Das FBI zerlegt einen Ferrari F50

JL Arboledas     28 February 2011     1 min.
Das FBI zerlegt einen Ferrari F50

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Um dieses Vorkommnis zu schildern, muss man bis ins Jahr 2003 zurückgehen, als Diebe einen wahrhaft prachtvollen Ferrari F50 aus einem Autohaus in Pennsylvania stahlen. Das Autohaus meldete den Diebstahl unmittelbar nach der Tat bei seiner Versicherung und kassierte die Prämie für den Diebstahl des Supersportwagens.

Jahre später, genauer im August 2008, fand das FBI das Fahrzeug in Kentucky. Es wurde sichergestellt und verwahrt, während die Ermittlungen in Lexington liefen. Gerade in dieser langwierigen Untersuchung beschloss einer der Bundesagenten, der dabei sehr dreist vorging, eine kleine Probefahrt in dem verlockenden Supersportwagen zu machen. Seine Fahrt endete damit, dass der F50 gegen einen Baum prallte

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Naturgemäß verklagte die Versicherung nach Bekanntwerden dieses Vorfalls das FBI und das Justizministerium auf 750.000 Dollar, den Wert des Supersportwagens. Doch wie zu erwarten war, wurde die Klage abgewiesen. Danach fasste sich die Versicherung erneut ein Herz und verklagte das FBI noch einmal, um bestimmte Einzelheiten offenzulegen, etwa die Nutzung, Verwahrung, den Besitz, die Lagerung und den Transport des Ferrari. Auch diese Klage wurde ohne viel Federlesens zurückgewiesen.

Für das FBI kommt es jetzt allerdings schlecht: In den Vereinigten Staaten wurde gerade ein Gesetz verabschiedet, der sogenannte Freedom of Information Act, durch den sowohl das FBI als auch das Justizministerium verpflichtet sind, die Daten des Unfalls offenzulegen. Eine dritte Klage der Versicherung würde das FBI daher zwingen, die 750.000 Dollar zu zahlen, die der italienische Supersportwagen wert war.

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Quelle | gtspirit

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