Cupra Formentor e-Hybrid gegen Hyundai Tucson PHEV: zwei Konzepte des vollständigsten kompakten Plug-in-SUV
Wir vergleichen den Cupra Formentor e-Hybrid mit 204 CV mit dem Hyundai Tucson PHEV mit 290 CV: zwei gegensätzliche Ansätze des Plug-in-Hybrid-SUV auf dem spanischen Markt
Das kompakte Plug-in-SUV ist zum Schlachtfeld geworden, auf dem der eigentliche Energiewandel im Massenmarkt-Automobil stattfindet. Hier gibt es keine Extreme: weder die Reinheit des reinen Elektroautos noch die Trägheit des klassischen Verbrenners. Es gibt Ausgewogenheit, die Umweltplakette „CERO“ und das Versprechen, den urbanen Alltag ohne einen einzigen Tropfen Benzin zu bewältigen und dabei die Freiheit zu genießen, ohne an Ladesäulen denken zu müssen. In dieser Liga spielen zwei grundverschiedene Konzepte: der Cupra Formentor e-Hybrid, der eine neue PHEV-Generation mit im Segment rekordverdächtiger elektrischer Reichweite einführt, und der Hyundai Tucson PHEV, der auf Leistung, Allradantrieb und einen attraktiveren Einstiegspreis setzt.
Zwei gegensätzliche Philosophien für dasselbe Segment
Nur wenige Vergleiche sind so aufschlussreich wie dieser. Der Formentor e-Hybrid leistet kombiniert 204 CV, verfügt über eine 25,5-kWh-Batterie und soll bis zu 130 km im reinen Elektrobetrieb schaffen. Der Tucson PHEV bietet hingegen 290 CV, Allradantrieb und rund 70 km elektrische Reichweite. Der eine setzt auf elektrische Effizienz, der andere auf Fahrleistung und mechanische Vielseitigkeit. Beide tragen die Umweltplakette CERO und stehen für die Ausgereiftheit des Mittelklasse-Plug-in-Hybriden in Spanien.
Cupra Formentor e-Hybrid: die neue Referenz bei der elektrischen Reichweite (ab 43.480 €)
Der überarbeitete Formentor macht als PHEV einen bemerkenswerten Generationensprung. Sein System kombiniert einen 1.5 TSI mit einem Elektromotor und leistet 204 CV, doch die eigentliche Neuerung ist die 25,5-kWh-Batterie, die die Kapazität vieler direkter Konkurrenten nahezu verdoppelt.
Damit lassen sich laut WLTP rund 130 km elektrische Reichweite homologieren, ein Wert, der vor zwei Jahren in diesem Segment undenkbar war. In der Praxis bedeutet das, dass ein Nutzer mit täglichen Strecken von 40 oder 50 km wochenlang keinen Verbrennungsmotor starten muss. Außerdem unterstützt er Schnellladen mit Gleichstrom, was bei PHEVs ungewöhnlich ist und seine reale Nutzbarkeit deutlich erhöht.
Dynamisch bewahrt der Formentor die sportliche DNA der Marke: ein abgestimmtes Fahrwerk, eine direkte Lenkung und eine Federungsabstimmung, die zu den packendsten im Segment zählt. Der Richtpreis beginnt bei etwa 43.480 € (Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, ohne Rabatte oder Aktionen).
| Leistung CV | Höchstgeschw. | Elektrische Reichweite | Verbrauch | Plakette | Kraftstoff | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 204 CV | 210 km/h | 126 km | 1,4 l/100 km | CERO | PHEV (Benzin/Elektro) |
Hyundai TucsonHyundai Tucson PHEV: Fahrleistung, Allradantrieb und moderater Preis (ab 43.775 €)
Der Tucson PHEV spielt eine andere Partie. Sein System kombiniert einen 1.6 T-GDI mit einem Elektromotor und erreicht
insgesamt 288 CV sowie, was in diesem Segment wichtiger ist, serienmäßigen Allradantrieb HTRAC in der Plug-in-Version. Er ist mit Abstand der leistungsstärkere der beiden.
Seine Batterie mit rund 14 kWh ermöglicht etwa 70 km elektrische Reichweite, ein ordentlicher, aber deutlich geringerer Wert als beim Cupra. Dafür bietet der Tucson ein konventionelles Sechsgang-Automatikgetriebe – vorhersehbarer als manche DCT-Getriebe – und ein solides Fahrverhalten mit einem angenehmen Gleichgewicht zwischen Komfort und Effizienz. Optisch zählt die Designsprache Parametric Dynamics von Hyundai weiterhin zu den auffälligsten im Segment.
Der Richtpreis beginnt bei etwa 43.775 €, ebenfalls unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.
Elektrische Effizienz: der entscheidende Faktor
Hier liegt der Formentor vorn. 126 homologierte km gegenüber 70 km sind fast das Doppelte, was weniger Einsatz des Verbrennungsmotors, weniger Tankstopps und deutlich niedrigere Kosten pro Kilometer bedeutet, wenn man zu Hause mit Nachttarif lädt.
Fahrleistung und Dynamik: der Tucson führt
Rein zahlenmäßig erlauben die 288 CV und der Allradantrieb des Tucson einen kraftvolleren Sprint von 0 auf 100 und eine größere Anhängelast. Der Formentor ist dagegen agiler, hat einen niedrigeren Schwerpunkt und ist in Kurven präziser abgestimmt.
Vergleichstabelle
| Hyundai Tucson PHEV | 288 CV | 70 km | 14 kWh | 43.775 € | 7 | 9 | 8,5 | 8,2 |
Die angegebenen Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers, ohne Rabatte, Aktionen oder Kaufprämien.
Fazit: zwei Sieger je nach Profil
Der Formentor e-Hybrid ist die vernünftige Wahl für alle, die das PHEV-Konzept maximal ausschöpfen wollen: höchste elektrische Reichweite, Schnellladen und sportliche Dynamik. Der Tucson PHEV überzeugt Fahrer, die Leistung, Allradantrieb und einen niedrigeren Einstiegspreis suchen und dafür einen eingeschränkteren elektrischen Einsatz in Kauf nehmen.
Häufig gestellte Fragen
Welcher hat die größere reale elektrische Reichweite, der Formentor e-Hybrid oder der Tucson PHEV?
Der Cupra Formentor e-Hybrid mit rund 126 homologierten WLTP-km gegenüber etwa 70 km beim Tucson PHEV. Im realen Betrieb bleibt der Unterschied proportional erhalten.
Welcher ist schneller?
Der Hyundai Tucson PHEV mit 288 CV und Allradantrieb bietet bei Beschleunigung und Anhängelast mehr Leistung als die 204 CV des Formentor.
Haben beide die Umweltplakette CERO der DGT?
Ja, beide erhalten die Plakette CERO, da sie eine homologierte elektrische Reichweite von über 40 km erreichen, mit allen damit verbundenen steuerlichen und verkehrsrechtlichen Vorteilen.
Welcher ist für den täglichen Stadtverkehr empfehlenswerter?
Der Formentor e-Hybrid, dank der größeren Batterie und der Möglichkeit des Schnellladens mit Gleichstrom, deckt an mehr Tagen den Betrieb rein elektrisch ab, ohne auf den Benzinmotor zurückgreifen zu müssen.
Deja un comentario


Peugeot E-208 GTi: ein Spielzeug mit Akku, das den Geist der Sportwagen der Achtzigerjahre wiederbelebt
Neuer Lexus ES: Luxus wächst und wird elektrisch
Erster Kontakt mit dem Dacia Sandero Hybrid 155: Leistung und Effizienz ab 19.890 Euro