So ist der Aznom Serpas: ein italienischer Supersportwagen alter Schule
Der Aznom Serpas entsteht aus der Zusammenarbeit von Aznom und Camal. Mit nur 900 kg Gewicht und 363 CV zählt der Serpas zu den radikalsten Fahrzeugen überhaupt.

Wenn wir an die Welt der Supersportwagen denken, assoziieren wir sie immer zuerst mit Italien, der Wiege dieser Fahrzeugart. Dieser Gedanke liegt zweifellos nahe, denn einige der radikalsten Autos überhaupt stammen aus diesem Land. Diesmal wollen wir aber weder von Ferrari, noch von Lamborghini oder Maserati sprechen, sondern von einer etwas unbekannten Marke. Aznom ist der Protagonist dieser Geschichte, und ihr kennt die Marke wahrscheinlich von anderen Projekten.
Diesmal hat das italienische Unternehmen mit dem Designzentrum Camal aus Turin zusammengearbeitet. Aus dieser besonderen Verbindung ist der Aznom Serpas entstanden, ein Supersportwagen, der alle Schemata sprengen und den Hochleistungssportwagen ordentlich einheizen soll. Alessandro Camorali war dafür verantwortlich, diesem ingenieurtechnischen Meisterwerk Leben einzuhauchen , und heute verraten wir euch alle Details.
Das Erste, was beim Serpas auffällt, ist zweifellos sein radikales Design. Es verfügt über eine aufwendige aerodynamische Gestaltung und scharf geschnittene, sehr attraktive Linien. Auffällig ist auch seine geringe Höhe von nur 0,78 Metern. Wie es sich für einen Supersportwagen gehört, ist er jedoch sehr breit, nämlich 1,76 Meter. Das macht ihn zusammen mit seinem geringen Gewicht zu einem auf der Rennstrecke gefährlichen Fahrzeug, auch wenn er nicht der leistungsstärkste ist.

900 Kilogramm wiegt der Aznom Serpas laut Herstellerangabe. Diesen Wert erreicht er dank eines verstärkten Gitterrohrrahmens aus Kohlefaser und einer vollständig aus Aluminium gefertigten Karosserie. Wie bei solchen Fahrzeugen üblich, kommt Kohlefaser aber auch bei zahlreichen weiteren Bauteilen des Serpas zum Einsatz. Doch das ist nicht das Einzige, was dieses radikale Fahrzeug so besonders macht.
Der Motor spielt im Aznom Serpas eine besonders wichtige Rolle. Denn unter der Haube arbeitet ein 2,6 Liter großer Saugmotor mit V8-Zylindern, der 363 CV leistet. Zusammen mit dem geringen Gewicht und der hervorragenden Aerodynamik, die durch das Fehlen von Türen und Dach begünstigt wird, ergibt sich ein vielversprechendes Gesamtpaket. Gleichzeitig hat der italienische Hersteller angekündigt, dass in naher Zukunft eine Elektroversion geplant ist.

Doch die Exklusivität endet hier nicht. Jeder Kunde kann den Innenraum ganz nach seinem Geschmack gestalten. Obwohl das Fahrzeug auf die Rennstrecke ausgelegt ist, bietet der Innenraum hochwertige Materialien. Außerdem können die künftigen Besitzer des Aznom Serpas selbst am Steuer Platz nehmen und auf dem Autodrom von Monza fahren.
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