Renault Clio SL S 1.2 TCE 100 CV, Test (Teil I)

David Taboada     9 August 2010     3 min.
Renault Clio SL S 1.2 TCE 100 CV, Test (Teil I)

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Der Renault Clio gehört zu den meistverkauften Kleinwagen. Sicher habt ihr auf der Straße schon genug verschiedene Versionen gesehen, sowohl mit drei oder fünf Türen als auch die Kombiversion Gran Tour. Doch bei Highmotor bringen wir euch eine andere Variante des Clio mit, den Clio SL S. Diese Variante gab es schon in früheren Generationen, doch nun hat Renault beschlossen, sie wieder aufzulegen, um die Modellpalette zu vervollständigen.

Diese Version besitzt ein äußeres Design mit sportlicheren Zügen und einer exklusiveren Optik, während sie mechanisch zwischen zwei Motoren wählen kann: dem Benziner 1.2 TCE mit 100 CV oder dem Dieselmotor 1.5 dCi mit 85 CV. Wir haben die Benzinversion getestet, ausgestattet mit dem kleinen Turbomotor, der sich im oberen Drehzahlbereich sehr wohlfühlt.

Motor und Leistung

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Dieser Benzinmotor zeichnet sich durch einen sehr geringen Hubraum aus und entwickelt dank des Turboladers beachtliche 100 PS. Es ist ein recht agiler Antrieb, der jedoch nur dann kraftvoll ist, wenn man ihn hoch dreht. Er reagiert ab 2.000 U/min, aber man spürt seine volle Kraft erst ab 3.000 U/min, wo das maximale Drehmoment von 145 Nm anliegt. Der Clio SL S beschleunigt aus dem Stand in respektablen 10,9 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 184 km/h, was für einen Kleinwagen mehr als ausreichend ist.

Mit diesem 1.2 TCE mit 100 CV ist ein 5-Gang-Schaltgetriebe kombiniert. Die Gänge sind gut abgestuft, weshalb ein sechster Gang überflüssig erscheint. Bei 120 km/h liegt die Drehzahl im fünften Gang beispielsweise bei rund 2.500 U/min. Die Schaltung fühlt sich ähnlich an wie bei den übrigen Clio-Modellen, also eher wenig präzise. Da es sich um einen kleinen Turbomotor handelt, muss man außerdem recht viel mit dem Getriebe arbeiten.

Wer Diesel verabscheut, wird dennoch seine Freude an diesem Benziner haben, denn der Motor bietet bei hohen Drehzahlen eine sehr gute Leistung. Angesichts der kompakten Abmessungen und des Gewichts von 1090 kg des Clio kann er dabei durchaus viel Vergnügen bereiten.

Fahrverhalten

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Am Steuer spürt man einen gewissen sportlichen Charakter, der jedoch durch eine Federung, die dem übrigen Clio entspricht, etwas gedämpft wird. Sie ist daher zu weich, um wirklich sportlich zu fahren. Das Positive ist, dass er recht hoch baut und die weiche Federung auf unebenen Straßen und Schlaglöchern für Komfort sorgt. Dennoch sorgt das ESP (das nicht serienmäßig ist, aber sehr empfehlenswert ist) dafür, dass die Lenkbefehle korrekt umgesetzt werden.

Insgesamt handelt es sich also um ein recht agiles Auto, das auch auf kurvenreichen Straßen Spaß macht, wo es sich gut verhält. Die Lenkung dürfte etwas straffer sein, da sie eher auf den Stadtverkehr ausgelegt ist. Abschließend runden die Bremsen, die dem Fahrzeug angemessen sind, das Bild ab. Mit vier Scheibenbremsen bringen sie den Clio problemlos zum Stehen.

Verbrauch

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Beim Verbrauch glänzt der Clio nicht gerade, denn der kleine Turbomotor verbraucht relativ viel. Auf der Autobahn bei erlaubter Geschwindigkeit zeigt er etwa 7,9 Liter auf 100 km an, während man auf der Landstraße problemlos rund 7 Liter erreicht, was weit über den 5,5 Litern liegt, die der Hersteller angibt.

Allerdings können diese Werte erheblich schwanken, wenn man es versteht, mit der Schaltung richtig umzugehen, denn wer nicht im richtigen Drehzahlbereich fährt, erhöht den Verbrauch deutlich.

Im zweiten Teil des Tests berichten wir über das äußere Design, das bei diesem besonderen Clio sehr auffällig ist, sowie über den Innenraum, der im Vergleich zu den übrigen Modellen der Reihe einige Veränderungen aufweist.

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Fotos | David Taboada

un comentario

  1. pequeno terremoto says:

    ola buenas una pregunta, entonces la diferencia de ste modelo con un modelo convencional de serie, sólo seria en el apartado estético o cambiaría algo más?

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