Honda CR-V 2015, Vorstellung und Testfahrt in Barcelona

Daniel Valdivielso    @valdi92    9 February 2015     5 min.
Honda CR-V 2015, Vorstellung und Testfahrt in Barcelona

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Der Honda CR-V, eines der wichtigsten Modelle für die japanische Marke, wird für das Jahr 2015, das wir gerade erst begonnen haben, überarbeitet.

Und zwar mit einem verfeinerten Design und deutlich fortschrittlicheren technischen Eigenschaften. Wir haben ihn bereits getestet. Begleitest du uns, um ihn kennenzulernen?

Der CR-V ist ein Modell mit langer Tradition im Rahmen der Aktivitäten von Honda auf dem europäischen Markt. In Spanien kam der CR-V im Jahr 1997 auf den Markt, was in unserem Land eine Geschichte von 18 Jahren bedeutet. Wenn wir den Blick noch weiter schweifen lassen, stellen wir fest, dass der CR-V 1995 in anderen Märkten eingeführt wurde, was genau genommen 20 Jahre Verkauf bedeutet.

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Die Bedeutung des CR-V für Honda in Spanien ist so groß, dass er das meistverkaufte Modell des japanischen Herstellers in unserem Land ist und Modelle wie der bekannte und beliebte Civic deutlich hinter sich lässt. Tatsächlich rechnet die Marke für dieses Jahr 2015 mit Verkaufszahlen von etwa 5.000 Einheiten des CR-V, was einem Anstieg von ungefähr 7 % gegenüber 2014 entsprechen würde.

Außendesign: subtile, aber wirkungsvolle Veränderungen

Das Außendesign des CR-V 2015 wurde an einigen Stellen verändert, damit er das bisherige Verkaufsniveau halten und sogar übertreffen kann. Zunächst einmal zeigt die Front markantere Linien, mit neu gestalteten Leuchteneinheiten, die gut in die Struktur des Kühlergrills integriert sind. Außerdem besitzt die Frontschürze nun mehr horizontale Gestaltungselemente, was die wahrgenommene Breite des Fahrzeugs verstärkt.

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Die Seitenansicht ist praktisch identisch mit dem bisher verkauften CR-V, abgesehen von dem neuen Design der Leichtmetallfelgen. Am Heck wurden größere verchromte Zierleisten eingesetzt, die die über der C-Säule angeordneten Rückleuchten miteinander verbinden. Außerdem wirkt die Heckschürze mit ihrer Gestaltung optisch ansprechender.

Innenraumdesign: Details, die den Unterschied machen

Im Innenraum sind die Veränderungen noch zurückhaltender als an der Karosserie. Die grundlegende Linienführung bleibt unverändert, doch die Qualität einiger Kunststoffe wurde verbessert, damit sie sowohl optisch als auch haptisch angenehmer sind. Außerdem hat man laut den Verantwortlichen von Honda den akustischen Komfort verbessert, was durch Maßnahmen wie eine verstärkte Dämmung der Türen und des Armaturenbretts erreicht wurde. Dadurch ist der Innenraum des CR-V insgesamt um 6 % leiser als zuvor.

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Zudem wurde das Tastgefühl von Knöpfen und Schaltern verbessert, sodass sie attraktiver wirken. Auch die Ergonomie ist durch die neue Anordnung einiger Bedienelemente einen Schritt vorangekommen. Der SUV aus Japan behält die hervorragenden Platzverhältnisse, die ihn bisher ausgezeichnet haben.

