Ford Grand C-Max 1.6 TDCi 115 CV, Test (II)

Wir setzen unseren Test des Ford Grand C-Max fort, eines Vans, mit dem man große Reisen mit gutem Fahrkomfort genießen kann. Außerdem haben wir im ersten Teil des Tests gesehen, dass unser Testwagen den 1.6 TDCi mit 115 CV Leistung hatte, der den Grand C-Max mit Souveränität und sehr niedrigem Verbrauch antreibt.
Im zweiten Teil sprechen wir über das Außendesign sowie das Innere. Außerdem behandeln wir weitere wichtige Themen für ein Familienfahrzeug, etwa die Innenausstattung, den Platz auf den Rücksitzen und das Ladevolumen.
Außendesign
Das Außendesign des Grand C-Max ist von deutlich runderen Linien als bei der Vorgängergeneration geprägt und insgesamt von einem innovativeren Schnitt der Seitenlinie sowie einer Front mit neu gestalteten Scheinwerfern.

Optisch sticht vor allem die Schiebetür hinten hervor, die einen deutlich leichteren Zugang zur zweiten und dritten Sitzreihe ermöglicht. Damit hebt sich der Van von Modellen anderer Marken ab und gewinnt an Zugänglichkeit.
Das Heck wird vom Heckklappe dominiert, über die der Ladebereich zugänglich ist, weshalb das Design dieses hinteren Bereichs etwas nüchterner wirkt als Front oder Seitenprofil.
Innendesign, Platzangebot und Kofferraum
Nun kommen wir zu einem der wichtigsten Abschnitte für Käufer, die sich für einen Familienvan entscheiden, denn der Komfort im Innenraum und die Qualität der Materialien spielen bei solchen Kaufentscheidungen eine große Rolle.

Der Fahrerplatz lässt sich schnell einstellen und bietet zahlreiche Tasten am Lenkrad zur Bedienung von Navigation, Radio oder Tempomat. Die verwendeten Materialien und die Verarbeitung im Innenraum sind gut.
Durch die erhöhte Sitzposition hat man eine gute Sicht auf die Straße. Außerdem gibt es einen kleineren Innenspiegel neben der Brillenablage, mit dem man die Rücksitze im Blick behalten kann.
Wie bereits erwähnt, ist ein Pluspunkt des Grand C-Max die Schiebetür hinten, die den Zugang zu den Rücksitzen verbessert. Die zweite Sitzreihe lässt sich längs verschieben, und die Rückenlehne hat ebenfalls verschiedene Positionen. Der mittlere Platz ist etwas eng, lässt sich aber bei Bedarf umklappen und unter dem rechten Sitz verstauen.

So lässt sich der Van in der Konfiguration 2+2+2 nutzen, wodurch in der zweiten Reihe deutlich mehr Platz entsteht. Im hinteren Bereich gibt es zahlreiche Details, die den Komfort erhöhen, etwa klappbare Tische oder die seitlichen Ablagefächer in den Türen. Außerdem gibt es eine normale 230-V-Steckdose.
Die beiden letzten Plätze sind einfach zu montieren. Der Beinraum ist recht knapp, und obwohl man durch Verschieben der Sitze der zweiten Reihe ein paar Zentimeter gewinnen kann, ist die Sitzposition etwas unbequem. Dafür bietet die Kopffreiheit einen sehr guten Wert, sodass auch ein Erwachsener dort mitfahren kann. Hinten finden sich außerdem zwei seitliche Ablagen sowie zwei weitere Getränkehalter.

Zum Schluss sprechen wir noch über den Kofferraum und die Ladekapazität des Grand C-Max. Auffällig ist, dass der Boden eben, aber recht hoch ist, wodurch deutlich Volumen verloren geht. Wie bei allen Vans dieses Segments gilt: Wenn man alle sieben Plätze benötigt, bleibt für das Gepäck nur ein symbolischer Raum.
Bei umgeklappter dritter Sitzreihe stehen 475 Liter zur Verfügung, die sich auf 1.742 Liter erweitern lassen, wenn auch die Sitze der zweiten Reihe umgeklappt werden.

Als Fazit dieses zweiten Teils unseres Tests des Ford Grand C-Max mit dem 1.6 TDCi und 115 CV Leistung können wir sagen, dass er ein Außendesign bietet, das mit Rundungen und Innovation punktet.
Im Innenraum überzeugen die gute Zugänglichkeit, die längs verschiebbaren Rücksitze mit verstellbarer Lehne sowie eine dritte Sitzreihe mit guter Kopffreiheit.
Im dritten und letzten Teil des Tests sprechen wir über die Ausstattung, den Preis und unsere Gesamtbewertung des Grand C-Max.

Fotos | David Taboada
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