Wie man einen Mercedes ML als Honda CR-V tarnt

Viele Menschen, die sich ein als deutlich geringwertiger geltendes Auto leisten könnten, entscheiden sich dafür, „mehr darzustellen“, indem sie bestimmte Veränderungen vornehmen. Das wissen wir alle, vor allem von jenen „Tunern“, die etwa aus einem Peugeot 407 Coupé, zumindest optisch, einen ganzen Ferrari F430 machen können.
Bis hierhin ist alles mehr oder weniger korrekt. Wirklich undenkbar ist es aber, zum Beispiel einen Mercedes ML zu kaufen und ihn in ein als minderwertig geltendes Auto zu verwandeln, etwa einen Honda CR-V. Doch alles hat seine Erklärung, besonders wenn das Auto, das du von nun an genießen wirst, von allen Steuerzahlern bezahlt wurde. Wir stehen hier womöglich vor dem Gipfel der Dreistigkeit.
Was ich dir hier konkret erklären möchte, hat viel mit den jüngsten Bildern aus China zu tun, wo die örtliche Polizei künftig in einem prächtigen, importierten Mercedes ML durch die Straßen der Hauptstadt „glänzen“ kann. Das Kuriose ist, dass man beschlossen hat, sämtliche Embleme der deutschen Marke durch weniger auffällige zu ersetzen, nämlich solche, wie sie zu einem Honda CR-V gehören.
Laut der chinesischen Website auto.163.com hat selbstverständlich direkt die Polizei die Entfernung aller Markenembleme veranlasst, um, wie könnte es anders sein, die Steuerzahler wieder einmal zu täuschen. Wir vermuten, damit sie sich nicht gegen eine so unverschämte Verschwendung öffentlicher Gelder auflehnen. So dreist ist das Ganze, dass in China der ML350, den du auf dem Bildschirm siehst, einen Preis von 98.000 Euro hat, während ein Crossover wie der CR-V, den sie nachahmen wollen, für „nur“ 22.000 Euro zu haben ist.

Quelle | autoblog
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Madre mía que chapucero.