Ducati Multistrada V4 Pikes Peak, die italienische Maxitrail, jetzt sportlicher denn je

David Lopez    @espacionblanco    2 November 2021     3 min.
Ducati Multistrada V4 Pikes Peak, die italienische Maxitrail, jetzt sportlicher denn je

Die Ducati Multistrada V4 kann trotz ihres Maxitrail-Charakters auch ein Sportmotorrad sein, wie uns die neue und radikale V4 Pikes Peak beweist

Ducati Multistrada V4 Pikes Peak (6)

Pikes Peak ruft bei jedem Motorsportfan sofort die Bergstrecke in den Rocky Mountains in Erinnerung, auf der schon so viele große Momente und Geschwindigkeitsrekorde erzielt wurden. Deshalb überrascht es nicht, dass viele Marken, sei es bei Motorrädern oder Autos, diesen Namen für ihre sportlichsten oder extremsten Modelle verwendet haben.

Genau das hat Ducati getan, indem sie ihre extremste Maxitrail als Referenz für ein neues Modell genommen hat: die Multistrada V4 Pikes Peak. Wenn es der Marke aus Borgo Panigale mit der Multistrada V4 bereits gelungen ist, die Messlatte sehr hoch zu legen, so gelingt ihr das mit dieser Multistrada V4 Pikes Peak noch ein Stück weit mehr, indem sie eine kraftvolle Maxitrail bietet, bei der sich sowohl das Fahrgefühl als auch das Handling zugunsten größerer Sportlichkeit radikaler anfühlen.

Ducati Multistrada V4 Pikes Peak (5)

Mit einer Lackierung, die von der Demosedici GP21 aus der MotoGP inspiriert ist, verfügt die Multistrada V4 Pikes Peak über zahlreiche Verkleidungsteile aus Kohlefaser, kombiniert mit weiteren Elementen wie der tief getönten Scheibe, den goldfarben eloxierten Gabelfüßen vorn oder dem zweifarbigen Sitzbezug in Schwarz und Rot mit dem V4-Logo. Außerdem fällt der Schalldämpfer aus Titan und Carbon auf, der von Akrapovič signiert ist und eine Straßenzulassung besitzt.

Ducati Multistrada V4 Pikes Peak (4)

Ein Blick ins Innere zeigt, dass die Multistrada V4 Pikes Peak gegenüber der Multistrada V4 für einen sportlicheren Einsatz modifiziert wurde, etwa durch die veränderte Lenkkopfgeometrie mit einer neuen Neigung von 25,75° gegenüber den 24,5° der Multistrada V4. Zudem wurde die Geometrie von Nachlauf und Radstand neu abgestimmt, je nach den unterschiedlichen Einsatzzwecken des Motorrads. Das ist aber nicht alles: Sie trägt 17-Zoll-Schmiedealuräder von Marchesini an beiden Achsen, die 2,7 kg leichter sind als die der Multistrada V4 S. Außerdem sind die Federelemente Öhlins Smart EC 2.0 mit automatischer Anpassung an den Fahrstil des Fahrers ausgestattet, wie bei der Panigale V4 S oder der Streetfighter V4 S.

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Mechanisch gibt es keine Änderungen: Es kommt weiterhin der V4 Granturismo mit 170 CV zum Einsatz, mit einem maximalen Drehmoment von 125 Nm bei 8.750 U/min, verbunden mit dem Quickshifter mit spezieller Abstimmung. Dieser ermöglicht extrem aggressive Zwischenschaltungen und eine noch direktere Beschleunigung im Hochleistungsmodus. Neu ist eine Kennfeld namens Race, bei dem der Begrenzer eine sportlichere Fahrweise zulässt. Wie es bei Ducati üblich ist, gibt es zudem eine erstklassige technische Ausstattung mit dem Elektronikpaket der Multistrada V4 S, das unter anderem Adaptive Cruise Control und die Totwinkel-Erkennung umfasst.

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Schließlich wird der Pilot, sobald er am Lenker sitzt, bemerken, dass dies für eine Maxitrail keine natürliche Sitzposition ist. Die Multistrada V4 Pikes Peak hat nämlich Fußrasten in einer höheren und weiter nach hinten versetzten Position, um eine größere Schräglage zu ermöglichen. Außerdem ist ein gebogener Rohrlenker verbaut, der nun niedriger und schmaler ist. Direkt dahinter befindet sich das 6,5-Zoll-TFT-Display, das Informationen präzise und übersichtlich darstellt, und dank des Systems Ducati Connect besteht zudem die Möglichkeit, das Smartphone des Fahrers zu spiegeln.

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