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Lexus überrascht auf der Tokyo Motor Show mit einem Sportprototyp: dem LBX Morizo RR
Lexus überraschte auf der Tokyo Motor Show mit dem spektakulären LBX Morizo RR, einem Sportkonzept mit einem Antrieb, der dir bekannt vorkommen wird

Im vergangenen September brachte Lexus in verschiedenen Märkten, darunter Spanien, sein neues Modell LBX auf den Markt. Bemerkenswert ist, dass dieses Modell auch auf der Tokyo Motor Show zu sehen war. Das ist ungewöhnlich, denn normalerweise wird ein Modell, das bereits im Verkauf ist, nicht auf einer Messe präsentiert. Wie ihr euch vorstellen könnt, steckt daher etwas Besonderes dahinter.
Lexus LBX Morizo RR – so heißt das Modell, das auf der Tokyo Motor Show als Prototyp vorgestellt wurde. Der Name ehrt Akio Toyoda, den Präsidenten der Toyota Motor Corporation, zu der Lexus gehört, und ist zugleich sein Spitzname: Morizo. Der Wagen wird als Prototyp gezeigt, könnte aber durchaus in Serie gehen, wenn die Marke es möchte, denn er übernimmt Lösungen von den Schwestermodellen des Konzerns, wie wir gleich sehen werden.

Der Lexus LBX ist ein B-SUV, der als Teil des Toyota-Konzerns dieselbe Plattform nutzt wie der Yaris und der Yaris Cross. Als typischer Lexus wirkt er jedoch mit einer deutlich eleganteren und verfeinerten Optik als beide Modelle von Toyota. Der LBX Morizo RR hingegen zeigt ein radikaleres Erscheinungsbild der japanischen Marke, ein deutlich sportlicheres Auftreten, das man schon auf den ersten Blick erkennt, besonders wenn man weiß, was sich unter der Haube verbirgt.

Optisch unterscheidet sich das Außendesign des Lexus LBX Morizo RR deutlich vom normalen LBX, vor allem an der Front. Der große vordere Kühlergrill bleibt der zentrale Blickfang, diesmal jedoch mit einem Rahmen, der neue Linien und stärker ausgeprägte Kanten aufweist. Dazu kommt eine Stoßstange mit geändertem unterem Design und vor allem an den Seiten, wo nun größere Lufteinlässe mit Flaps integriert sind, die den Luftstrom zur Kühlung lenken.

Die Seiten des LBX Morizo RR unterscheiden sich nicht übermäßig, lediglich durch Radhausverbreiterungen, die die Silhouette breiter wirken lassen und in Wagenfarbe lackiert sind. Sie verdecken zudem wirkungsvoller die neuen, größeren und anders gestalteten Leichtmetallfelgen. Am Heck liegen die Änderungen vor allem in der stärker gezeichneten Stoßstange mit vertikalen Luftauslässen und einem dezenten Heckdiffusor, der die beiden Auspuffendrohre aufnimmt. Ergänzt wird das Exterieur durch gelbe Akzente, Akio Toyodas Lieblingsfarbe, die sich in Zierlinien, den Bremszangen und den Sicherheitsgurten im Innenraum zeigen.

Wie bereits erwähnt, nutzt der LBX dieselbe Plattform wie Yaris und Yaris Cross. Für den sportlicheren LBX Morizo RR hat die Marke daher den Antrieb des GR Yaris übernommen, also den 1,6-Liter-Dreizylinder-Reihenmotor mit Turbolader und Ladeluftkühler, dessen Leistung hier auf beeindruckende 305 CV steigt. Die Kraft wird über den Allradantrieb und das Achtgang-Automatikgetriebe Direct Shift übertragen, das auch im GR Yaris verbaut ist. Weitere Bereiche wie Ausstattung, Fahrwerk, Federung, Reifen und Bremsen wurden ebenfalls an die höhere Leistung und den sportlichen Charakter angepasst.
Derzeit handelt es sich nur um einen Prototyp. Hoffentlich bringt die Marke ihn tatsächlich in Serie, denn zusammen mit seinem Bruder, dem GR Yaris, ist der LBX Morizo RR zweifellos ein wirklich spektakuläres Produkt, das zugleich elegant und radikal wirkt.
Technische Daten dieses Autos
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