Mazda 6 2.2 CRTD 163 CV Sportive, Test (Teil I)

Diego G. Moreira     14 October 2010     3 min.
Mazda 6 2.2 CRTD 163 CV Sportive, Test (Teil I)

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Wenn Sie auf der Suche nach einer Limousine mit Dieselmotor sind, die reichlich Platz im Innenraum und einen großen Kofferraum bietet, könnte der Test, den wir Ihnen heute präsentieren, interessant für Sie sein. Der Mazda 6 ist eine interessante Limousine für alle, die Komfort suchen, ohne auf einen sportlichen Touch oder eine sportliche und eigenständige Optik zu verzichten.

Das Modell, das wir getestet haben, ist der Mazda 6 mit dem 2.2 CRTD Antrieb mit 163 CV, einer der drei Dieselmotoren, die für den Mazda 6 erhältlich sind, denn es gibt ihn auch mit 125 CV und dem leistungsstarken 185-CV-Motor. Es ist einer der ausgewogensten Dieselmotoren hinsichtlich Verbrauch und Fahrleistung und mit ihm lässt sich aus unserem Mazda 6 eine ordentliche Leistung herausholen.

Motor und Fahrleistungen

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Der für unseren Test gewählte Motor ist der 2.2 CRTD mit 163 CV, ein bereits aus dem Programm des japanischen Herstellers bekannter Motor, der jedoch um zwei interessante Varianten mit 125 und 185 CV ergänzt wurde. Der Motor wurde von Mazda selbst entwickelt und überzeugt vor allem durch seine Leistung, dafür muss man allerdings einen etwas höheren Verbrauch im Vergleich zu anderen DieselLimousinen in dieser Leistungsklasse in Kauf nehmen.

Der Motor spricht bereits ab knapp 1600 U/min an (das maximale Drehmoment liegt bei 1800 U/min) und beschleunigt kraftvoll, wie man es von einem typischen Turbodiesel kennt, und bringt diese Limousine mühelos in Schwung. Das Problem zeigt sich bei niedrigen Drehzahlen: Es handelt sich um einen typischen Turbomotor, der unterhalb von 1500 U/min schwächelt, weshalb man mit dem Getriebe spielen muss, um das volle Potenzial herauszuholen.

Fahrverhalten

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Beim Fahrverhalten des Mazda 6 fallen seine Stabilität und Souveränität positiv auf, was zum Teil auf eine Federung zurückzuführen ist, die ohne Einbußen beim Komfort das Auto sicher auf Kurs hält. Es handelt sich jedoch nicht um ein Sportmodell, schon allein wegen der Größe des Mazda 6, und die Lenkung fühlt sich eher weich an und vermittelt nicht alle Informationen, die sie sollte.

Daher ist es ein Auto mit Charakter, das sich von typischen Limousinen abhebt, wobei man allerdings bedenken muss, dass es sich eben um eine Limousine und nicht um einen Sportwagen handelt. Was den Fahrkomfort betrifft, überzeugt der Mazda 6 uneingeschränkt, denn man reist bequem mit ihm, und seine Federung, die eher hart abgestimmt ist, geht nicht zulasten des Komforts.

Verbrauch

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Der Motor bietet gute Fahrleistungen und läuft recht sanft, was sich jedoch direkt im Verbrauch niederschlägt. Außerdem handelt es sich nicht um einen der heute üblichen Motoren, deren Hubraum auf das Minimum reduziert wurde, sondern um einen 2,2-Liter. Auf der Autobahn erreichten wir bei durchschnittlichem Tempo, im erlaubten Rahmen, einen Verbrauch von 6,2 Litern auf 100 km.

Auf der Landstraße fährt er sich besser; wenn man das Getriebe gut kontrolliert und sanft mit dem Gas umgeht, lassen sich Werte um 6 Liter erzielen. Im Mix aus Stadt und Landstraße (40-60 %) ergab sich ein Durchschnittsverbrauch von 7,2 Litern auf 100 km. Alles in allem ist es kein Verschwender, liegt aber deutlich über den optimierten Verbrauchswerten vieler aktueller Dieselimitlimousinen.

Im zweiten Teil des Tests des Mazda 6 werden wir uns auf sein Design konzentrieren, womit Mazda punkten kann, denn das Fahrzeug vereint sportliche Anmutung mit einer Innenausstattung, die komplett ausgestattet ist und mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde; zudem bietet es ein beachtliches Platzangebot.

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Fotos | David Taboada

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