Audi RS4 Avant 4.2 V8 FSI 450 CV Quattro S-tronic, Test (Design, Innenraum und Kofferraum)

Diego G. Moreira     30 November 2014     4 min.
Audi RS4 Avant 4.2 V8 FSI 450 CV Quattro S-tronic, Test (Design, Innenraum und Kofferraum)

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Vor einigen Tagen haben wir euch unseren Protagonisten im Testbereich vorgestellt: den Audi RS4 Avant, ein Sportmodell innerhalb der RS-Reihe von Audi. Konkret wird der RS4 Avant von einem 4.2-Liter-Achtzylinder-Triebwerk mit einer Leistung von 450 CV angetrieben.

Alles über den kraftvollen Motor, einer der wenigen verbliebenen Saugmotor-V8, sowie über Fahrverhalten und Verbrauch, haben wir euch im ersten Teil des Tests erzählt. Jetzt im zweiten Teil geht es um das Außendesign, die Elemente, die ihn vom Rest der A4-Reihe unterscheiden, sowie um Innenraum und Kofferraum.

Außendesign, elegante Sportlichkeit

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Jeder Motorsportfan erkennt den Audi RS4 Avant allein an seiner Front, doch das hindert ihn nicht daran, ein elegantes Design zu bewahren, und die Sportlichkeit zeigt sich in einigen Außendetails, ohne dabei allzu auffällig zu sein.

Vorne fallen die sportlich gestaltete Stoßstange mit ihrem kontrastierenden unteren Bereich, der große Kühlergrill mit dem RS4-Logo sowie die großzügig dimensionierten Lufteinlässe auf. Die Bixenon-Scheinwerfer sind serienmäßig, wenn man jedoch eine Kurvenlicht-Funktion möchte, muss man extra bezahlen.

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Seitlich fallen als Erstes die großen 20-Zoll-Felgen mit 365 mm großen Bremsscheiben vorne und 324 mm hinten sowie das RS-Logo auf den Bremssätteln auf. Diese Felgen sind allerdings ein Extra, denn serienmäßig sind 19 Zoll montiert.

Am Heck zeigt sich die Sportlichkeit im Heckspoiler und vor allem im unteren Bereich der Stoßstange, die größer ist als beim herkömmlichen A4 und zwei große Auspuffendrohre an den Enden besitzt. Außerdem sieht man die graue Farbe, die einige Details der Stoßstange umrandet und zu den Außenspiegeln sowie dem unteren Teil der vorderen Stoßstange passt. Die Rückleuchten sind wie die vorderen Scheinwerfer für das Tagfahrlicht mit LED-Technik ausgestattet.

Die Sportlichkeit ist zwar spürbar, meiner Meinung nach bewahrt er aber die für einen Premium-Kombi typische Eleganz und überlädt das Außenbild nicht mit sportlichen Elementen.

Innenraumdesign, kaum Veränderungen gegenüber jedem Audi A4

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Im Innenraum sind die Unterschiede zwischen dem RS4 Avant und einem Audi A4 Avant minimal, denn sie beschränken sich tatsächlich auf Sitze, Lenkrad, Schaltknauf und Pedale. Das übrige Armaturenbrett-Design und die Verarbeitung sind identisch mit denen jedes A4, übrigens mit hochwertiger Qualität, angenehm anzufühlenden Materialien und guten Passgenauigkeiten.

Die Sitze sind sportlich ausgelegt, mit hervorragendem Seitenhalt und dem RS4-Logo. Allerdings waren sie in unserem Testwagen aus Leder (3.690 Euro) gefertigt, aber nicht mikroperforiert, und das macht sich an einem heißen Tag bemerkbar, auch wenn sie hell sind (es wäre angebracht, dass sie zumindest mikroperforiert wären, wenn man dafür bezahlt).

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Die Sitzposition ist sehr bequem, leicht tief, weil der RS4 Avant etwas niedriger ist als die Standardversion, dabei aber mit hervorragender Sicht und allem in Reichweite.

Hinten ist der Platz knapp, denn auch wenn es sich um ein Sportfahrzeug handelt, bleibt es ein Kombi, und bei diesem Fahrzeugtyp wird der Platz genau unter die Lupe genommen. Außerdem gibt es einen weiteren Nachteil: den Zugang zu den hinteren Sitzen, der verbesserungswürdig ist. Immerhin fährt ein Erwachsener mit 1,75 Metern Körpergröße zumindest auf den seitlichen Plätzen bequem, auf dem Mittelplatz weniger, weil dieser härter ist und einen erhöhten Mitteltunnel besitzt.

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Auf den hinteren Plätzen gibt es Luftausströmer sowie eine 12-V-Steckdose zum Laden unserer Geräte, besonders jetzt, wo sich die Akkus so schnell entladen und man immer ein Ladegerät vermisst, wo auch immer man ist.

Kofferraum und Ablagen

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Der Kofferraum hat ein Fassungsvermögen von 490 Litern, und dank seiner rechteckigen Form ist er gut nutzbar und besitzt einen doppelten Ladeboden. Allerdings gibt es kein Ersatzrad, stattdessen befindet sich ein Pannenset (und eine Batterie unter dem Kofferraumboden) an Bord.

Unter anderem gibt es mehrere Zurrpunkte im Kofferraum und ein Netz sowie das typische Fach für Skier im mittleren Sitzplatz.

Im Bereich der Ablagen gibt es im Mitteltunnel zwei Getränkehalter und ein mittelgroßes Fach, außerdem eine Ablage im vorderen Bereich, wo Aschenbecher und Zigarettenanzünder sitzen. Die Türfächer sind ausreichend groß und innen gepolstert.

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Fotos | R. Rodriguez, Diego G. Moreira, Equipo de pruebas

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