Tipps zur Auswahl eines Dachboxes für dein Auto
Wenn du unsicher bist, welche Art von Dachbox am besten zu deinen Bedürfnissen passt, zeigen wir dir einige Tipps, die dir helfen können, bevor du eine kaufst.

Wenn du mit viel Gepäck reist, kann ein Gepäckbox-Anhänger eine große Hilfe sein. Heckträger können eine gute Option für alle sein, die zusätzliches Gepäck transportieren müssen, aber nicht in einen Dachgepäckträger investieren möchten. Es gibt verschiedene Arten von Boxen, und jede hat bestimmte Eigenschaften und Vorteile. Marken wie Porsche oder Mercedes bieten bereits spezielle Transportboxen an, die für ihre Sportwagen angepasst sind.
Aber welche passt am besten zu meinen Bedürfnissen? Worauf sollte man vor dem Kauf achten? Wie werden sie montiert? Wie viele Typen gibt es? Viele Fahrer haben heute diese Fragen, aufgrund des großen Marktangebots. Wenn du dich also unsicher bist, welche du wählen sollst, findest du hier die Antwort.
Wo kann ich die Box anbringen?
- Heckbeladung: Heckträger sind für verschiedene Fahrzeugtypen konzipiert, von Kompaktwagen bis hin zu Transportern und SUVs. Die Montage ist einfach und erfordert keine Spezialwerkzeuge. Diese Träger werden am Heck des Fahrzeugs montiert, bieten viele nützliche Funktionen, behindern nicht die Sicht des Fahrers und sind für bis zu 75 kg Last ausgelegt. Mit diesem Boxentyp kannst du Fahrräder, Kajaks oder andere Ausrüstung auf dem Auto transportieren. Marken wie Thule bieten einen dritten Arm hinter der Ladung an, um Fahrräder zu befördern. Da sie am Heck angebracht sind, sorgen sie für bessere Aerodynamik und einen geringeren Kraftstoffverbrauch.

- Dachbeladung: Dachboxen können sich in Größe, Form, Kapazität und Konstruktionsmaterial unterscheiden. Es gibt aerodynamischere Modelle, die den Luftwiderstand und den Verbrauch senken, aber bei diesen ist es schwieriger zu beladen, und manches Gepäckstück passt wegen der großen Höhe möglicherweise nicht hinein.

Material
- Weich: Sie sind meist die günstigsten und leichtesten und bestehen aus Nylon oder Polyester. Sie sind am einfachsten zu montieren, zusammenzufalten und zu lagern. Allerdings haben sie oft weniger Kapazität als starre Modelle und sind nicht so widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen. Sie sind meist wasserdicht und haben versiegelte Reißverschlüsse. Der Vorteil von Textilboxen ist, dass sie sich falten lassen und sehr wenig Platz benötigen.

- Hart: Sie sind aus widerstandsfähigeren Materialien gefertigt wie ABS-Kunststoff oder Aluminium. Sie bieten größere Kapazität und Schutz vor Witterung und Diebstahl dank ihrer Schlösser und Sicherheitsmechanismen. Andererseits sind sie schwerer und sperriger, was mehr Zeit und Geschick bei der Montage erfordert. Es gibt einen Boxentyp, der sich im leeren Zustand in ein Boot verwandelt, und ein anderes Modell, das sich automatisch hebt und senkt, wodurch es leichter erreichbar ist.

Gewicht/Last
Das Fahrzeug kann nur ein bestimmtes Gewicht tragen; es ist wichtig, dies zu kennen, um unsere Sicherheit und die anderer nicht zu gefährden. Gepäckboxen gibt es in einer großen Modellvielfalt, doch was die Kapazität betrifft, liegen sie meist zwischen etwa 300 und 600 Litern und können zwischen 40 und 80 kg tragen. Bei Dachboxen darf die maximale Last 75 kg nicht überschreiten. Im Handbuch des Autos findest du die Last, die das Fahrzeug tragen darf. Zur Überprüfung ziehst du das Leergewicht des Autos (Leergewicht) von der zulässigen Gesamtmasse (zGM) ab.
Verschluss/Öffnung
Variiert je nach Modell und Marke. Harte Boxen haben ein Schloss mit Schlüssel, was sie sicherer macht, da man bei weichen Modellen oder günstigeren Ausführungen meist Druckverschlüsse oder Haltklammern findet. Es gibt verschiedene Öffnungsarten: beidseitig (Öffnung auf beiden Seiten), vorne, hinten oder seitlich. Achte darauf, dass sie gut verschlossen ist, denn eine schlecht geschlossene Box kann Schäden oder Unfälle verursachen.

Montage
Der Gepäckträger muss korrekt installiert werden, damit er bei starkem Bremsen nicht wegfliegt und zum Geschoss wird. Zuerst liest du die Anleitung des Herstellers aufmerksam durch. Bei Dachboxen müssen Querstangen am Dach des Fahrzeugs montiert werden (nicht mit den Längsstangen verwechseln) oder ein Dachträger für die Befestigung verwendet werden; es gibt Zusatzsets mit Stangen. Achte darauf, dass sie zentriert und gut befestigt ist, da sonst die Stabilität und Sicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigt werden kann. Bedenke, dass Vibrationen und Wind die Gurte oder Schrauben lockern können.
Vorschriften
Für Pkw gilt laut der DGT-Vorschrift, dass diese Boxen die Abmessungen des Autos um höchstens 10 % seiner Länge überschreiten dürfen; bei nicht teilbaren Boxen 15 %, und keinesfalls mehr als 2,55 Meter Breite. Außerdem müssen sie einem Crashtest unterzogen werden, bei dem die Box fest verankert bleiben muss, um nicht zum Geschoss zu werden.
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