Tipps für das sichere Fahren bei Nacht

Auch wenn wir in den Sommermonaten mehr Stunden Tageslicht haben, kommt der Moment, in dem die Sonne untergeht. Deshalb muss man, genau wie im Winter, irgendwann auch nachts fahren. Während man in den Wintermonaten notgedrungen im Dunkeln fahren muss, nutzt man im Sommer oft die Nacht zum Fahren, um die freien Tage optimal zu nutzen.
Allerdings ist Vorsicht geboten, denn nachts zu fahren ist anstrengender als tagsüber. Tatsächlich ereignen sich nachts 37 % der jährlichen tödlichen Unfälle. Deshalb sollte man besonders vorsichtig sein, damit die Müdigkeit die Konzentration nicht beeinträchtigt und man das Ziel ohne Zwischenfälle erreicht.
Das Licht bei Dämmerung einschalten
Auch wenn es nachts selbstverständlich ist, dass das Abblendlicht eingeschaltet sein muss, ist es wichtig, es schon vor dem vollständigen Sonnenuntergang einzuschalten. Wenn das Licht bei Dämmerung abnimmt, ist es Zeit, es einzuschalten, um die Sicht zu verbessern. Dadurch sehen wir nicht nur besser, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer uns. Kommt zur Dunkelheit noch Regen oder etwas Nebel hinzu, ist das Licht besonders wichtig, denn es erhöht die Sicherheit.
Einige der moderneren Modelle verfügen über ein System, das das Abblendlicht automatisch einschaltet, sobald die Lichtverhältnisse für eine gute Sicht nicht mehr ausreichen.

Die Geschwindigkeit dem Sichtfeld anpassen
Während der Fahrt sollte man eine angemessene Geschwindigkeit einhalten, mit der man das Fahrzeug innerhalb der Reichweite der Scheinwerfer anhalten kann. Das ist nur logisch, denn weiter als die Scheinwerfer reichen, können wir nicht sehen. Taucht ein Hindernis auf, muss das Auto sicher zum Stehen kommen können.
Den Sicherheitsabstand einhalten
Aus demselben Grund wie im vorherigen Abschnitt sollte man einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten, damit man bremsen kann, ohne auf das vordere Fahrzeug aufzufahren. Ein Abstand von drei Sekunden zum vorausfahrenden Auto ist ideal, denn so bleibt genug Zeit, um zu reagieren und notfalls zu bremsen.

Auf die ersten Anzeichen von Müdigkeit achten
Man erkennt leicht, wenn man von der Müdigkeit übermannt wird. Die Augen beginnen zu brennen, und es fällt schwer, sie offen zu halten. Außerdem wird man auf dem Sitz unbequem, und die Reflexe lassen nach. Dann ist es Zeit, eine Pause einzulegen und sich gegebenenfalls ein wenig auszuruhen. Nach ein oder zwei Stunden Pause kann man die Fahrt in der Nacht fortsetzen. Am besten ist es, so lange wie möglich zu ruhen. Ist es jedoch notwendig weiterzufahren, sollte man, nachdem die akute Müdigkeit beseitigt ist, die Vorsichtsmaßnahmen noch einmal verschärfen.
Quelle | SEAT
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