Technik: eines der fortschrittlichsten Fahrzeuge seiner Klasse

Honda hat große Anstrengungen unternommen, um die technische Ausstattung des CR-V zu verbessern, was wir ohne Zweifel bestätigen können. Zunächst verfügt der CR-V nun über eines der fortschrittlichsten Infotainmentsysteme auf dem Markt. Das als Honda Connect bezeichnete System basiert auf dem mobilen Betriebssystem Android, was für Flüssigkeit und Kompatibilität mit zahlreichen Funktionen sorgt. Das System reagiert sehr schnell auf Berührungen und erkennt außerdem Gesten wie Wischen, Antippen oder sogar Zusammenziehen mit zwei Fingern. Es verfügt über einen hochauflösenden Farbbildschirm, der je nach Version ein von Garmin entwickeltes Navigationssystem, verschiedene Apps oder die Kompatibilität mit Mirror Link bietet.

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Ein weiterer verbesserter Bereich ist die aktive Sicherheit. Auch hier gibt es eine Neuheit, denn Honda hat in dieses Modell das integriert, was man Honda Sensing nennt. Dabei handelt es sich um eine Reihe proaktiver Systeme, die zusammenarbeiten, um die Sicherheit des Fahrzeugs und seiner Umgebung zu erhöhen und Unfälle so weit wie möglich zu vermeiden. Das Honda Sensing wird von einer Kamera an der Frontscheibe und einem Millimeterwellenradar im Frontbereich des Fahrzeugs gesteuert. Im Zusammenspiel ergibt sich der i-ACC, der erste intelligente adaptive Tempomat auf dem Markt, der die Bewegungen der umliegenden Fahrzeuge vorhersagt, ihr Verhalten analysiert und entsprechend reagiert. Darüber hinaus stehen Systeme wie der LKAS (Spurwechselassistent), das CMBS (System zur Aufprallminderung) oder die Totwinkelwarnung zur Verfügung.

Technik: neuer Motor, neues Getriebe und ein angenehmeres Fahrverhalten

Einer der zentralen Punkte des CR-V 2015 ist der neue Antriebsstrang aus einem 1.6 i-DTEC Dieselmotor mit 160 CV und einem 9-Gang-Automatikgetriebe. Was den ersten Teil betrifft, hat Honda den aktuellen 1.6 i-DTEC mit 120 CV, der bisher so viel Freude bereitet hat, auf 160 CV weiterentwickelt. Dank der Aufladung durch ein doppeltes Turboladersystem ersetzt der 1.6 i-DTEC 160 den bisherigen 2.2 i-DTEC mit 150 CV. Der neue Motor leistet 160 CV und 350 Nm bei sehr niedrigem Verbrauch – bei unserer ersten Testfahrt auf allen Straßentypen lag der Durchschnittsverbrauch bei 6 Litern. Außerdem erfüllt er die strenge Euro-6-Norm ohne AdBlue.

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Der zweite zentrale Punkt ist das Getriebe. Es wird von ZF gebaut, aber von Honda selbst abgestimmt und gesteuert. Dieses Getriebe stellt einen großen Fortschritt gegenüber dem bisherigen 5-Gang-Automatikgetriebe dar. Es ist für einen Drehmomentwandler erstaunlich kompakt und wiegt zudem 30 kg weniger als sein Vorgänger. Die Funktionsweise ist sehr sanft. Man hat praktisch das Gefühl, dass es gar keine Gangwechsel gibt, da die Schaltvorgänge schnell und ohne Unterbrechung erfolgen. Außerdem macht es den Motorlauf noch geschmeidiger und beseitigt jede Rauheit. Es ist eine wirklich interessante Kombination, und an dieser Stelle empfehlen wir sie uneingeschränkt.

Das Fahrwerk des CR-V, das im Grunde dasselbe ist wie beim Vorgänger, wurde durch verstärkte Lenkung und Radaufhängung sorgfältig abgestimmt, wodurch jegliches Schwanken und Aufschaukeln bei zügiger Fahrweise beseitigt wurde. Wenn man das Fahrzeug jedoch bewusst an seine Grenzen bringt, zeigt es ein leichtes Untersteuern, das sich jedoch problemlos beherrschen lässt.

Fotos | Daniel Valdivielso

Technische Daten dieses Autos

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