Nikola Tesla und sein Elektroauto ohne Batterien

Rubén Herrera    @http://twitter.com/fleky95    25 February 2013     4 min.
Nikola Tesla und sein Elektroauto ohne Batterien

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Man könnte meinen, Elektroautos und Elektromotorräder seien eine Erfindung der letzten Jahre. Doch das Gegenteil ist der Fall: Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb reichen viele Jahrzehnte zurück, bis an den Anfang des letzten Jahrhunderts. Schon im Jahr 1931 sah man in den Straßen von Buffalo „einen gewissen“ Nikola Tesla in einem von ihm selbst gebauten Elektroauto. Dieses Auto hatte allerdings etwas Besonderes: Es verfügte über keine Batterien.

Nikola Tesla, der Erfinder des elektrischen Wechselstroms, den Edison systematisch zu diskreditieren versuchte, baute in den 30er-Jahren ein Fahrzeug, das selbst in unserer Zeit avantgardistisch wirken würde. Während heute an Systemen zum kabellosen Laden gearbeitet wird, gelang dem amerikanischen Erfinder der Bau eines Elektroautos, das ohne Batterien auskam.

Wie war das möglich?

Der erbittertste Rivale von Thomas Edison erwarb einen Pierce-Arrow. Diesem legendären Auto entfernte er den Verbrennungsmotor, während Kupplung, Getriebe und der Antrieb auf alle vier Räder unverändert blieben. Er setzte einen Elektromotor mit 57 kW ein und installierte, anstatt Batterien einzubauen, ein elektrisches System, das sich kabellos speiste; WLAN oder Bluetooth gab es vor fast 100 Jahren noch nicht.

Vor dem Armaturenbrett war ein Wandler von 60 x 25 x 15 Zentimetern eingebaut: Er enthielt 12 Vakuumröhren. Aus dieser „Box“ ragte eine ziemlich schwere, 1,8 Meter lange Antenne sowie ein Paar dicker Stangen von etwa 10 cm heraus. Die Antenne hatte keine andere Aufgabe, als die Energie von einem Turm zu empfangen und an den etwa 1,65 Meter langen Elektromotor weiterzuleiten.

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Heute zahlen wir überteuerte Preise für fossile Brennstoffe und Strom, und gleichzeitig verschmutzen wir unseren Planeten immer stärker. Erstaunlicherweise erfand Tesla ein System, mit dem er völlig saubere und kostenlose Energie gewann, und zwar ohne Kabel. Die Antenne, die den Strom an den Wandler lieferte, von dem ich eben sprach, war autark: Sie gewann Energie aus elektromagnetischen Wellen, einer völlig unbegrenzten, sauberen, kostenlosen und, wie es der Zufall will, kabellosen Quelle.

Die Leute staunten und zerbrachen sich den Kopf darüber, wie jemand ein Auto bauen konnte, das weder Lärm machte noch Benzin als Treibstoff brauchte. Bis heute, im Jahr 2013, überrascht es uns, dass ein Elektroauto ohne Batterien fahren konnte.

Schnell und mit Kilometern auf dem Buckel

Angeblich erreichte das Auto eine Geschwindigkeit von 144 km/h, was selbst heute noch beachtlich ist; seine Leistungswerte waren ohne Weiteres mit denen eines Benzinautos vergleichbar. Man fuhr damit eine Testwoche lang und legte dabei eine enorme Strecke zurück: angeblich rund 1.500 Kilometer.

George Westinghouse
, der Investor

Nikola Tesla hatte stets seinen eigenen Mäzen an seiner Seite, einen Investor, der an ihn glaubte, seit er Thomas Edison seinen unwiderruflichen Rücktritt angeboten hatte. Dank George Westinghouse konnte Tesla den Wechselstrom in unzählige Häuser liefern und auch seinen elektrischen Pierce-Arrow entwickeln.

Doch jeder von euch weiß, dass jene Jahre für die USA die wohl schlimmsten ihrer Geschichte waren: Eine schwere Rezession wurde durch den Crash von 1929 ausgelöst, als die Wall Street zusammenbrach. Dieser Umstand war zusammen mit dem Ansehensverlust, den der Wechselstrom und damit auch Tesla infolge des Drucks von Edison erlitten, der Grund dafür, dass die mögliche Produktion des fraglichen Modells gestoppt wurde.

Die Legende erzählt…

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In solchen Geschichten gibt es immer Rätsel und legendenhafte Details. Angeblich soll das Auto auf einem Bauernhof in der Nähe von Buffalo gelandet sein, wo es noch heute, 80 Jahre später, verwahrt wird. Sammler, Schatzsucher und Anhänger von Tesla suchen danach wie verrückt, denn sie wissen, dass sie beim Fund ein Objekt entdecken würden, das sein Gewicht in Gold wert ist… oder sogar noch mehr.

Stellt euch vor, was geschehen wäre, wenn dieses Modell verkauft worden wäre! Würden wir heute von Fahrzeugen sprechen, die von einem Elektromotor ohne Batterien angetrieben werden? Alles lässt sich träumen.

Eine Dokumentation des Geschichtskanals zu diesem Thema:

http://www.youtube.com/watch?v=pgQWq4cl3q4

Quellen | Forococheselectricos, loqueignoras, bolindodecarlos.

5 comentarios

  1. rodrigo says:

    ES UNA PENA QUE LOS GOBIERNOS NO APOYEN A ESTAS ALTURAS, ENERGIAS “NO” PROCEDENTES DEL PETROLEO…(NO SEA QUE LES TACHEN DE “ANTISISTEMA”…Y LA PROXIMA REMESA DE “DONANTES ANONIMOS”, NO SEA DE LA MAGNITUD DESEADA, COMO PARA GANAR LAS PROXIMAS ELECCIONES Y POR SUPUESTO QUE SI NO, TAMBIEM OLVÍDENSE DE JUBILARSE EN UNA GRAN MULTINACIONAL ENERGETICA, QUIMICA, O ALIMENTICIA, DESPUES DE SU LEGISLATURA…) ” ESPAÑA!! VA BIEN!!

  2. charly DEACA says:

    NO EXISTE LA PANACEA! LA ENERGIA ELECTRICA O BIEN SE GENERA A PARTIR DE LA ENERGIA POTENCIAL DEL AGUA(DIQUES) O MEDIANTE LA QUEMA DE COMBUSTIBLES FOSILES O NUCLEARES…TODOS DAÑAN AL AMBIENTE…UNA CIUDAD CON AUTOS ELECTRICOS CAMBIA LA UBICACION D ELA CONTAMINACION…PASA D ELA CIUDAD A LA CENTRAL PERO LA CONTAMINACION TOTAL ES LA MISMA!

  3. chimera says:

    Lo primero es que no hay ninguna evidencia de que el coche existiera ni documentación. Éstas son las palabras de su sobrino en 1967 “Tesla, according to the story, had the stock gasoline engine removed and replaced with a brushless AC electric motor. The motor was said to have been run by a “cosmic energy power receiver” consisting of a box measuring about 25 inches long by 10 inches wide by 6 inches high, containing 12 radio vacuum tubes and connected to a 6-foot-long (1.8 m) antenna. The car was said to have been driven for about 50 miles at speeds of up to 90 mph during an eight-day period.”
    Muy científico no parece

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