Der i-Cockpit von Peugeot, von den Autos bis zu den Freizeitbooten
Der Prototyp Sea Drive Concept von Peugeot überträgt das i-Cockpit-Konzept, das die Marke für den Fahrerarbeitsplatz ihrer Straßenfahrzeuge verwendet, in die Welt der Schifffahrt.
Peugeot Design Lab, das 2012 gegründete Ideenlabor von Peugeot, hat ein Freizeitboot für Bénéteau entworfen, den weltweiten Marktführer in diesem Segment. Das Sea Drive Concept ist ein voll funktionsfähiger Prototyp, der zwei innovative Konzepte für die Gestaltung des Fahrerarbeitsplatzes miteinander verbindet.

Das i-Cockpit und die Ship-Control-Technologie für das hypervernetzte Boot
Bei Peugeot steht das i-Cockpit im Mittelpunkt, das bereits in mehr als 4 Millionen Fahrzeugen der Marke eingesetzt wird. Das Konzept basiert auf einem Lenkrad mit kleinem Durchmesser, das eine gute Handhabbarkeit sicherstellt. Außerdem erlaubt es, das Display der Instrumente darüber anzuordnen, sodass die wichtigsten Daten direkt im Blickfeld des Fahrers liegen. Es kommt in den meisten Modellen von Peugeot zum Einsatz; bei der SUV-Palette wird es mit einer Gestaltung kombiniert, bei der Schalter beidseitig des Lenkrads angeordnet sind, die an die Bedienelemente eines Flugzeugs erinnern. Über diese Bedienelemente lassen sich die wichtigsten Fahrzeugfunktionen direkt aufrufen. Die neueste Anwendung ist das i-Cockpit amplify des neuen Peugeot 508.

Im Sea Drive Concept wird das i-Cockpit von Peugeot mit der Ship-Control-Schnittstelle von Bénéteau kombiniert. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die der französische Hersteller in seine Boote integriert, damit jedes Crewmitglied auf alle Funktionen zugreifen kann. Dazu gehören von der Beleuchtung über die Klimatisierung, die Kraftstofftanks bis hin zur Drehzahl der Motoren alle Parameter der Navigation. Über einzelne Tablets lassen sich so Geschwindigkeit, Strömungen, Position, Wassertiefe usw. überwachen. Wie bei den Automobilen von Peugeot ist auch hier das zentrale Element des Systems ein Touchscreen mit 17 Zoll.
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