Volkswagen will mit Quantencomputern die Welt der Elektrofahrzeuge revolutionieren
Volkswagen möchte bei seinen Elektrofahrzeugen weiter voranschreiten und hat dafür Quantencomputer sowie die Entwicklung bestimmter Moleküle genutzt.

Dass Elektrofahrzeuge die Aufmerksamkeit der Märkte auf sich ziehen, ist eine unbestreitbare Tatsache, doch haben sie noch einen langen Weg vor sich. Volkswagen ist sich des großen Verbesserungspotenzials von Elektrofahrzeugen bewusst und wollte seinen wichtigsten Wettbewerbern mithilfe von Quantencomputern zuvorkommen. Das deutsche Unternehmen entwickelt derzeit Moleküle, die künftig nicht nur für die Entwicklung der Batterien von Elektromodellen eingesetzt werden könnten, sondern auch dafür, diese passgenau an die Anforderungen jedes Fahrzeugs und jedes Kunden anzupassen.
Dafür war der Einsatz eines Quantencomputers entscheidend, denn Volkswagen setzt auf ihn, um eine noch außergewöhnlichere Grundlage für sein Geschäft zu schaffen. Zunächst konzentrierte sich die Arbeit auf die Entwicklung des Lithium-Wasserstoff-Moleküls und von Kohlenstoffketten, doch die Marke wollte nicht untätig bleiben und schreitet bereits zu komplexeren chemischen Verbindungen voran.
Das Ziel von Volkswagen ist es, die chemische Struktur einer vollständigen Elektrobatterie in einem Quantencomputer zu erstellen, um so maßgeschneiderte Batterien zum Leben zu erwecken. Diese Aufgabe abzuschließen ist für das deutsche Unternehmen von zentraler Bedeutung, denn darin liegt der Schlüssel, um Hochleistungsbatterien anbieten zu können, die das Elektrofahrzeug auf die nächste Stufe heben werden.

Volkswagen setzt verschiedene Algorithmen ein, die kürzlich entwickelt wurden, die jedoch die Grundlage für die ideale chemische Struktur von Hochleistungsbatterien legen könnten. Künftig könnte die deutsche Marke den notwendigen Algorithmus finden, um die chemische Zusammensetzung einer Batterie anhand verschiedener Kriterien wie Gewichtsreduzierung, maximale Leistungsdichte oder den Zusammenbau der Zellen zu simulieren, und ein Design erzeugen, das direkt für die Produktion verwendet werden könnte.
„Wir arbeiten intensiv daran, das Potenzial des Quantencomputings für Volkswagen zu erschließen. In diesem Zusammenhang ist die Simulation elektrochemischer Materialien ein wichtiges Projekt. Auf diesem Gebiet leisten wir Pionierarbeit. Wir sind überzeugt, dass die kommerzielle Verfügbarkeit von Quantencomputern Chancen eröffnen wird, die bisher undenkbar waren. Wir beabsichtigen, ab jetzt das notwendige Fachwissen dafür zu erwerben“, erklärte Florian Neukart, Principal Scientist des CODE Lab von Volkswagen in San Francisco.

Volkswagen hat noch viel Arbeit vor sich, doch dank der Zusammenarbeit zwischen den Ingenieuren in San Francisco und München ist das Unternehmen auf dem richtigen Weg, sein Ziel zu erreichen. Gleichzeitig ist die Präsenz von Quantencomputern entscheidend, denn aus ihnen können bestimmte Moleküle erzeugt werden, die die Automobilwelt revolutionieren sollen.
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