Mercedes GLK 220 CDI 170 CV AMG, Test (Außendesign, Innenraum und Kofferraum)

Diego G. Moreira     27 September 2014     4 min.
Mercedes GLK 220 CDI 170 CV AMG, Test (Außendesign, Innenraum und Kofferraum)

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Unser Protagonist in den Testberichten dieser Tage geht weiter. Es handelt sich um den Mercedes GLK mit dem Dieselmotor 220 CDI mit 170 CV und dem Siebengang-Automatikgetriebe 7G-Tronic sowie Hinterradantrieb (4×2).

Im ersten Teil haben wir über diesen Antrieb gesprochen, einen alten Bekannten in der Modellpalette von Mercedes, und außerdem unter anderem den Verbrauch und das Fahrverhalten analysiert. Im zweiten Teil geht es nun um das Außendesign und die Analyse des Innenraums einschließlich des Kofferraums.

Überarbeitetes Außendesign

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Obwohl der Mercedes GLK innerhalb der Mercedes-Palette ein bewährtes Modell ist, wurde er 2012 einem Facelift unterzogen, das ihn designtechnisch auf den neuesten Stand bringt. Die traditionell geraden Formen, die den GLK stets geprägt haben, werden an den Scheinwerfern weicher, wo nun rundere Formen erscheinen, die dem neuen Erscheinungsbild der Marke entsprechen.

Die Front wird von neuen Scheinwerfern mit LED- und Bixenon-Technik (die bei nahezu allen Versionen serienmäßig sind) sowie einem neuen Kühlergrill mit runderen Formen als zuvor geprägt. Die vordere Chromierung stammt vom AMG-Paket, und im unteren Bereich der Stoßfänger finden sich wieder LED-Leuchten, die als Tagfahrlicht dienen.

In der Seitenlinie fallen die Veränderungen weniger auf. In unserem Testwagen stechen vor allem die getönten Scheiben und die 20-Zoll-AMG-Felgen hervor. Am Heck finden sich wiederum neue Leuchten, mit LED-Technik, und das AMG-Paket sorgt für den doppelten, eckigen Auspuffendrohr-Abschluss.

Geräumiger und hochwertiger Innenraum

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Im Innenraum fallen die Änderungen beim GLK gegenüber der Vorgängergeneration geringer aus, lediglich das mittlere Armaturenbrett-Design und die Lüftungsdüsen wurden angepasst, die Grundlinien des Armaturenbretts bleiben jedoch gleich.

Positiv hervorzuheben sind die Verarbeitung, weiche und angenehm anzufühlende Kunststoffe sowie sehr saubere Passungen. Das Display des Navigationssystems bzw. Multimediasystems ist derzeit fest integriert und nicht, wie bei den neuen Modellen der Marke, in einer außen liegenden Position angebracht.

Die Sitzposition ist, wie bei einem guten SUV, erhöht. Unser Testwagen war mit Sportsitzen (AMG-Paket) und mikroperforiertem Leder ausgestattet (zum Glück). Die Sitze bieten guten Seitenhalt, die Einstellung erfolgt halbelektrisch (ein verbesserungswürdiges Detail, da es sich um ein Extra handelt, könnte sie vollständig elektrisch sein). Es ist eine sehr bequeme Position mit einem Raumgefühl und guter Sicht.

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Auf den Rücksitzen überzeugt der Mercedes GLK wieder durch Großzügigkeit: Es gibt ausreichend Kopffreiheit für eine Person mittlerer Größe (1,75 m) und auch genug Beinfreiheit, mehr als in einer mittelgroßen Limousine. Der Mittelplatz ist unbequemer, da der Mitteltunnel erhöht ist und die Rückenlehne härter ist. Außerdem gibt es Luftauslässe für die Rücksitze, ein Fach in der Armlehne sowie mehrere Getränkehalter.

Ablagen und Kofferraum

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Bei den Ablagen fällt das Hauptfach mit angemessener Größe auf, ebenso die Türfächer der Vordertüren, die ebenfalls gut dimensioniert sind. Die Türfächer der Hintertüren sind dagegen nicht sehr groß. Im Mitteltunnel gibt es zwei Getränkehalter und ein großes Fach für Kleinigkeiten, außerdem die Mittelarmlehnenbox.

Der Kofferraum verfügt über eine elektrische Heckklappe und ein Fassungsvermögen von 450 Litern. Im Vergleich zu seinen Rivalen hat der Audi Q3 ein Volumen von 460 Litern und der neue BMW X3 einen Kofferraum mit 550 Litern. Das heißt, der GLK hat den kleinsten Kofferraum unter seinen deutschen Konkurrenten.

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Dafür sind die Kofferraumformen regelmäßig und sehr gut nutzbar, außerdem liegt er in einer günstigen Höhe zum Beladen, auch wenn darunter ein Notrad (für maximal 200 km) versteckt ist.

Im dritten Teil des Tests analysieren wir die Ausstattung, die serienmäßigen Sicherheitsausstattungen eines Mercedes GLK sowie die Preise und unsere Meinung zum Fahrzeug.

Fotos | R. Rodriguez

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