Die Black-Badge-Version betont die sportlichere und wildere Seite des neuen Rolls-Royce Ghost Series II

David Lopez    @espacionblanco    12 November 2024     3 min.
Die Black-Badge-Version betont die sportlichere und wildere Seite des neuen Rolls-Royce Ghost Series II

Der neue Rolls-Royce Ghost Series II ist auch in der Black-Badge-Version erhältlich, mit sportlich geschnittenem Design und einer leichten Leistungssteigerung seines V12

Rolls Royce Black Badge Ghost Series Ii (20)

Vor wenigen Tagen hat Rolls-Royce die Gesichtserneuerung des Ghost vorgestellt, einer Limousine, die schon lange nach optischen und natürlich auch technischen Veränderungen verlangte – die ihr übrigens hervorragend stehen. Mit dem neuen Ghost erscheint auch die Variante Black Badge, die ihm eine sportlichere Optik verleiht, zusammen mit leichten Anpassungen am Motor, um die Leistung zu steigern.

Einen Ghost Series II von einer Black-Badge-Version zu unterscheiden, dürfte nicht schwerfallen. Zunächst einmal, weil – wie der Name schon andeutet – die Farbe Schwarz außen die Hauptrolle spielt, mit Elementen in diesem Spiegelschwarz, etwa dem Emblem Spirit of Ecstasy, dem Pantheon-Kühlergrill, den seitlichen Emblemen und erstmals bei dieser Version auch den Türgriffen. Eine weitere Veränderung findet sich im unteren vorderen Lufteinlass, den man genau hinschauen muss, um ihn zu bemerken: Er wird nun von zwei Streifen in dunklem Chrom längs durchzogen.

Rolls Royce Black Badge Ghost Series Ii (22)

Die Außenoptik des Rolls-Royce Black Badge Ghost Series II wird durch die neuen Felgen in 22 Zoll vervollständigt, bei denen ein Siebenspeichen-Design kombiniert mit einer geometrischen Form verwendet wurde, das möglichst fein und schlank gestaltet ist, damit die Bremsanlage so weit wie möglich sichtbar bleibt. Die Felgen zeigen übrigens ebenfalls Schwarz in Kombination mit dem Chrom der teilweise polierten Oberfläche.

Rolls Royce Black Badge Ghost Series Ii (30)

Im Innenraum ist ebenfalls Schwarz der Hauptton, doch um den sportlichen Charakter zu unterstreichen, gibt es Oberflächen in technischem Carbon. Dieses komplexe Gewebe wurde von den Handwerkern von Rolls-Royce entwickelt, mit Kohle- und Metallfasern auf einer Basis aus schwarzem Bolívar-Holz, angeordnet so, dass ein dreidimensionaler Effekt entsteht. Hervorzuheben ist, dass sowohl das Metall aller Lautsprechergitter als auch die Rahmen aller Luftauslässe einer physikalischen Gasphasenabscheidung unterzogen wurden. Diese Behandlung verdunkelt das Metall und verhindert zugleich, dass es sich bei dauerhafter Nutzung, hohen Temperaturen oder durch den Zahn der Zeit verfärbt oder anläuft.

Rolls Royce Black Badge Ghost Series Ii (32)

Auch das „Clock Cabinet“ des Armaturenbretts darf nicht unerwähnt bleiben, also die Aufnahme der Analoguhr, die anstelle der üblichen spiegelpolierten Ausführung in schwarzem Chrom gehalten ist, dazu eine Spirit-of-Ecstasy-Figur, die von oben beleuchtet wird. Außerdem kann der Kunde beim Sitzsystem mit Mittelkonsole das Unendlichkeitssymbol der Black-Badge-Familie bestellen, gefertigt aus Luft- und Raumfahrtaluminium und zwischen der dritten und vierten von sechs Schichten getönten Lacks platziert, wodurch das Symbol scheinbar zu schweben scheint.

Rolls Royce Black Badge Ghost Series Ii (23)

Im mechanischen Bereich bleibt der V12-Biturbo mit 6,75 Liter Hubraum der Star, dessen Leistung um 29 PS steigt, während das Drehmoment um 50 Nm zunimmt, sodass sich die Leistung nun bei 600 PS bewegt. Diese Leistungssteigerung wird von einem um 50 % schnelleren Gangwechsel und einem etwas verbesserten Klang der Auspuffanlage begleitet, den man einfach durch Drücken der Taste „Low“ neben dem Schalthebel aktiviert. Außerdem ist das flache Black-Badge-Fahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern mit stufenloser Verstellung ausgestattet, dazu eine stärkere Bremsbiss und ein kürzerer Pedalweg.

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