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BMW Serie 6 Gran Coupé, Test (Ausstattung, Preis, Bewertung)
Wir beenden den Test des BMW Serie 6 Gran Coupé mit Blick auf die Ausstattung, die Sicherheit, den Preis und unsere Gesamtbewertung dieser exklusiven Limousine. Wir haben ihn mit dem Benzinmotor mit 320 CV getestet, in der Ausführung 640i.

Nach einer Woche des Kennenlernens unseres Protagonisten beenden wir heute diesen Test des BMW Serie 6 Gran Coupé. Im ersten Teil des Tests haben wir über den Motor gesprochen, in diesem Fall ein Benzinmotor mit 320 CV, und außerdem sein Fahrverhalten und den Verbrauch betrachtet.
Im zweiten Teil war das Design an der Reihe, in diesem Fall ein sehr wichtiger Aspekt beim BMW Serie 6, mit einem imposanten Exterieur und einem luxuriösen Interieur, das viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Und im dritten Teil des Tests geht es um die Ausstattung, die Preise und unsere Gesamtbewertung des Modells.
Ausstattung

Bei der Ausstattung beginnen wir mit der Sicherheitsausstattung, also mit all jenen Elementen, die beim Serie 6 Gran Coupé serienmäßig an Bord sind. Herausragend sind die zahlreichen Airbags (vorne, seitlich vorne sowie Kopfairbags vorne und hinten), ABS, Stabilitätskontrolle, Bremsassistent, Kurvenbremskontrolle, ISOFIX-Verankerungen auf den Rücksitzen oder die aktiven Kopfstützen vorne, unter anderem.
Nachdem wir nun die Sicherheitsausstattung kennen, sprechen wir über die serienmäßige Ausstattung, also was man beim Kauf eines BMW Serie 6 Gran Coupé serienmäßig erhält. Dazu gehören: die Klimaanlage, 17-Zoll-Felgen, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Parksensoren, ein HiFi-Soundsystem mit 9 Lautsprechern, ein Achtstufen-Automatikgetriebe und Bluetooth, unter anderem.
Und schließlich, vielleicht der umfangreichste Punkt, gilt es die lange Liste der Extras zu durchleuchten, die unser Testwagen hatte. Als typisches Premiumfahrzeug kann man gegen Aufpreis praktisch alles bekommen, als Beispiel dient die Nachtsichtkamera, die Fußgänger anhand ihrer Wärme erkennt (ein seltenes Element in einem Fahrzeug).
Am Anfang dieser langen Extraliste stehen die LED-Scheinwerfer, alle Beleuchtungsfunktionen arbeiten mit LEDs, ein technologisches Wunderwerk, außerdem waren die Scheinwerfer adaptiv. Es ist ein teures Extra (2.712 Euro), lohnt sich aber wegen der hervorragenden Ausleuchtung.

Ein weiteres optionales Element war das Unterhaltungssystem, das das Navigationssystem mit einer hervorragenden Bang&Olufsen-Soundanlage kombinierte, die den Serie 6 in eine Disco oder einen Konzertsaal auf Rädern verwandelt. Insgesamt liefern 1.200 Watt über 16 Lautsprecher einen Surround-Sound, der dir gehören kann, wenn du die 6.104 Euro für das Lautsprechersystem bezahlst. Das Unterhaltungssystem bietet alle Funktionen, von der Spracherkennung bis zur Bluetooth- oder USB-Verbindung, damit wir unsere Musik vom Handy oder von einem USB-Stick abspielen können, außerdem verfügt es über eine eigene Festplatte.
Im Bereich der Fahrassistenzsysteme bot er das Neueste vom Neuesten. Der adaptive Tempomat (der bremst, wenn das vorausfahrende Fahrzeug bremst) fehlte nicht, ebenso wenig das Kollisionswarnsystem (das zusammen mit dem vorigen erkennt, wenn wir uns einem Fahrzeug nähern und eine Kollisionsgefahr besteht, und die Bremsen vorspannt, das Fahrzeug abbremst oder den Aufprall abschwächt). Außerdem war der Totwinkel-Warner im Außenspiegel erhältlich, der Spurwechsel-Assistent und das „Head-up-Display“, das wichtige Informationen zu Geschwindigkeit, Navigation und Hinweisen auf die Windschutzscheibe projiziert.

