VW Golf Sportsvan 2.0 TDI, Test (Ausstattung, Preis, Endbewertung)

Daniel Valdivielso    @valdi92    25 May 2015     3 min.
VW Golf Sportsvan 2.0 TDI, Test (Ausstattung, Preis, Endbewertung)

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Wir schließen die Analyse des vielseitigsten Golf der Familie mit einer Bewertung seiner technologischen Ausstattung ab und sprechen dabei auch über seinen Preis und seine möglichen Konkurrenten.

Im ersten Teil sprachen wir über seine Fahrdynamik, während wir im zweiten Teil sein Design, sowohl außen als auch innen, sowie seine Modularität analysierten.

Ausstattung

Der Golf Sportsvan ist in drei verschiedenen Ausstattungslinien erhältlich, Edition, Advance und Sport, sortiert nach aufsteigenden Kosten. Unser Testwagen war mit der Ausstattungslinie Sport und dem 2.0-TDI-Motor mit 150 CV ausgestattet, was ihn zu einer der teuersten Kombinationen des verfügbaren Angebots macht.

Die Ausstattungslinie Sport ist nicht nur die teuerste, sondern auch die reichhaltigste, da sie über spezifische Elemente verfügt, die sie von ihren Geschwistern in der Modellreihe unterscheiden, und sich zudem durch zahlreiche optionale Ausstattungen erweitern lässt.

Zu den herausragendsten Ausstattungsmerkmalen der Linie Sport gehören das Paket Licht und Sicht (Licht- und Regensensor), Sportsitze vorne mit Alcantara-Bezug, elektrisch anklappbare Außenspiegel, eine automatische Zweizonen-Klimaanlage sowie verchromte Dachreling.
Selbstverständlich gehört serienmäßig die gesamte Palette an Sicherheitssystemen dazu (ABS, ESC, ASR, XDS, automatische Bremse nach einer Kollision und 7 Airbags).

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Was die optionale Ausstattung betrifft, war unser Wagen „gut bestückt“ mit Xenonscheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht und dynamischem Kurvenlicht „Dynamic Light Assist“, Sportfahrwerk, Panorama-Schiebedach aus Glas, Metallic-Lackierung in „Tungsten Grau“, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit 225/40 R18-Reifen Modell „Durban“, Abstandsregeltempomat „ACC“ mit Notbremsassistent „Front Assist“, Rückfahrkamera „Rear View“ und Navigationssystem „Discover Media“. Insgesamt rund 3.000 Euro.

Wie man sieht, sorgt die Menge an optionaler Ausstattung dafür, dass sich der Golf Sportsvan einer technologischen Ausstattung auf dem Niveau der Besten rühmen kann, was zwar positiv ist, aber auch seinen Preis hat, in Form einer etwas üppigen Rechnung, zumal noch recht kostspielige Optionen wie die Lederpolsterung „Vienna“ oder das erweiterte Navigationssystem „Discover Pro“ hinzugefügt werden könnten.

Preis

Ein Golf Sportsvan ist in unserem Land mit einem Grundpreis ab 21.510 Euro für die Kombination aus der Ausstattungslinie Advance und dem 1.2-TSI-Motor mit 110 CV erhältlich. Wer einen Dieselmotor möchte, zahlt ab 24.450 Euro (1.6-TDI-Motor mit 110 CV).

Ein Sportsvan mit dem Dieselmotor 2.0 TDI mit 150 CV und der Ausstattungslinie Sport kostet ohne Optionen 30.460 Euro, während er bei einer Ausstattung, die unserem konkreten Testwagen am ähnlichsten ist, auf etwa 33.500 Euro steigt.

Vergleicht man ihn mit seinem größten Rivalen, dem BMW Serie 2 Active Tourer, hat ein 218d Active Tourer einen Einstiegspreis von 20.300 Euro, was ihn praktisch auf das gleiche Preisniveau wie den Volkswagen bringt, wobei es dem potenziellen Käufer überlassen bleibt, ob er bestimmte Optionen hinzufügt.

Endbewertung

Der Golf wird, unabhängig von der Version, Karosserie oder Ausstattung, als Referenz angesehen, als Maßstab, an dem andere Hersteller ihre Schöpfungen messen. Mit dem Sportsvan hat Volkswagen den vielseitigsten Golf seiner Geschichte geschaffen, mit einem deutlich verfeinerteren Design als seine Vorgänger, einem hochwertigen Innenraum und einer eigenen Persönlichkeit.

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Mit seinem 150-CV-Dieselmotor bietet er mehr als ausreichende Leistung bei bemerkenswerter Dynamik, und dazu kommen niedrige Verbrauchswerte, die seine Nutzung ermöglichen, ohne dass die Kosten explodieren. Nach einer Woche am Steuer und 2.500 gefahrenen Kilometern ist das Fazit klar: Der Golf Sportsvan erfüllt die Bedürfnisse von 99 % der Käufer mehr als ausreichend, und so hat Volkswagen ein echtes „Auto für alles und für alle“ geschaffen.

Foto | Daniel Valdivielso

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