Neue Assistenzsysteme und verbesserte Konnektivität für den neuen Škoda Octavia

Francisco Javier     16 December 2016     3 min.
Neue Assistenzsysteme und verbesserte Konnektivität für den neuen Škoda Octavia

Škoda Octavia (6)Innenraum des neuen Škoda Octavia

Es sind erst wenige Monate vergangen, seit die endgültige Form des neuen Škoda Octavia bekannt wurde. Zur Modellpalette dieser neuen Generation kommen nun neue Ausstattungsvarianten hinzu, aber auch Assistenzsysteme und eine verbesserte Konnektivität. Damit überzeugt die Limousine der tschechischen Marke nicht nur durch ihr neu gestaltetes Design, sondern auch durch ihre umfangreiche Ausstattung.

Im neuen Angebot an Konnektivitätsdiensten finden sich die mobilen Online-Dienste, zusammengefasst unter Škoda Connect. Sie gliedern sich in zwei Kategorien: Zum einen die Online-Infotainment-Dienste für die Navigationssysteme Amundsen und Columbus, die der Navigation und Information dienen, zum anderen die Care-Connect-Dienste, die unabhängig vom Infotainmentsystem Assistenz und Fernzugriff auf das Fahrzeug ermöglichen.

Diese Dienste stellen außerdem Online-Verkehrsinformationen bereit, die den Verkehrsfluss auf der gewählten Route in Echtzeit anzeigen und bei Staus hilfreiche Ausweichrouten vorschlagen. Personalisierte Informationen zu Kraftstoffpreisen, Parkmöglichkeiten, Zielen und Sehenswürdigkeiten gehören ebenfalls zu den besonderen Merkmalen des Online-Infotainments. Diese Daten lassen sich direkt vom Computer in das Navigationssystem übertragen. Für das System Columbus gibt es weitere Dienste, darunter Google Earth und Google Street View. Der Online-Kartenaktualisierungsdienst wird regelmäßig mit den neuesten verfügbaren Karten aktualisiert.

Škoda Octavia (2)Infotainmentsystem des neuen Škoda Octavia

Eine der wichtigsten Neuerungen innerhalb der Care-Connect-Dienste ist der Notruf (eCall). Wird das Rückhaltesystem nach einem Unfall ausgelöst, wird ein Anruf an eine Notrufzentrale gesendet. Zudem gibt es eine Benachrichtigungsfunktion bei leichten Unfällen sowie einen Pannenruf. Auch die Terminplanung für Inspektionen ist in den proaktiven Diensten enthalten. Dabei wird der Eigentümer vom Händler kontaktiert, um den Termin zu vereinbaren.

Mit der neuen App Škoda Connect lassen sich über das Mobiltelefon weitere Care-Connect-Dienste nutzen. Der Fahrzeugstatusdienst informiert darüber, ob Lichter und/oder Türen geöffnet oder geschlossen sind. Die Parkpositionsfunktion zeigt an, wo sich das Fahrzeug befindet. Mit Honk & Flash lässt sich das Fahrzeug leichter finden, indem die Hupe ertönt und die Blinker aktiviert werden. Der Area Notification und der Speed Notification informieren den Eigentümer, wenn sich sein Fahrzeug unbefugt bewegt.

Die Fahrerassistenzsysteme des neuen Škoda Octavia wurden überarbeitet und bieten einen sehr umfassenden aktiven und passiven Schutz. Der prädiktive Fußgängerschutz ist auf den Stadtverkehr spezialisiert: Zwischen 10 und 60 km/h aktiviert er eine Notbremsung, sobald ein Fußgänger erkannt wird. Das System ist Bestandteil des optionalen Front Assist, der auch die Notbremsfunktion im Stadtverkehr umfasst. Der Totwinkel-Assistent unterstützt den Fahrer beim Spurwechsel mit zwei Radarsensoren, die den Verkehr hinter dem Fahrzeug überwachen. Erkennt das System ein Fahrzeug auf der Fahrspur, leuchtet eine Warnleuchte im Außenspiegel auf. Der Rear Traffic Alert unterstützt beim Parken längs oder beim Ausparken, da er sich schnell nähernde Fahrzeuge erkennt.

Der optionale Anhänger-Assistent ist eine weitere Neuheit des neuen Škoda Octavia. Mithilfe des Drehreglers an den Außenspiegeln gibt der Fahrer den Winkel vor, in dem der Anhänger gelenkt werden soll. Beim Rückwärtsfahren gibt das System die passenden Lenkempfehlungen. Außerdem unterstützt der Maneuvre Assist beim Rückwärtsfahren ohne Anhänger, indem er bei einem erkannten Hindernis hinter dem Fahrzeug rechtzeitig die Bremsen aktiviert.

Quelle | Škoda

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