BMW iX3 Elektroautos Vergleiche Tests
BMW iX3 vs. Mercedes-Benz GLC elektrisch: Premium-Vergleich bei Raumangebot, ADAS und digitalem Erlebnis
Wir vergleichen direkt den neuen BMW iX3 der Neuen Klasse mit dem Mercedes-Benz GLC 300: zwei Sichtweisen auf das elektrifizierte Premium-SUV.
Das Segment der elektrifizierten Premium-SUV befindet sich in einer entscheidenden Phase. Auf der einen Seite startet München mit dem BMW iX3 auf der Plattform Neue Klasse in seine neue Ära, eine native 800-Volt-Architektur, die die Marke in das nächste elektrische Kapitel führen soll. Auf der anderen Seite antwortet Stuttgart mit einem Mercedes-Benz GLC als Plug-in-Hybrid, der das PHEV-Konzept auf bisher unerreichte Werte ausdehnt, mit über hundert Kilometern realer elektrischer Reichweite. Zwei gegensätzliche Philosophien, ein und dieselbe Zielkundschaft: wer technologischen Luxus will, ohne auf Elektrifizierung zu verzichten.
Zwei Premium-Philosophien im direkten Vergleich
Das Duell zwischen dem BMW iX3 und dem Mercedes GLC ist nicht alltäglich. BMW setzt auf reine Elektromobilität der neuen Generation; Mercedes hält an einem Verbrennungsmotor fest, der von einem Elektromotor unterstützt wird und Alltagsstrecken ohne einen Tropfen Benzin bewältigen kann. Die Frage ist nicht, welches Auto schneller ist, sondern welches die Idee des elektrifizierten Premiums besser verkörpert.

BMW iX3: ab ca. 69.900 €
Der iX3 führt die sechste Generation der elektrischen Technik von BMW ein. Die Version xDrive50 leistet kombiniert 470 CV, verfügt über Allradantrieb und eine homologierte Reichweite von knapp 790 Kilometern, dank einer 113,5-kWh-Batterie und der neuen 800-V-Architektur, die an Schnellladesäulen in zehn Minuten über 350 km nachlädt.
| Leistung kW | Leistung CV | Höchstgeschw. | Reichweite | Verbrauch | Etikett | Kraftstoff |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 350 kW | 470 CV | 210 km/h | 790 km | ≈16 kWh/100 km | NULL | Elektro |

Im Innenraum führt der iX3 das Panoramic iDrive ein: ein auf die Windschutzscheibe projiziertes Display, das über das gesamte Armaturenbrett reicht, ergänzt durch einen zentralen 3D-Matrix-Bildschirm und ein erweitertes Head-up-Display. Es ist die radikalste Veränderung des Innenraums von BMW seit zwei Jahrzehnten.

Mercedes-Benz GLC 300: ab ca. 71.400 €
Mercedes hat beschlossen, das Plug-in-Hybrid-Format bis an seine Grenzen auszureizen. Der GLC 300 4Matic kombiniert einen 2.0-Turbobenziner mit einem Elektromotor und leistet zusammen 310 CV, mit 130 km elektrischer WLTP-Reichweite, dank einer 25,5-kWh-Batterie und Gleichstrom-Schnellladung mit 60 kW.
| Leistung kW | Leistung CV | Höchstgeschw. | Reichweite | Verbrauch | Etikett | Kraftstoff |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 230 kW | 310 CV | 220 km/h | 130 km elektrisch | ≈2 l/100 km | NULL | PHEV Benzin |
Er ist für alle gedacht, die noch nicht den endgültigen Schritt zur Elektromobilität wagen wollen, aber von Montag bis Freitag emissionsfrei und lautlos fahren möchten.
Raumangebot: zwei Wege, Platz zu verstehen
Das Raumangebot eines elektrischen Premium-SUV wird heute in Zentimetern gemessen, aber auch in der Nutzbarkeit. Der iX3 verschiebt als Plattform mit reinem Elektroantrieb den Mitteltunnel und rückt die Fahrgastzelle nach vorne: die hinteren Plätze gewinnen an Beinfreiheit, und der Kofferraum übertrifft 520 Liter, dazu kommt ein zusätzlicher Frunk vorne mit 58 Litern für die Ladekabel.
Der GLC muss als Verbrenner mit Batterie einige Kapazität opfern: der Kofferraum schrumpft in der PHEV-Version auf rund 470 Liter. Dafür bietet er eine höhere Sitzposition und einen etwas komfortableren Zugang nach hinten für drei Passagiere, dank eines im Hybridvergleich weniger störenden Mitteltunnels.
ADAS: Driving Assistant Professional gegen Drive Pilot
Bei den ADAS-Systemen bietet das Stuttgarter Haus sein Paket Driving Assistant Plus mit teilautonomem Fahren der Stufe 2+, aktivem Spurwechsel und MBUX Augmented Reality zur Verkehrszeichenanzeige. Der iX3 kontert mit dem neuen Driving Assistant Professional, der Überholvorgänge mit optischer Bestätigung steuern kann und ein automatisiertes Einparksystem mit Speicherfunktion für bis zu 200 Meter bietet. Auf der Autobahn erreichen beide nahezu die Bestnote; in der Stadt hat BMW die Nase vorn, dank Kameras mit höherer Auflösung und dedizierten Prozessoren.

