Opel aktualisiert den Rocks, seinen elektrischen Stadtflitzer, mit neuen optischen Details

David Lopez    @espacionblanco    20 March 2025     3 min.
Opel aktualisiert den Rocks, seinen elektrischen Stadtflitzer, mit neuen optischen Details

Opel führt kleine Designneuheiten für den Rocks ein, sowohl außen als auch innen, und hebt sich damit deutlich vom Design ab, das für den Ami vorgestellt wurde

Opel Rocks 2025 (2)

Wo ein Elektrofahrzeug den übrigen Modellen am deutlichsten überlegen ist, ist in der Stadt, und das nicht nur wegen möglicher Fahrbeschränkungen, sondern auch hinsichtlich Verbrauch, Emissionen und nicht zuletzt der Alltagstauglichkeit. Die Stellantis-Gruppe hat mit ihren verschiedenen Marken auch die Jüngeren im Blick und bietet ihnen ein Stadtfahrzeug als Alternative zum E-Scooter oder zum Elektrofahrrad an, allerdings zu einem deutlich höheren Preis.

Den Anfang machte der Citroën Ami, dem der FIAT Topolino mit einem frischeren, unbeschwerteren Auftritt folgte, und den Abschluss bildet der Opel Rocks, dessen Stil nahezu dem des Ami der ersten Generation entspricht. Der französische Quadricycle erhielt ja ebenfalls ein neues, auffälliges und modernes Erscheinungsbild. Nun ist der Opel Rocks an der Reihe, doch anders als sein französischer Bruder wird der Rocks keine so radikalen und auffälligen Veränderungen erfahren.

Opel Rocks 2025 (1)

Was das Exterieur betrifft, bleibt die Grundgestalt wie zu sehen unverändert, auch wenn die Marke die Designphilosophie „Detox“ angewandt hat, wie bei ihren übrigen Modellen. Das bedeutet, dass vorne, direkt unterhalb der Frontscheibe, der „Opel Vizor“ sitzt, der nun vollständig schwarz ist, mit den charakteristischen Blitz-Logos der Marke in Weiß, ebenso wie das Logo am Heck. Bei der Karosserie setzt man auf ein helles Grau, das mit dem nun auf dem Dach sowie an den unteren Stoßfängerbereichen, den Radhäusern und vor allem an den Felgen aufgebrachten Schwarz kontrastiert.

Opel Rocks E (2021)

Während sich außen nur ästhetische Änderungen zeigen, ist es innen ähnlich, wenngleich in noch geringerem Maße. Beim Öffnen der Türen begrüßt uns die große Helligkeit des Panorama-Glasdachs aus Verbundglas, ein kleiner, aber gut ausgeleuchteter Raum, in dem man die einzige Neuerung im Innenraum sieht: Der Blitz am Lenkrad ist nun in Weiß auf schwarzem Grund gehalten, genau wie außen.

Hyperfocal: 0

Was die Ausstattung angeht, bleibt der Opel Rocks ein Stadtfahrzeug, das auf Schlichtheit und Funktionalität setzt. Im durchdacht genutzten Innenraum gibt es daher keine großen Extras. Das einzige Display befindet sich hinter dem Lenkrad und liefert grundlegende Informationen, während das Infotainment in der Verantwortung des Nutzers liegt: Das Smartphone wird in der Halterung angeschlossen, mit einem DAT-Dongle für die Netzverbindung und den Zugriff auf die App myOpel. Über Bluetooth lassen sich Musik hören, die Navigation nutzen oder Telefonate führen.

Opel Rocks 2025 (3)

Mechanisch ändert sich naturgemäß nichts. Der Opel Rocks liefert weiterhin 6 kW Leistung mit Spitzen von 9 kW, und in Verbindung mit dem 5,5-kWh-Akku ermöglicht er eine Reichweite von 75 Kilometern. Das reicht sicher für die tägliche Mobilität in der Stadt und ist nach zwei Stunden Ladezeit wieder einsatzbereit.

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