Citroën C3 Picasso 1.6 HDi mit 110 PS, Test (Teil II)

Diego G. Moreira     8 February 2010     7 min.
Citroën C3 Picasso 1.6 HDi mit 110 PS, Test (Teil II)

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Willkommen zum zweiten Teil des Tests des Citroën C3 Picasso, einer kompakten Großraumlimousine mit sehr eigenwilligem Design. Um mehr über den Motor und das Fahrverhalten zu erfahren, können Sie den ersten Teil des Tests sehen, in dem wir den 1.6 HDi-Motor mit 110 PS analysiert haben, ein Motor, der perfekt zum C3 Picasso passt.

Jetzt wollen wir aber über sein Design sprechen, vielleicht einer der wichtigsten Aspekte des C3 Picasso, und über seinen Innenraum, eine weitere Stärke dieser kompakten Großraumlimousine. Im Innenraum finden fünf Erwachsene bequem Platz, außerdem bietet er einen großzügigen Kofferraum, und wenn man die Rücksitze umklappt, erhält man eine recht großzügige und sehr praktische Ladefläche. Wie es sich für eine gute Großraumlimousine gehört, gibt es zudem die typischen Ablagen im gesamten Innenraum.

Außendesign

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Äußerlich ist es ein Modell, das durch seine sanften, abgerundeten Frontformen und die erhöhte Scheinwerferposition auffällt, die an einen SUV erinnert. Die Scheinwerfer leuchten trotz fehlendem Xenon sehr gut aus, und auch ihre Anordnung trägt dazu bei. Die Kunststoffleisten in Schwarz verstärken den robusten Eindruck, und auf Höhe der A-Säule ist der C3 Picasso sehr eigenwillig, da sie durch ein Seitenfenster zweigeteilt ist, was eine außergewöhnliche Rundumsicht bietet und dem Design eine ganz persönliche Note verleiht.

Am Heck begegnen wir wieder einem eigenwilligen Design mit Rückleuchten, die in zwei Gruppen aufgeteilt sind, oben und unten auf Höhe der Stoßstange. Auch hier spielt er mit der SUV-Optik in einem sehr eigenständigen Stil und hat eine große Heckklappe, bei der man an niedrigen Orten, etwa in Garagen, aufpassen muss (siehe Detail).

Die Seitenlinie fällt durch große Türen auf (die mich an die des Berlingo erinnern) und durch die seitlichen Kunststoffleisten. Der Citroën C3 Picasso ist zweifellos ein Auto mit sehr originellem Design und eigener Persönlichkeit. Anfangs mag die Gewöhnung schwerfallen, doch mit der Zeit gefällt er immer mehr. Nicht unerwähnt bleiben darf die Gestaltung der 17-Zoll-Felgen, die sehr auffallen mit ihrer Farbkombination und die in der Ausstattungsvariante Exclusive (mit der unser Testwagen ausgestattet war) serienmäßig sind.

Innendesign, Platzangebot und Wohnkomfort

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Sobald man sich hinters Lenkrad des C3 Picasso setzt, merkt man sofort, dass der Innenraum zu 100 % den Charakter einer Großraumlimousine hat, mit einem großzügigen Raumgefühl. Die Mittelkonsole und die Linien des Armaturenbretts sind nicht gerade klassisch, und die Lüftungsdüsen stechen hervor. Im Hintergrund, über der gesamten Konsole, befindet sich das vollständig digitale Kombiinstrument, was für Citroën-Modelle typisch ist. Die Sitzposition ist leicht erhöht, doch hat man alles unter Kontrolle, mit ausgezeichneter Seiten- und Frontsicht. Vielleicht entgeht einem nur die etwas tief angebrachte Handbremse.

Die Sitzposition ist sehr bequem, mit allem in Reichweite, vor allem den Bedienelementen und dem Schalthebel, der erhöht angeordnet ist. Wie ich aber schon sagte, gefällt mir die Anordnung des Mitteltunnels nicht, wo die Handbremse sehr tief sitzt und vor allem die Mittelarmlehne schlecht platziert ist. Sie stört beim Anziehen der Handbremse, wenn man sie nicht zur Seite schiebt, und auch bei der Bedienung der AUX- und USB-Anschlüsse (serienmäßig in der Version Exclusive). Abschließend ist noch die Pedalerie hervorzuheben, die waagerechter angeordnet ist als gewohnt und sehr angenehm zum Fahren ist, ebenso wie das recht große Lenkrad.

