Der neue Kia Ceed 2018, Weltpremiere in Genf
Die dritte Generation des Kia Ceed, die auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt wird, kommt nach dem Sommer in die Autohäuser. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Neuerungen vor.
Abgesehen davon, dass im Namen der Apostroph entfällt und er nun für alle Märkte Kia Ceed statt c’eed heißt, bringt der neue Kompaktwagen von Kia viele Neuerungen mit, und nicht nur beim Design. Nach seiner Premiere auf dem Genfer Automobilsalon, wo die Version mit fünftüriger Karosserie sowie ein Vorgeschmack auf eine der beiden anderen noch kommenden Varianten – ein Kombi und der proCeed – gezeigt werden, ist der Marktstart in Spanien für das dritte Quartal des Jahres geplant.
Neue Motoren: Der Schwerpunkt liegt auf Benzin
Technisch sei daran erinnert, dass der neue Kia Ceed eine enge Verwandtschaft zum neuen Hyundai i30 aufweist. Daher ist es nicht überraschend, unter den neuen Motoren unter der Haube den großartigen 1.4 T-GDi-Benziner mit 140 PS zu finden. Außerdem wird eine aktualisierte Version des ebenfalls effizienten Dreizylinder-1.0 mit Turbolader angeboten, die bis zu 120 PS leistet. Als Einstiegsvariante gibt es den Saugmotor 1.4 mit 100 PS.

Aber bei Kia hat man auch den Diesel nicht vergessen: Der neue Ceed erhält außerdem den 1.6 CRDi der neuen Generation, der bald unter anderem im Hyundai Kona und im Kia Stonic zu finden sein wird. In Versionen mit 115 und 136 PS liegt der Hauptvorteil dieses Motors in seinem SCR-System mit Partikelfilter zur Reduzierung der Emissionen. Optional ist außerdem das Doppelkupplungs-Automatikgetriebe erhältlich.

Im Fahrwerk liegt der Hauptfortschritt des neuen Kia Ceed – neben speziellen Abstimmungen der Radaufhängung für mehr Präzision und Komfort am Steuer; dazu trägt auch die neue Plattform bei, die Kia K2 nennt – im dynamischen Fahrmodus-System Drive Mode Select. Es ermöglicht die Wahl zwischen den Modi Normal und Sport und verändert die Lenkunterstützung sowie das Ansprechverhalten des Gaspedals.
Gleiche Außenmaße, mehr Platz im Innenraum
Äußerlich behält der neue Kia Ceed dieselbe Länge, da der vordere Überhang im selben Maß verkürzt wird, wie der hintere verlängert wird (20 mm), sodass er bei einem Radstand von 2,65 Metern bei einer Länge von 4,31 Metern bleibt. Mit 20 mm mehr Breite und 23 mm weniger Höhe wirkt er jedoch sportlicher.

Das neue Design ermöglicht dennoch einen Kofferraum mit 395 Litern Volumen, womit er gegenüber dem aktuellen Modell fast 15 Liter gewinnt. Kia verspricht außerdem mehr Platz im Innenraum auf Schulterhöhe für die Fondpassagiere. Das Armaturenbrett hat nun ein völlig neues Design, mit dem schwebenden Hauptbildschirm des Multimediasystems, wobei für die Bedienung der wichtigsten Systeme weiterhin konventionelle Bedienelemente erhalten bleiben.

Unter der großen Auswahl an Fahrassistenzsystemen debütiert im neuen Kia Ceed ein Spurhalteassistent namens Lane Following Assist, der laut Hersteller zu den autonomen Fahrsystemen der Stufe 2 gezählt werden kann. Er funktioniert zwischen 0 und 130 km/h und kann Lücken auf anderen Fahrspuren erkennen und nutzen, um sich in Staus möglichst günstig zu positionieren. Dabei erkennt er die Fahrbahnmarkierungen und steuert Beschleunigung, Bremsung und Lenkung, während er den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhält.
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