Peugeot 407 Coupé 3.0 V6 HDi 240 CV Automatik, Test (Teil II)

Diego G. Moreira     15 May 2010     5 min.
Peugeot 407 Coupé 3.0 V6 HDi 240 CV Automatik, Test (Teil II)

Peugeot_407_coupe

Wir setzen den Test des Peugeot 407 Coupé mit dem 3.0-V6-HDi-Dieselmotor mit 240 CV und sechsstufiger Automatik fort. Über das Fahrverhalten und die Fahrleistungen dieses starken Motors haben wir bereits berichtet. In diesem zweiten Teil des Tests geht es nun um das Design, sowohl innen als auch außen.

Denn das Design ist zweifellos ein weiteres wichtiges Element beim 407 Coupé, vor allem das Exterieur. Interessanterweise hatte bereits das Vorgängermodell 406 Coupé ein sehr attraktives Design, und obwohl es nicht mehr gebaut wird, erzielt es als Gebrauchtwagen noch immer gute Preise. Das 407 Coupé hat ein Design, in das man sich verliebt, und es wirkt auch vier Jahre nach der Markteinführung noch frisch.

Exterieur

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Als Erstes fällt beim 407 Coupé seine Größe auf: Mit 4,8 Metern Länge ist es länger, flacher und breiter als die 407 Limousine. Die jüngsten Änderungen, die es mit der Einführung dieses starken Motors erhielt, bleiben fast unbemerkt. Zuerst wäre da die neue hintere Stoßstange und die doppelte Auspuffendrohr-Anordnung, bei der sich je ein Endrohr auf jeder Seite befindet.

Ebenso wenig dürfen wir die seitlichen Kiemen übergehen, die dem Wagen einen sportlichen Touch verleihen, oder die großen, schweren Türen mit rahmenlosen Scheiben. Bei den Türen muss ich kurz verweilen, denn ihr Gewicht ist beträchtlich, vor allem, wenn man am Hang geparkt hat. Außerdem darf ich eine Kuriosität nicht vergessen, die sicher mit dem Gewicht zusammenhängt: Haken an der Unterseite der Türen (siehe Detailfoto).

Die Räder dieser Raubkatze sind serienmäßige 18-Zoll-Felgen im Format 235/45 R18. Ein weiteres kurioses Detail findet sich beim Heckklappen-Design: Sie öffnet sich, wenn man auf die 0 im „407″-Emblem drückt; alternativ lässt sie sich auch per Fernbedienung öffnen (siehe Detailfoto).

Interieur, Raumangebot und Platz

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Im Innenraum gibt es seit der Markteinführung des 407 Coupé bis heute kaum Änderungen, lediglich bei der Ausstattung mit dem Navigationssystem, das nun serienmäßig ist und über das wir im dritten Teil des Tests sprechen werden.

Das Erste, was wir nach dem Platznehmen im 407 Coupé bemerken, sind sportliche Sitze mit gutem Seitenhalt und elektrischer Verstellung, die auf Reisen ein echter Genuss sind und den Körper perfekt halten. Die Sitzposition ist niedrig, vermittelt aber ein Raumgefühl und ist für ein Coupé mehr als angemessen. Außerdem ist die Rundumsicht recht gut, besser als ich es bei dieser Art von Coupés erwartet hätte, und im Innenraum ist es angenehm hell, was vor allem für die Passagiere im Fond ein Vorteil ist. Auch der Zugang zu den hinteren Sitzplätzen ist komfortabel, da sich die Vordersitze elektrisch nach vorn verschieben und anschließend wieder in ihre vorherige Position zurückkehren.

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Eben die beiden Passagiere auf den hinteren Sitzplätzen sitzen auf zwei bequemen Sitzen. Der einzige Kritikpunkt ist vielleicht die Kopffreiheit, denn wer größer als 1,70 Meter ist, bekommt hinten bereits Probleme. Ansonsten sind sie sehr bequem, es gibt ausreichend Fußraum, praktische Getränkehalter und sogar zwei Haken, an denen der Fahrer dieses 407 Coupé sein Sakko aufhängen kann.

Blicken wir nach vorn, finden wir ein Armaturenbrett mit hochwertigen Materialien, angenehm weichen Kunststoffen und einer glänzenden Verkleidung der Mittelkonsole, die einen hochwertigen Eindruck vermittelt; harte oder unangenehme Kunststoffe muss man erst suchen. Die Jahre machen sich am ehesten bei der Mittelkonsole bemerkbar, die, bis man sich an das Auto gewöhnt hat, eine beträchtliche Überfrachtung mit Schaltern und Tasten aufweist, da sich das Navigationssystem mit den zahlreichen Bedienelementen der Klimaautomatik vermischt.

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Der Komfort an Bord ist maximal. Bei der Geräuschdämmung des Innenraums wurde gute Arbeit geleistet: Wir nehmen auf der Fahrt kaum Motor- oder Windgeräusche wahr, und noch weniger, wenn das Soundsystem von JBL eingeschaltet ist (siehe Detailfoto).

Auch bis wir uns im Navigationssystem zurechtfinden, wird es dauern, denn es integriert die Funktionen des Bordcomputers. Ein Detail ist mir aufgefallen: Die Informationen des Bordcomputers werden im Display in der Mitte zwischen Drehzahlmesser und Tacho nur kurz angezeigt, während wir für die Anzeige des Momentanverbrauchs zum Beispiel den TRIP aktiviert haben müssen (siehe Detailfoto), sodass im Navigationsgerät etwa die Kartenansicht nicht sichtbar ist. Das ließe sich verbessern, denn das mittlere Display ist dafür reserviert, den eingelegten Gang anzuzeigen, und ich gehöre zu denen, die gern immer den Durchschnitts- oder Momentanverbrauch im Blick haben.

Persönliche Vorlieben beiseite: Auch das Kombiinstrument ist sportlich gestaltet, und nicht zu vergessen sind die sportlichen, beheizbaren Sitze aus mikroperforiertem Leder. Bei den Ablagen ist der Wagen ebenfalls gut ausgestattet: ein großes Handschuhfach, ein Staufach unter der Armlehne und ein kleines Fach auf der Fahrerseite neben dem Knopf zum Öffnen der Tankklappe.

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Nicht zu vergessen ist der Kofferraum mit 400 Litern Volumen, ein ordentlicher Wert, allerdings ist die Ladeöffnung für sperrige Gegenstände etwas knapp bemessen. Insgesamt haben wir es also mit einem guten Coupé mit guter Verarbeitung im Innenraum und recht viel Platz zu tun, trotz seines sportlichen Designs.

Im dritten Teil des Tests konzentrieren wir uns auf Preis, Ausstattung und unser Gesamtfazit zum Peugeot 407 Coupé mit diesem starken 240-CV-Dieselmotor.

Fotos | David Taboada

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