Der SsangYong Rodius wird überarbeitet, um sich an den Rest der koreanischen Modellpalette anzupassen

David Lopez    @espacionblanco    19 October 2018     3 min.
Der SsangYong Rodius wird überarbeitet, um sich an den Rest der koreanischen Modellpalette anzupassen

Trotz der derzeit eher nachrangigen Stellung von Vans ist der Rodius der Star im Katalog von SsangYong, der sich der neuen Designphilosophie annähert

El SsangYong Rodius se renueva para adaptarse al resto de la gama coreana

Das Segment der Vans scheint angesichts des Booms der SUVs derzeit an Bedeutung zu verlieren, ein Segment, dessen Wachstum scheinbar kein Ende nimmt. Dennoch gibt es noch einige Marken, die an diesen Familienfahrzeugen in ihrem Angebot festhalten, darunter SsangYong mit dem Rodius. Nicht umsonst ist der Rodius das Vorzeigefahrzeug der Marke in Spanien, mit über 19.000 verkauften Einheiten.

Der SsangYong Rodius ist seit dem Jahr 2004 auf unseren Straßen unterwegs, als die erste Generation auf den Markt kam, die sich ganze neun Jahre mit nur geringfügigen Überarbeitungen behauptete. Im Jahr 2013 kam dann in unserem Land die zweite Generation auf den Markt, mit zahlreichen wesentlichen Änderungen beim Design, das nun deutlich eleganter und sorgfältiger gestaltet ist, und das nach fünf Jahren erneut überarbeitet wird. Allerdings handelt es sich nicht um eine neue Generation, sondern um ein Restyling, mit dem der Rodius an die neue Designphilosophie der koreanischen Marke angepasst wird und sich an deren neueste Modelle angleicht.

El SsangYong Rodius se renueva para adaptarse al resto de la gama coreana

Die deutlichsten Veränderungen des neuen SsangYong Rodius finden sich außen, und zwar vor allem an der Front, die nun der Designlinie des übrigen Modellprogramms folgt. Die Stoßstange wurde komplett neu gestaltet, mit neuen Lufteinlässen und den nun rechteckigen Nebelscheinwerfern, ebenso wie der neue Kühlergrill mit weicheren Linien, der optisch breiter wirkt. Auf beiden Seiten findet sich die ebenfalls neu gestaltete Lichteinheit, deren oberer Bereich die LED-Tagfahrleuchten aufnimmt.

Am besten zur Geltung kommt die neue Motorhaube aus der Seitenansicht, mit schlankeren Linien und einer Öffnung, die sich bis zu den seitlichen Radkästen erstreckt. Darüber hinaus erhalten die Felgen ein neues Design und sind voraussichtlich weiterhin 16 oder 17 Zoll groß. Ansonsten bleibt der neue SsangYong Rodius gegenüber dem Vorgängermodell unverändert.

El SsangYong Rodius se renueva para adaptarse al resto de la gama coreana

Im Innenraum bleibt alles beim Alten: Die koreanische Marke hat die Frontpartie außen mehr oder weniger umfassend überarbeitet, den übrigen Teil des Fahrzeugs aber genau so belassen. Der Rodius zeichnet sich daher weiterhin durch seine Bestuhlung mit Sitzen in der Anordnung 2+2+3 aus, was seinen Insassen einen großzügigen Innenraum und eine große Kapazität bietet, wie das Ladevolumen von 875 Litern bei noch vorhandener dritter Sitzreihe zeigt, das sich auf 1.975 Liter erhöhen lässt, wenn man alle Sitze umklappt.

Technisch erhält der SsangYong Rodius ebenfalls keine Verbesserungen, daher sorgt weiterhin der 2,2-Liter-Turbodieselmotor für den Antrieb. Er leistet 178 PS und ein Drehmoment von 400 Nm, kombiniert mit einem manuellen Sechsgang- oder einem Siebengang-Automatikgetriebe. Mit dem Automatikgetriebe ist der Antrieb auf alle vier Räder ausgelegt, mit dem Schaltgetriebe dagegen auf die Hinterräder.

Der neue SsangYong Rodius ist in unserem Land bereits erhältlich. Der Preis für die Ausstattungsvariante Line beträgt 26.100 Euro, für die Variante Premium 28.600 Euro und für die Variante Limited 32.600 Euro. Mit Automatikgetriebe liegt der Einstiegspreis bei 31.400 Euro, und wer zusätzlich Allradantrieb (4×4) wählt, zahlt ab 36.450 Euro. Außerdem gibt es für kinderreiche Familien einen Rabatt von 500 Euro, der auch für die Modelle SsangYong Rexton und XLV gilt.

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