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Lexus CT200h, Test (Außendesign, Innenraum und Ausstattung)

Wir bleiben beim Premium-Hybrid, der außerdem Kandidat für den CAI, Internet-Auto des Jahres 2012 BP Ultimate ist. Die Rede ist vom Lexus CT200h, über dessen Motor, Fahrleistungen und Hybridsystem wir im ersten Teil des Tests bereits alles berichtet haben.
Im zweiten Teil geht es nun um die Überprüfung des Außendesigns, des Innenraums (wo vor allem die Qualität der Verarbeitung auffällt), des Platzangebots im Innenraum und des Kofferraums. Vorab sei gesagt: Trotz seines kompakten Auftritts ist er innen ziemlich geräumig.
Außendesign

Lexus gehört mit diesem Hybrid, der nur 4,32 Meter lang ist, voll zum C-Segment. Die Abmessungen sind recht kompakt, doch man hat das Beste daraus gemacht, was den Innenraum betrifft. Frontal war er eines der ersten Modelle des japanischen Herstellers mit der neuen Designsprache.
Diese trapezförmige Front haben wir später auch beim neuen GS und bei zukünftigen Modellen der Marke gesehen; der CT200h gehörte zu den ersten, die dieses Design übernahmen. Die LED-Scheinwerfer fallen an der Front ebenfalls auf, während der übrige Lichtstil halogen ist und die Nebelscheinwerfer in der Basisausstattung nicht serienmäßig sind.

Serienmäßig sind dagegen die Leichtmetallfelgen mit 15 Zoll, mit Reifen der Größe 195/65 R15. Außerdem ist die LED-Technik wieder bei den hinteren Bremsleuchten vorhanden, die ein kantiges Design haben. Die Stoßfänger vorn wie hinten stechen durch ihre Dimensionen hervor und lassen das Auto größer wirken.
Innenraumdesign, Platzangebot und Verarbeitung
Das Armaturenbrett trägt das Markenzeichen Lexus mit seiner Mischung aus Design und Innovation. Es gibt viele Tasten und Bedienelemente, vor allem im Mitteltunnel. Auf den ersten Blick kann so viel Bedienung einschüchtern, doch nach kurzer Zeit findet man sich im Auto zurecht.

Die Materialien sind hochwertig: Oben finden sich weiche Kunststoffe, bestimmte Bereiche sind mit Leder bezogen, und optional gibt es Holzeinlagen an der Mittelkonsole, die einen Premium-Touch verleihen. Insgesamt wirkt das Interieur edel; zwar findet man vereinzelt harte Kunststoffe, die Qualität ist aber insgesamt in Ordnung.
Die Klimaanlage verfügt über eigene Regler, und nicht alle Funktionen müssen über den Touchscreen bedient werden, wie es beim Lexus RX der Fall ist. Außerdem gibt es den typischen Dreh-Drück-Controller für Audiosystem und Navigation.

Die Sitze überzeugen durch Komfort und die Qualität des Leders (in unserem Testwagen waren die Sitze mit beigem Leder bezogen). Die Sitzposition am Steuer ist eher tief und bequem, wobei die Lenkradposition etwas stört, wenn man sich hinsetzt oder aufsteht, da die Verstellmöglichkeiten verbesserungswürdig sind.
Auf den Rücksitzen gibt es vor allem Platz für die Füße, während es in der Höhe bei etwa 1,75 Metern Körpergröße keine Probleme gibt; wer größer ist, wird es schwerer haben. Auch vorne ist der Kopfraum nicht gerade üppig.
Ablagen und Kofferraum

Vorne gibt es Ablagen im Mitteltunnel, in den Türen und ein eher kleines, aber ordentliches Handschuhfach. Der Haken sind die Rücksitze: Dort hat man buchstäblich vergessen, Ablagen oder Fächer in den Türen vorzusehen. Das ist schade, denn die Passagiere im Fond haben keinerlei Stauraum – weder in den Türen, noch in der Mittelkonsole oder in der Armlehne.
Der Kofferraum besticht nicht durch sein Volumen von 375 Litern, hat aber eine gut nutzbare Form, sodass man ihn recht gut ausnutzen kann.
Im dritten Teil des Tests widmen wir uns der Ausstattung, den Preisen und der Gesamtbewertung des Lexus CT200h.

Fotos | David Taboada
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