Doch wo der Serie 6 Gran Coupé wirklich herausragt, ist die Kameraausstattung, insgesamt sechs Kameras im gesamten Fahrzeug. Zunächst gab es die zwei vorderen Kameras, die helfen, eine unübersichtliche Kreuzung sicher zu verlassen. Dann die Rückfahrkamera, eine gute Hilfe beim Parken (obwohl das Auto auch selbstständig einparkt, das heißt, es steuert die Lenkung vollständig allein), und zwei weitere Kameras unter den Außenspiegeln, damit beim Einparken alles im Blick bleibt.
Das Tüpfelchen auf dem i ist die Nachtsichtkamera, die Wärme erkennt und so mehr Sicherheit auf schlecht beleuchteten Landstraßen bietet, wo Fußgänger oder Tiere auftauchen können (sie erkennt beides).
Und braucht man wirklich so viele Kameras? Das hängt vom Käufer ab. Die Ausstattung entspricht dem Üblichen in diesem Segment, aber die Nachtsichtkamera ist tatsächlich ein Fortschritt und kann sehr hilfreich sein, wenn man regelmäßig auf schlecht beleuchteten Strecken unterwegs ist, wo Menschen oder Tiere am Straßenrand auftauchen können.
Preis

Bei all diesen Extras, die wir erwähnt haben, fragt sich sicher mancher, was diese exklusive Limousine kostet. Die Antwort ist einfach: Es hängt von der Stadt ab, aber für den Preis könntest du dir eine Wohnung kaufen.
Der Grundpreis liegt bei 90.050 Euro, mit Extras steigt der Endpreis jedoch auf rund 127.000 Euro. Dafür bekommst du allerdings ein völlig exklusives Auto mit hochmoderner Ausstattung, bei der kein Detail fehlt.
Gesamtbewertung

Wenn ihr alle drei Teile des Tests zum BMW Serie 6 Gran Coupé verfolgt habt, kennt ihr das Auto bereits, aber es fehlt noch unsere Meinung dazu. Im technischen Bereich hat uns der Benzinmotor gefallen, weil er leistungsstark ist, dem Fahrzeug entsprechend reagiert und außerdem sehr gute Arbeit beim Senken des Verbrauchs leistet.
Allerdings sollte sich niemand täuschen: Das ist eine Limousine, wer einen radikalen Sportwagen sucht, ist mit diesem Auto also nicht gut bedient. Es ist eine Limousine, die dafür gemacht ist, die Straße zu genießen (wie der Slogan von BMW schon sagt), und wenn wir Leistung brauchen, genügt es, das Pedal durchzutreten, und wir können sicher sein, dass die 320 CV ohne Probleme reagieren.

Im Designbereich ist unbestreitbar, dass er exklusiv ist, aber der Platz für die Insassen ist durch das Design stark eingeschränkt. Ein Serie 7 bietet mehr Platz auf den Rücksitzen, und das Coupé-Design geht auf Kosten der Kopffreiheit. Dieses viertürige Coupé ist also auch dann keine gute Wahl, wenn man groß gewachsen ist.
Bei der Ausstattung hat uns schließlich überrascht, dass sie Extras bietet, die dem exklusiven Charakter und dem hohen Endpreis entsprechen. Allerdings sollte die Serienausstattung umfangreicher sein, denn man zahlt schon eine stattliche Summe, und Elemente wie die Reifendruckkontrolle oder das schlüssellose Öffnen und Starten sind nicht serienmäßig an Bord.
Und zum Abschluss des Tests empfehlen wir euch, die umfangreiche Galerie anzusehen, die diesen Test begleitet.

Fotos | Diego G. Moreira
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