Opel Meriva 1.4 Turbo 120 CV, Test (Teil III)

Diese Woche haben wir euch den Test des Opel Meriva gebracht. Diesmal konnten wir den Benzinmotor 1.4 Turbo mit 120 CV testen, der mit einem Schaltgetriebe mit fünf Gängen kombiniert ist. Am Meriva ist vor allem das Fahrverhalten hervorzuheben, doch sein Motor kann bei Leistung und Verbrauch nicht ganz mit dem Gesamtpaket mithalten, wie wir bereits im ersten Teil des Tests erwähnt haben.
Während wir uns im zweiten Teil auf das Design von Außen und Innen konzentriert haben, waren außen die hinteren Türen eine Neuheit, die sich entgegen der Fahrtrichtung öffnen, und innen bietet er ein sehr praktisches und geräumiges Van-Konzept. Und nun kommen wir wie gewohnt zum dritten Teil des Tests, in dem es um die Ausstattung des Meriva geht, sowohl die Serienausstattung als auch die unserer Testwagen-Version mit der Ausstattungslinie Cosmo (die höchste der Reihe). Außerdem sehen wir uns die Preise des Meriva an und geben unsere Gesamtbewertung des Modells ab.
Ausstattung

Bei der Ausstattung beginnen wir immer mit der Sicherheit, heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Der Meriva ist in diesem Bereich serienmäßig mit Frontairbags und Stabilitätskontrolle ausgestattet, in dieser Ausstattungslinie sind jedoch Seiten- und Kopfairbags optional erhältlich (verbesserungswürdig, zumindest die Seitenairbags, die bei den meisten Neuwagen serienmäßig sind). Wir haben keine Ergebnisse der EuroNCAP-Tests, doch die Vorgängergeneration hatte vier Sterne erreicht, weshalb wir davon ausgehen, dass dieses Modell ähnliche oder bessere Sicherheitsstandards bietet.
Beim Blick auf den Rest der Ausstattung stellen wir gewisse Lücken bei der Basisausstattung Essentia fest: Sie umfasst die Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrische Fensterheber vorn, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, jedoch kein CD-MP3-Radio und keine Klimaanlage. Diese sind erst in der nächsthöheren Stufe Enjoy enthalten (wohl eine der ausgewogensten Varianten in Bezug auf Preis und Ausstattung).

Gerade in der Ausstattung Enjoy kommen zu den bisherigen Merkmalen Seiten- und Kopfairbags, Mittelarmlehne auf der Mittelschiene, Bordcomputer, Tempomat, Radio CD 300 mit Multifunktionsdisplay und Lenkradbedienung, aktive vordere Kopfstützen, Klimaanlage und einiges mehr hinzu. Schließlich gibt es noch unsere Ausstattung, den Cosmo, der eine Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer, verschiedene verchromte Außenteile und weitere Elemente bietet.
Zu den Sonderausstattungen unseres Meriva gehörte vor allem das gut funktionierende Navigationssystem CD 500, außerdem ein USB-Anschluss. Positiv aufgefallen ist uns auch die gute Ausleuchtung durch die Halogenscheinwerfer, und kurios: Der Lichtsensor (Sichtpaket) arbeitet deutlich schneller als bei den Xenonleuchten, die wir bei anderen Modellen Opel wie dem Astra oder dem Insignia getestet haben.
Preis (ohne Aktionen)

- Meriva Essentia 1.4 Turbo 100 CV 15.265 Euro
- Meriva Essentia 1.3 CDTI 75 CV 16.280 Euro
- Meriva Essentia 1.3 CDTI 95 CV 16.890 Euro
- Meriva Enjoy 1.4 Turbo 100 CV 16.610 Euro
- Meriva Enjoy 1.4 Turbo 120 CV 17.425 Euro
- Meriva Enjoy 1.3 CDTI 95 CV 18.240 Euro
- Meriva Enjoy 1.7 CDTI 110 CV 18.8850 Euro
- Meriva Enjoy 1.7 CDTI 100 CV Aut. 19.915 Euro
- Meriva Cosmo 1.4 Turbo 120 CV 18.875 Euro
- Meriva Cosmo 1.4 Turbo 140 CV 19.890 Euro
- Meriva Cosmo 1.7 CDTI 110 CV 20.300 Euro
- Meriva Cosmo 1.7 CDTI 130 CV 20.810 Euro
- Meriva Cosmo 1.7 CDTI 100 CV Aut. 21.365 Euro
Unser Testwagen war ein Opel Meriva Cosmo mit dem Motor 1.4 Turbo mit 120 CV und folgenden Extras: 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Navigationsgerät, Sichtpaket und Parksensoren. Mit all dem kostete der getestete Wagen 21.333 Euro (20.033 € mit Rabatten).
Gesamtbewertung

Als wir den Test des Opel Meriva begannen, sprachen wir zuerst über den Motor, und ich bin der Meinung, dass dieser Benzinantrieb nicht die beste Wahl für den Meriva ist und das gute Fahrverhalten des Modells deutlich trübt. Daher empfehlen wir, zur Dieselpalette zu greifen, wo wir günstigere Verbrauchswerte und ein besseres Ansprechverhalten erwarten können.
Positiv überrascht hat uns jedoch das Fahrverhalten, das sich souveräner zeigt, als man vermuten würde, vor allem im Vergleich mit ähnlichen Fahrzeugen, die wir getestet haben, etwa dem Citroën C3 Picasso. Beim Innenraum und den innovativen Türen gibt es keinen Zweifel, dass sie sehr praktisch sein können, das hängt aber immer vom Umfeld ab. Ich weise noch einmal darauf hin, dass die Türen nicht besonders bequem sind, wenn wenig Platz zum Öffnen ist, etwa auf einem Parkplatz mit Querparkbuchten.

Innen wurde bei den Materialien gute Arbeit geleistet, und keine Verarbeitung schmälert den Gesamteindruck. Außerdem gibt es viele praktische Lösungen, wobei manche von der Ausstattungslinie abhängen (etwa das Mittelfach oder die Ablagen unter den vorderen Sitzen). Dennoch sind es sehr praktische Lösungen für Familien mit Kindern. Und apropos Kinder: Einer der Vorteile der hinteren Türen ist die einfache Montage eines Kindersitzes.
Schließlich bewegt sich das Preisniveau in einem recht guten Rahmen, und es ist zumindest gerechtfertigt. Allerdings stoßen wir in den Basisausstattungen erneut auf Lücken, die es heutzutage nicht mehr geben sollte, etwa die vorderen Seitenairbags oder das CD-MP3-Radio.

Fotos | David Taboada
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En mi opinion la gran mayoria de las ventas que tendra este meriva sera en versiones diesel, tampoco creo que quien escoja esta motorizacion busque unas prestaciones brillantes, para eso esta el corsa.
Este meriva ha ganado en tamaño, en acabados..es mas coche respecto al anterior, y el hecho de que tenga las puertas asi gana mucho en habitabilidad (el acceso a las plazas traseras es mas comodo) respecto a su competencia.
Es que en diesel prometen consumos muy interesantes, y al menos es cierto que se distingue de la competencia por las puertas tan singulares.
Un saludo