Digitales Erlebnis: Panoramic iDrive gegen MBUX
Beim digitalen Erlebnis gibt es klare Unterschiede. Das Panoramic iDrive des iX3 verteilt die Informationen auf vier visuelle Ebenen und verzichtet fast vollständig auf physische Tasten, setzt auf Gesten und kontextbezogene Sprachsteuerung. MBUX, bereits in der vierten Generation im GLC, behält ein doppeltes geschwungenes Display mit integrierter generativer KI und natürlicheren Dialogantworten bei. BMW punktet bei der visuellen Innovation; Mercedes bei der Ausgereiftheit des Assistenten.
Zusammenfassung und Bewertung
| Modell | Reichweite | Leistung | Richtpreis | Raumangebot | ADAS | Digital | Gesamtnote |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BMW iX3 xDrive50 | 790 km | 470 CV | ca. 69.900 € | 9 | 9 | 9,5 | 9,2 |
| Mercedes-Benz GLC 300 e | 130 km elektrisch | 310 CV | ca. 71.400 € | 8 | 8,5 | 8,5 | 8,3 |
HighMotor-Fazit
Wer die Zukunft ohne Vorbehalte annehmen möchte, dem zeigen die Reichweite des BMW iX3 und seine Plattform Neue Klasse mit deutlichem Vorsprung den Weg. Wer wöchentlich weite Strecken ohne verlässliche Ladeinfrastruktur zurücklegt, für den bleibt der GLC 300 eine der vernünftigsten Optionen in seinem Segment.
Häufig gestellte Fragen
Welches hat die größere reale Reichweite, der BMW iX3 oder der Mercedes GLC?
Der iX3 mit seinen 790 km WLTP übertrifft den GLC 300 deutlich, der etwa 130 elektrische Kilometer bietet, bevor der Benzinmotor übernimmt.
Ist der Mercedes GLC 300 vollelektrisch?
Nein. Er ist ein Plug-in-Hybrid mit grüner Plakette (NULL-Emission), der rein elektrisch fahren kann, für lange Strecken aber einen Benzinmotor besitzt.
Welches ADAS-System ist besser?
Beide bieten teilautonomes Fahren der Stufe 2+. Der iX3 punktet in der Stadt und beim automatisierten Einparken; der GLC bietet die bessere Integration der erweiterten Realität auf der Autobahn.
Welche DGT-Plakette haben sie?
Beide Modelle tragen die Plakette CERO (emissionsfrei) und haben in den meisten spanischen Städten Zugang zu Umweltzonen sowie Anspruch auf geregeltes Parken.
Technische Daten dieses Autos
Deja un comentario


Peugeot E-208 GTi: ein Spielzeug mit Akku, das den Geist der Sportwagen der Achtzigerjahre wiederbelebt
Neuer Lexus ES: Luxus wächst und wird elektrisch
Erster Kontakt mit dem Dacia Sandero Hybrid 155: Leistung und Effizienz ab 19.890 Euro