Nachtfahrt: 5 Tipps, um das Beste aus dem Licht herauszuholen
30 % der Unfälle in Europa ereignen sich in den dunkelsten Stunden des Tages. Beachte die folgenden Tipps, um deine Sicherheit am Steuer zu verbessern.
Die Zeitumstellung bringt eine Reihe von Umständen mit sich, die alle Fahrer betreffen; besonders auffällig ist, dass man nachts nach Hause fährt. Wichtig ist, zu bedenken, dass 30 % der Unfälle in Europa sich in den dunkelsten Stunden des Tages ereignen. In diesem Zusammenhang wird ein richtiger Umgang mit dem Beleuchtungssystem des Autos zu einem unserer größten Verbündeten, um Gefahrensituationen zu vermeiden. Im folgenden Video gibt SEAT einige Tipps, die dir helfen, das Beste aus den Scheinwerfern des Autos herauszuholen.
https://www.youtube.com/watch?v=NiHFeitgrZw
1. Keine Angst vor dem Fernlicht
Das Fernlicht ist nur auf Landstraßen mit schlechter Sicht erlaubt, doch „viele Fahrer schalten dieses Licht aus Angst, andere Fahrzeuge zu blenden, selbst in solchen Situationen nicht ein“. In diesem Zusammenhang wird der Fernlichtassistent zu einer großen Unterstützung, da er Fahrzeuge in beiden Richtungen erkennt und automatisch vom Fern- auf Abblendlicht wechselt, ohne dass der Fahrer etwas tun muss.
2. Verwende den Modus „Auto“, um das Abblendlicht nicht zu vergessen

Das Abblendlicht wird nur nachts oder tagsüber bei schlechter Sicht benötigt, zum Beispiel in einem Tunnel oder bei starkem Regen. Es sollte auch auf einer Umkehrspur eingeschaltet werden. In diesen Situationen ist die Option „Auto“ „dein bester Verbündeter, damit du das Licht nicht selbst einschalten musst“. Lass das Auto die Arbeit für dich erledigen: Es vergisst nichts, und du fährst daher sicherer.
3. LED-Licht: die schnellste und sicherste Option

Mit dieser Beleuchtungsart „haben wir nicht nur Verbrauch gespart und mehr Komfort gewonnen, sondern auch die Sicherheit verbessert“, versichert Maite París, verantwortlich für die Scheinwerfer bei SEAT.
Diese Beleuchtung ähnelt eher dem Tageslicht als das Licht einer Halogenlampe. Außerdem reagiert sie 150 Millisekunden schneller als eine Glühlampe. Das bedeutet, dass bei 120 km/h das LED-Bremslicht 5 Meter früher aufleuchtet. Außerdem sind sie dafür ausgelegt, die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs zu halten, ohne dass sie ausgetauscht werden müssen.
4. Die Nebelschlussleuchten bei leichtem Regen nicht einschalten

Ein sehr verbreiteter Fehler unter Fahrern ist, die hinteren Nebelschlussleuchten bei leichtem Regen einzuschalten. Dabei „dürfen sie nur bei schlechter Sicht eingeschaltet werden, bei sehr starkem Niederschlag oder Nebel“, versichert Maite París. Ihre falsche Verwendung kann andere Fahrer blenden.
5. Im Innenraum des Autos kein Licht einschalten

Obwohl die Innenraumleuchte (Lampe an der Decke des Fahrgastraums) nicht verboten ist, empfiehlt es sich, sie nicht lange zu benutzen, damit man der Straße die größtmögliche Aufmerksamkeit schenkt und auch andere Fahrer nicht ablenkt.
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