Avilés     16 July 2019     7 min.
Der neue Mazda CX-30 ist bereits Realität

Der neue Mazda CX-30 wurde offiziell vorgestellt. Er überzeugt mit einem sehr attraktiven Design, einer hochwertigen Verarbeitung, einer umfangreichen Ausstattung und drei Motorisierungen, unter denen ein Mild-Hybrid besonders hervorsticht.

Einige Monate nach dem Marktstart des Mazda3 hat die japanische Marke nun das zweite Modell der neuen Generation des Herstellers präsentiert, den neuen Mazda CX-30. Diese Neuheit markiert den Einstieg in ein neues Marktsegment, das zwischen dem Mazda CX-3 und dem CX-5 angesiedelt ist und dabei den Seat Ateca, den Hyundai Tucson und den Peugeot 3008 im Blick hat.

Der Mazda CX-30 ist die jüngste Weiterentwicklung der Designsprache Kodo

Wie bereits erwähnt, ist der Mazda CX-30 das zweite Modell, das die neueste Version der Designsprache Kodo übernimmt. Sie zeichnet sich durch ein klares Design aus, das in seinen Linien eine fließende Eleganz ausstrahlt. Vorne finden wir den großen Kühlergrill, wie ihn die neuesten Modelle der Marke aufweisen, allerdings mit einer noch schärferen Gestaltung. Mazda hat dafür gesorgt, dass die Front je nach Blickwinkel und Lichteinfall unterschiedliche Erscheinungsbilder bietet.

Das Heck wirkt sehr muskulös, mit breiten Radhäusern, die sich zum Dach hin verjüngen. Die Heckklappe fällt stark ab, weshalb die Silhouette an ein Coupé erinnert. Außerdem weist das Heck scharfkantig geformte Rückleuchten auf, die an die des Mazda3 erinnern.

Der neue Mazda CX-30 ist mit Leichtmetallfelgen in den Größen 16 und 18 Zoll erhältlich. Bei den kleineren Felgen handelt es sich um ein Speichendesign in einem abgedunkelten Farbton, wodurch sie größer wirken. Wer sich für die Ausstattungsvarianten entscheidet, in denen die 18-Zoll-Felgen serienmäßig sind, erhält sie in einer Metallic-Lackierung mit dreidimensional geschliffenem Speichendesign.

Ein auf den Fahrer ausgerichteter Innenraum

Das Cockpit des Mazda CX-30 folgt der gleichen Linie wie beim Mazda3, den die Marke vor einigen Monaten vorgestellt hat. Das bedeutet einen einladenden Fahrerarbeitsplatz mit guter Ergonomie und einer aufgeräumten Anordnung ohne überflüssige Tasten.

Die Marke hat das Armaturenbrett durchgehend auf den Fahrer ausgerichtet. Deshalb sind die drei Rundinstrumente des Kombiinstruments sowie der zentrale Bildschirm zu seiner Position hin ausgerichtet. Alles ist so angeordnet, dass der Fahrer den Blick nicht von der Straße abwenden muss.

Der obere Teil des Armaturenbretts ist mit einer Zierleiste aus einem lederähnlichen Material mit Ziernähten bezogen. Diese Details werden mit verschiedenen Aluminiumelementen kombiniert, weshalb die Verarbeitung insgesamt besser ist als bei den meisten Wettbewerbern. Außerdem sind zwei Stoffbezüge erhältlich, einer in Brauntönen und einer in Marineblau, sowie zwei Lederausführungen, eine in Weiß und eine in Schwarz.

Die Marke wollte Ablenkungen am Steuer vermeiden

Mazda hat ein Head-up-Display integriert und setzt damit eine Tradition fort, die bei früheren Modellen begonnen hat. Dieses ist mit einem großen 8,8-Zoll-Zentraldisplay verbunden, das über den HMI-Controller im Mitteltunnel bedient wird.

Über dieses Display lässt sich das Infotainmentsystem Mazda Connect steuern, dessen Bedienung überarbeitet wurde, um sie sicherer und einfacher zu gestalten. Außerdem ist das System mit Apple CarPlay und Android Auto kompatibel. Weitere Neuerungen sind der 3D-Gyrosensor und die neue prädiktive Suchfunktion One-Box Search, mit der Ziele allein über Schlüsselwörter gesucht werden können.

Darüber hinaus kann der neue Mazda CX-30 mit zwei Soundsystemen ausgestattet werden: Das Mazda Harmonic Acoustics, das serienmäßig an Bord ist, verfügt über drei Wege und acht Lautsprecher. Optional ist ein von Bose entwickeltes Soundsystem mit zwölf Lautsprechern erhältlich, das für kräftigere Bässe und eine verbesserte Klangqualität sorgt.