Nichts auszusetzen gibt es bei den verwendeten Materialien, die von guter Qualität sind. Das Armaturenbrett besteht aus einem angenehm anzufassenden Kunststoff, und die verschiedenen Tasten und Bedienelemente sind hochwertig. Auch wenn es einige harte Kunststoffe gibt, ist die Qualität insgesamt gut und vor allem angenehm anzufassen.

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Die Vordersitze sind neben der etwas erhöhten Position geräumig und bieten einen guten Seitenhalt. Vor allem beim Fahren im C3 Picasso hat man den Eindruck, in einem größeren Auto zu sitzen. Auf den Vordersitzen (und auch hinten) herrscht ein großzügiges Raumgefühl, besonders wenn man die Außenmaße des Wagens (4,08 Meter) berücksichtigt. Auf den Rücksitzen kommt zum Raumgefühl noch das Panoramadach hinzu, das viel Licht in den Innenraum bringt (siehe Detail), und es gibt genügend Beinfreiheit.

Als typische Großraumlimousine bietet er zahlreiche Ablagen, um verschiedene Gegenstände abzulegen. Es gibt ein großes Mittelfach, in dem der beim C3 Picasso serienmäßige Lufterfrischer untergebracht ist (eine kuriose Lösung, siehe Detail), und danach verschiedene Ablagen in der Mittelkonsole oder in den Türen, in denen man Dinge verstauen kann. Es gibt sogar ein Fach unter dem Sitzboden der Rücksitze.

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Alles in allem ist der C3 Picasso ein sehr empfehlenswertes Auto für Reisen, denn man kommt bequem viele Kilometer voran und hat reichlich Platz im Innenraum, mit weichen Federungen und einem sanften Motorverhalten, das vor allem den Fahrkomfort in den Vordergrund stellt. Es gibt aber einige verbesserungswürdige Punkte: Die Aerodynamik des Autos ist nicht sehr gut, und auf der Autobahn werden die durch das Design verursachten Geräusche etwas störend, und die Türen sind nicht gut isoliert (siehe Detail) und sollten besser geschützt sein. Ich hoffe, dass dies nur bei unserem Testwagen der Fall war; es verstärkt beispielsweise die Geräusche, die in den Innenraum dringen.

Die praktischen Lösungen beschränken sich nicht nur auf die Ablagen und den Lufterfrischer: Der C3 Picasso verfügt zusätzlich über einen schwenkbaren Make-up-Spiegel (siehe Detail), der sehr praktisch ist, um zum Beispiel Kinder zu beobachten, ohne den Innenspiegel benutzen zu müssen. Außen besitzt er zwei große Außenspiegel, die eine gute Sicht bieten und die schlechte Sicht durch die Heckscheibe ausgleichen.

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Und zum Schluss, im Innenraum, kommen wir zu einem weiteren Bereich, in dem der Citroën C3 Picasso besonders hervorsticht: seine Laderaumkapazität. Der Kofferraum ist von guter Größe und fasst je nach Stellung der verschiebbaren Rücksitzbank zwischen 385 und 500 Liter. Die Rückbank lässt sich zudem für jeden Sitz einzeln verschieben, was zusätzlichen Platz schafft (siehe Detail). Außerdem verfügt er über einen verschiebbaren Kofferraumboden, der noch mehr Platz schafft. Und klappt man die Rücksitze um, erhält man ein echtes Berlingo-Format, mit einer Ladekapazität von bis zu 1.506 Litern. Dann passen Gegenstände mit 2,41 Metern Länge hinein, wenn die Lehne des Beifahrersitzes umgelegt ist.

Dieser Abschnitt hat mir am C3 Picasso am besten gefallen, denn er bietet viele Möglichkeiten zur Innenraumnutzung und einen großen Raum, wie man ihn sonst nur von einem Transporter kennt. So wird der C3 Picasso zu einer sehr praktischen Großraumlimousine für jede Situation, trotz kompakter Abmessungen (4,08 Meter Länge).

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Im dritten Teil des Tests werden wir die Ausstattung des Citroën C3 Picasso und das Gesamturteil zu dieser eigenwilligen Großraumlimousine mit ihrem herausragenden Innenraum betrachten, ebenso wie die Preise und verfügbaren Versionen des C3 Picasso.

Preise ab 12.890 Euro. Ein Preis, der für ein so vielseitiges Modell mit umfangreicher Ausstattung nicht schlecht ist.

Fotos: David Taboada

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