Neue Bilder des Kia XCeed, der SUV-Version des Kia Ceed

Miguel Lorente     12 June 2019     3 min.
Neue Bilder des Kia XCeed, der SUV-Version des Kia Ceed

Das SUV-Angebot von Kia wird um eine neue Variante wie den Kia XCeed

erweitert.
Tatsächlich ist der Kia XCeed die Crossover-Version des Kia Ceed. Im Unterschied zur ursprünglichen Karosserie fällt die Dachlinie an den A- und C-Säulen stärker ab, die Federung bietet mehr Bodenfreiheit zwischen Reifen und Radkästen, und der Look wirkt robuster und geländegängiger. Wie bei dieser Generation des Kia Ceed stammt auch das Design vom Designzentrum im deutschen Frankfurt.

Ein eigenständiges Design gegenüber seinem Vorbild, aber nichts wirklich Neues in einem schwierigen Segment, zumal der Markt der SUV hart umkämpft ist und die direkten Rivalen zahlreich sind. Dort ist es eine knifflige Aufgabe, sich unter den Crossovern zu behaupten. Man muss nur an Infiniti und seinen unverstandenen Infiniti QX30 erinnern.

Überraschend kam die Ankündigung ohnehin nicht: Bei der Vorstellung der neuen Ceed-Generation im Frühjahr 2018 hatte die koreanische Marke bereits zugesichert, dass es weitere Varianten des Referenz-Kompaktwagens geben werde, darunter die Versionen mit verlängerter Karosserie und großem Volumen wie der Kia ProCeed und der Kia Ceed Tourer.

Wie dem auch sei: Das Auftauchen von Spionagefotos des neuen Kia XCeed – offenbar während des eigentlichen Fotoshootings für das Fahrzeugdossier – könnte die Vorstellung beschleunigt haben, auch wenn sie vorerst nur mit ein paar Fotos angekündigt wird. Die offizielle Präsentation findet in genau zwei Wochen statt, am 26. Juni.

Die Motoren des Kia XCeed

Angesichts der aktuellen Motorenpalette des Ceed ist es am wahrscheinlichsten, dass der Einstiegsmotor für dieses Modell der bewährte Benziner mit 1,6 Litern Hubraum und 115 CV sein wird. Der aufgeladene Dreizylinder 1.0 GDI mit 120 CV ist aber ebenfalls nicht auszuschließen. Auch ein Kia XCeed Diesel ist realistisch und könnte den 1.6 CRDi mit 136 CV erhalten.

Spekulieren wir weiter: Ein Kia XCeed als Hybrid oder Plug-in-Hybrid würde seinen Bruder, den Kia Niro PHEV, nicht nur nicht konkurrenzieren oder ihm Verkäufe abnehmen, sondern eine weitere Alternative unter den elektrifizierten SUV mit grüner Plakette ECO oder CERO bieten.

Wie bei den urbaneren SUV von Kia wäre eine Allradvariante eine echte Überraschung, denn die koreanische Marke setzt in ihrer Crossover-Palette eher auf Asphalt-Affinität und den Frontantrieb statt auf Allrad.

Ein neuer Qualitätssprung

Was Kia in den letzten zehn Jahren auszeichnet, ist die Fähigkeit, zu innovieren, sich zu verbessern und Produkte anzubieten, die mit anderen renommierten Marken mithalten können. Tatsächlich verdankt die Marke ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis viel: Damit konnte sie nicht nur in anspruchsvolle Märkte vordringen, in denen Käufer stark an bestimmte Marken gebunden sind, wie etwa in Europa, sondern sich auch einen eigenen Platz sichern, indem sie neue, in dieser Hinsicht sehr attraktive Fahrzeuge in die Autohäuser bringt.

Und angesichts der zunehmenden Digitalisierung im Automobilbau bietet Kia eine Alternative zur traditionellen analogen Instrumententafel, die auf Bildschirmen basiert.

So erwarten wir hinter dem Lenkrad des Kia XCeed ein Display mit 12,3 Zoll und einer hochwertigen Auflösung von 1920×720 Pixeln, das Geschwindigkeit und Drehzahl anzeigt, dazu Informationen wie Verbrauch, Reichweite, aktivierter Fahrmodus, aktive Fahrassistenten …

Eine digitale Instrumentierung im Kia XCeed, die zwar optional angeboten wird, das Qualitätsgefühl, das der asiatische Hersteller in seinen Fahrzeugen stetig gesteigert hat, aber weiter verstärken dürfte.

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