Der japanische Hersteller hat mit einem klaren Schritt Ablenkungen am Steuer reduziert. Dies wurde vor Kurzem bekannt, als er ankündigte, dass er in seinen Fahrzeugen keine Touchscreens mehr verbauen wird. Deshalb lassen sich alle Bedienelemente im Innenraum des neuen SUV ertastet identifizieren, wodurch die Bedienung sehr intuitiv ist und die gefürchteten Ablenkungen am Steuer vermieden werden.

Der neue Mazda CX-30 verfügt über einen Kofferraum mit 430 Litern Volumen. An diesem Punkt wird das neue Modell durch sein Design benachteiligt, da seine Wettbewerber größere Ladevolumen bieten: Der Peugeot 3008 hat 520 Liter, der Hyundai Tucson 488 Liter und der Seat Ateca 510 Liter.

Drei Motorisierungen für den Mazda CX-30

Der neue Mazda CX-30 kommt mit drei Motorisierungen auf den Markt: Skyactiv-G, Skyactiv-D und Skyactiv-X. Alle lassen sich mit einem manuellen Sechsganggetriebe oder einem Automatikgetriebe mit identischen Übersetzungen kombinieren.

  • Der 1.8 Skyactiv-D ist die Dieselvariante des neuen Mazda CX-30. Er leistet 114 PS, hat ein maximales Drehmoment von 270 Nm und wird einen durchschnittlichen Verbrauch zwischen 4,1 und 7,3 Litern auf 100 Kilometer (WLTP) aufweisen.
  • Die Benzinversion ist der 2.0 Skyactiv-G. Dieser Antrieb bietet bescheidene 122 PS und ein Drehmoment von 213 Nm. Auch beim Verbrauch ist er nichts Besonderes: Mazda verspricht Werte zwischen 5,3 und 9,7 Litern, je nach Bedingungen (WLTP).
  • Der neue Mazda CX-30 gibt es dank des Motors Skyactiv-X auch als Mild-Hybrid. Ziel ist es, den Kraftstoffverbrauch durch einen Elektromotor zu senken, der den Hauptmotor (Skyactiv-G) unterstützt. Wenn Sie mehr über diese Technik erfahren möchten, erklären wir Ihnen was Mild-Hybride sind und warum sie eigentlich keine echten Hybride sind.

Außerdem wird das Allradsystem i-Activ-AWD erhältlich sein, das um die Erkennung der „vertikalen Radlast an allen vier Rädern“ erweitert wurde. Dadurch steuert die Elektronik die Drehmomentverteilung auf Vorder- und Hinterachse, was Traktion und Haftung in schwierigen Situationen verbessert. Dies arbeitet zusammen mit dem System G-Vectoring Control Plus, das die Stabilität durch gezielte Bremseingriffe erhöht und so die Karosserie in Momenten starker Fliehkräfte stabilisiert.

Umfangreiche Ausstattung an Assistenzsystemen

Der Mazda CX-30 wurde mit einem Paket an Sicherheitstechnologien namens i-Activsense ausgestattet, die den Fahrer dabei unterstützen, mögliche Gefahren zu erkennen und zu vermeiden. Dank dieses Pakets gehören serienmäßig unter anderem die Notbremsanlage, die automatische Lichtsteuerung, die Totwinkelüberwachung, die Querverkehrswarnung hinten, der Spurhalteassistent bei unbeabsichtigtem Verlassen der Spur und der adaptive Tempomat zur Ausstattung.

Drei neuartige optionale Sicherheitssysteme

Unter den optionalen Ausstattungen sind drei Sicherheitssysteme hervorzuheben: die Müdigkeitserkennung mit Kamera, die Frontquerverkehrswarnung und der Verkehrs- und Staufolgeassistent.

  • Die Müdigkeitserkennung mit Kamera nutzt dieses Gerät zusammen mit einer Infrarot-LED, um den Fahrer zu beobachten. Sie überprüft, ob seine Augen geöffnet sind, wie oft er blinzelt und sogar seine Gesten, um den Grad der Schläfrigkeit oder Ermüdung zu erkennen. Erkennt das System eine gefährliche Situation, ertönt ein Alarm, der den Fahrer warnt und zum Reagieren auffordert.
  • Ein weiteres optionales System ist die Frontquerverkehrswarnung, die andere Fahrzeuge erkennt, die sich von vorne über die toten Winkel nähern. Das bedeutet, dass das Auto erkennt, wenn ein Fahrzeug bei eingeschränkter Sicht aus einer Kreuzung herausfährt.
  • Der Verkehrs- und Staufolgeassistent hilft, Ermüdung zu reduzieren, indem er den Fahrer bei Gas, Bremse und Lenkung unterstützt, wenn es zu Stau kommt. Er hält das Fahrzeug in einem gleichbleibenden Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Auto und kann es in der Spur halten.

Hier haben wir also das neue Modell der Marke, ein SUV, das im Segment für Furore sorgen soll. Der neue Mazda MX-30 wird nach dem Sommer bei den Händlern stehen, und sein Einstiegspreis liegt bei 25.575 Euro, womit er im Mittelfeld seiner Wettbewerber liegt.

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