Nissan, Mitsubishi und Renault werden dieselbe Elektroauto-Plattform nutzen
Die französisch-japanische Allianz wird ihre künftigen Elektrofahrzeuge auf derselben Plattform fertigen, auf der derzeit der Nissan Leaf gebaut wird.
Heute sind Elektrofahrzeuge im Vergleich zu ihren konventionellen Pendants noch teurer. Die geringe Produktionsmenge von Elektrofahrzeugen verteuert die Herstellungskosten. Aus diesem Grund werden Nissan, Mitsubishi und Renault dieselbe Plattform für ihre Elektroautos nutzen, wie die Zeitung Nikkei berichtet.
Diese Maßnahme erlaubt es den Herstellern, gemeinsame Bestellungen bei ihren Zulieferern aufzugeben, wodurch sich die Herstellungskosten deutlich senken lassen. Nissan, Renault und Mitsubishi werden dieselben Batterien, Motoren und andere Komponenten in ihren Elektrofahrzeugen verwenden. Ziel der französisch-japanischen Allianz ist es, die Produktionskosten ihrer künftigen Elektrofahrzeuge um 20 % zu senken, indem sie die Plattform nutzt, auf der derzeit der Nissan Leaf gebaut wird.
Laut Automotive News plant Nissan, 2018 einen neuen Leaf auf den Markt zu bringen, dessen Preis auf bis zu 16.270 € sinken könnte; derzeit kostet das Basismodell 29.235 €.
Laut Reuters wollen auch andere Automobilriesen wie Volkswagen AG oder Toyota Motor Corporation Elektroautos in Massenproduktion herstellen. Die zunehmend strengeren Emissionsvorschriften scheinen die Entwicklung von Elektroautos auf dem Markt zu beschleunigen.
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