Scirocco Volkswagen Coupés Fotos Tests
Volkswagen Scirocco Hurricane 2.0 TDI 140 CV DSG, Test (Außendesign, Innenraum und Ausstattung)

Mit etwas Verspätung zum ersten Teil des Tests analysieren wir weiterhin den Volkswagen Scirocco, der im Mittelpunkt dieses Artikels steht. Wir haben die limitierte Hurricane-Version gefahren, die mehr Ausstattung zu einem wettbewerbsfähigen Endpreis bietet. Der gewählte Motor ist ein 2.0 TDI mit 140 CV, kombiniert mit einem automatischen DSG-Getriebe mit sechs Gängen.
Im ersten Teil des Tests haben wir über die Leistung des Scirocco gesprochen, mit einem Dieselmotor, der für den Alltag mehr als ausreichend ist und zudem etwas Fahrspaß am Steuer bietet. Im zweiten Teil des Tests konzentrieren wir uns nun auf das Design, sowohl außen als auch innen.
Außendesign

Hier geht es um den wichtigsten Teil eines Volkswagen Scirocco, seine Außenansicht. Sie mag gefallen oder auch nicht, doch unbestreitbar hat das Auto eine eigene Persönlichkeit, mit einer sportlichen Front und einem Coupé-Heck, das ebenso viele Kritiker wie Fans hat.
Die Front hat ein markantes Design mit den Scheinwerfern als Blickfang. In unserem Testwagen waren diese Bi-Xenon-Scheinwerfer, die Tagfahrlichter jedoch waren Glühbirnen von beachtlicher Größe. Schade, dass sich keine LED-Variante anbieten lässt; bei Xenon-Ausstattung leuchten beide Lichter in Weiß.
Es ist das R-Line-Exterieurpaket vorhanden, sowohl vorne als auch hinten an der Stoßstange, mit 18-Zoll-Felgen, die im R-Line-Paket enthalten sind, sowie dem sportlichen Innenlenkrad, das ebenfalls in diesem Paket inbegriffen ist. Der Preis für all diese Ausstattung (in der Hurricane-Version enthalten) beträgt 2.645 Euro.

An der Seitenlinie finden sich große Türen und die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen (R-Line) mit den Maßen 235/40 R18, also Räder, die auf die Straße ausgerichtet sind und ein niedriges Profil haben. Das spürt man deutlich, wenn man über Schlaglöcher oder schlecht verlegte Gullydeckel fährt.
Am Heck sieht man Rückleuchten mit runden Formen und einem abgedunkelten Finish (wiederum R-Line) sowie den doppelten seitlichen Auspuffendrohren und den sportlichen Stoßfängern.
Innendesign, Platzangebot und Verarbeitung

Im Innenraum erwartet uns ein Auto mit einer tiefen, sportlichen Sitzposition, was Puristen sicher zu schätzen wissen. Diese Sportlichkeit bieten auch die Sitze mit ausgezeichnetem seitlichem Halt (R-Line-Ausführung). Allerdings sind die Einstiegsverhältnisse dem Modell entsprechend, also gestaltet sich der Einstieg in einen Golf einfacher als in den Scirocco (das sollte man bedenken, wenn ältere Personen mitfahren, denn für die meisten Fahrer ist es kein Problem).
Dasselbe gilt für den Zugang zu den hinteren Plätzen, der etwas umständlich ist, da die Sitze umgeklappt werden müssen, und zudem ist die Dachhöhe niedrig, was den Einstieg auf die Rücksitze zusätzlich erschwert. Sobald man sitzt, sind die beiden sportlichen Rücksitze jedoch sehr bequem und bieten guten Seitenhalt. Die Beinfreiheit ist ausreichend, die Kopffreiheit etwas knapp.

Zurück zum vorderen Teil des Fahrzeugs: Das Armaturenbrett hat ein typisch Volkswagen-Design, also schlichte Formen und hochwertige Materialien. Es dominieren angenehm weiche Kunststoffe, die Passungen sind von hoher Qualität, und insgesamt gibt es bei der Verarbeitung nichts zu bemängeln.
Die Mittelkonsole beherbergt das Radiodisplay (Navigationssystem RNS 510 mit 8 Lautsprechern) und darunter die Klimabedienung, also eine Mittelkonsole mit schlichtem, aber praktischem Design.
Staufächer und Kofferraum

Bei den Staufächern fallen die Ablagen in den vorderen Türen auf (allerdings sind sie nicht sehr tief), außerdem gibt es ein Fach in der Mittelkonsole (vor dem Schalthebel) und mehrere Getränkehalter im Mitteltunnel. Hinten gibt es zudem zwei kleine Ablagen an beiden Seiten, die allerdings recht klein ausfallen.
Der Kofferraum hat ein Fassungsvermögen von 312 Litern, ein normaler Wert, der aber gut nutzbar ist und regelmäßige Formen hat.
Im letzten Teil des Tests sprechen wir über die Ausstattung, die Sicherheitsausstattung des Volkswagen Scirocco und die Preise des Modells sowie unser Fazit zum Auto.

Fotos | Diego G. Moreira
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