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Opel Corsa OPC 1.6 Turbo 192 CV, Test (Ausstattung, Preise und Bewertung)
Letzter Teil des Tests des Opel Corsa OPC mit 192 CV. In diesem Teil analysieren wir die Ausstattung, die Preise und unser Gesamturteil über das Modell.

Nach mehreren Tagen mit dem Opel Corsa OPC erreichen wir heute das Ende des Tests mit diesem dritten Teil, in dem wir die Ausstattung, die Preise und das Gesamturteil zu diesem Modell analysieren. Bisher haben wir Ihnen schon alles über seinen 1.6-Turbomotor mit 192 CV berichtet sowie über sein Fahrverhalten und seinen Verbrauch.
Im zweiten Teil des Tests haben wir das Außen- und Innendesign sowie die Verarbeitung analysiert. Der Corsa OPC ist ein Modell, das vor allem durch sein auffälliges Außendesign hervorsticht, das sich deutlich vom Standardmodell abhebt. Der sportliche Charakter zeigt sich auch im Innenraum, etwa in den Sportsitzen.
Ausstattung

Wir beginnen mit der Ausstattung, aber bevor wir die Sicherheitsausstattung betrachten (wie es Brauch ist), möchte ich klarstellen, dass wir uns auf die Ausstattung des OPC konzentrieren, da es sich um eine eigenständige Ausführung handelt. Wenn wir also von Serienausstattung sprechen, meinen wir die Serienausstattung des Corsa OPC.
Nun kommen wir zur Sicherheitsausstattung des Corsa, unter der vor allem Frontairbags, Seitenairbags und Kopfairbags, Stabilitätskontrolle und Traktionskontrolle sowie eine Reifendruckkontrolle und weitere Elemente hervorzuheben sind.
Bei den EuroNCAP-Tests erreichte der Corsa fünf Sterne. Diese Tests fanden 2006 statt und brachten ein gutes Ergebnis beim Frontal- und Seitenaufprall. Heute ist ein solches Ergebnis üblich, vor sechs Jahren war es jedoch noch nicht so verbreitet.

Zur Serienausstattung des Opel Corsa OPC gehört praktisch alles: Klimaanlage, Radio mit CD- und MP3-Player, Bedienelemente am Lenkrad, USB-/AUX-Anschluss, Bluetooth für das Mobiltelefon, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Sportpedale, vordere Nebelscheinwerfer und weitere Elemente.
Unter den Sonderausstattungen befindet sich das überarbeitete Navigationssystem, das wir in diesem Fahrzeug getestet haben. Es überzeugt durch die einfache Bedienung und den großen Funktionsumfang, denn vom System aus lassen sich Radio und Telefon steuern, und dank des Touchscreens ist es sehr intuitiv (der Preis von 464 Euro ist interessant).
Ebenfalls optional erhältlich sind die adaptiven Scheinwerfer, die sich proportional zum Lenkwinkel mitdrehen. Außerdem muss man für die Klimaautomatik oder den Regensensor extra bezahlen. Eines der interessantesten Pakete ist das OPC Nürburgring Edition, das die Leistung auf 210 CV steigert. Hinzu kommen ein mechanisches Lamellen-Sperrdifferenzial an der Vorderachse, ein Bilstein-Fahrwerk, Brembo-Bremsen und 18-Zoll-Felgen (sowie einige Designdetails), und das alles für 4.163 Euro.
Preise (inklusive Rabatte)

- Opel Corsa ab 9.593 Euro
- Opel Corsa OPC 19.242 Euro
- Opel Corsa OPC Nürburgring Edition 22.530 Euro
-Preis des getesteten Fahrzeugs: 20.932 Euro (mit Navigationssystem, adaptiven Scheinwerfern, 18-Zoll-Felgen und weiteren Sonderausstattungen)
Gesamturteil

Das Erste, was uns am Opel Corsa OPC gefallen hat, ist der Motor, was Leistungsentfaltung, Laufruhe und Ansprechverhalten betrifft. Es ist ein kraftvolles Modell, mit dem man auf der Straße Spaß hat, und gleichzeitig läuft der Motor sanft und sehr progressiv. Abgerundet wird das Gesamtbild durch das Fahrverhalten auf der Straße, das eine der großen Stärken des Corsa OPC ist.
Die Stabilität in Kurven und das Sicherheitsgefühl, das er vermittelt, sind hervorragend und sorgen für Fahrspaß am Steuer. Der Minuspunkt ist der Verbrauch auf der Landstraße. Zugegeben, es sind fast 200 CV, aber es gibt ähnliche Modelle, die im Schnitt zwei Liter weniger verbrauchen (der Seat Ibiza Cupra mit 184 CV).
Das Design wird dem gerecht, was das Auto verspricht, und dem kraftvollen Motor unter der Haube. Auch wenn viele Innenraummaterialien eher für ein Kleinwagen typisch sind, verleihen Elemente wie die Sportsitze „RECARO“ diesem urbanen Sportwagen eine gewisse Note von Exklusivität.

Schließlich ist die Serienausstattung recht umfangreich, auch wenn Elemente wie die Klimaautomatik bei einem Auto, das um die 20.000 Euro kostet (inklusive Rabatte), serienmäßig sein sollten. Ansonsten bekommt man aber praktisch alles zu einem interessanten Preis.
Wenn wir die wichtigsten Stärken hervorheben müssen, sind es das Fahrverhalten und der Motor, vor allem angesichts des Endpreises des Gesamtpakets. Nur wenige vergleichbare Fahrzeuge bieten dieses Gesamtpaket zu diesem Preis. Das günstigste Konkurrenzmodell könnte der Skoda Fabia RS sein, der bei 20.400 Euro beginnt, allerdings mit weniger Leistung (180 CV). Gleiches gilt für den Seat Ibiza Cupra (180 CV und 22.300 Euro). Das Modell, das wir getestet haben, überzeugt uns beim Fahrverhalten dennoch eher mit dem Corsa OPC, während uns das DSG-Getriebe des Ibiza gefällt.
Alles in allem ist er preislich eine interessante Alternative für alle, die einen sportlichen Stadtwagen suchen, der rund 20.000 Euro kostet, mit einem kraftvollen 192-CV-Motor und einem Fahrwerk, das dem Kürzel OPC gerecht wird.
Fotos | David Taboada
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