Neuer Jeep Compass 2021: mehr Stil, Sicherheit und Technik
Jeep überarbeitet den Compass mit einem Update, das neben optischen Änderungen auch Verbesserungen bei der Sicherheits- und Komfortausstattung umfasst.

Technisch gibt es im Vergleich zum Jeep Compass von 2017 kaum Veränderungen, abgesehen von einer leichten Anpassung der Motoren zur Senkung von Verbrauch und CO2-Emissionen. Doch der neue Jeep Compass 2021 bietet ein frischeres Erscheinungsbild und vor allem deutlich mehr Ausstattung in den Bereichen Sicherheit, Multimedia und Komfort. Schauen wir uns das Schritt für Schritt an.
Die optischen Änderungen am neuen Jeep Compass
Bei Jeep hat man nicht übertrieben und bewusst nur wenig an dem verändert, was gut funktioniert. Der Compass gehört zu den meistverkauften Modellen der Marke und macht mehr als 40 % des Absatzes von Jeep in Europa aus. Deshalb konzentrierte sich das optische Update auf das Wesentliche.

Die Änderungen an der Front betreffen den Kühlergrill, der höher sitzt und in zwei horizontale Abschnitte unterteilt ist. Die Scheinwerfer sind serienmäßig in der gesamten Modellpalette full-LED und haben ein schlankeres Design, während die Nebelscheinwerfer nun in die Öffnung integriert sind, die unterhalb des Kühlergrills über die Front verläuft.

Verschiedene Designelemente sorgen je nach Version für die individuelle Note. So wirken die Limited urbaner, mit schwarzen Stoßfängern und 18-Zoll-Felgen. Die S-Versionen setzen auf Eleganz, mit 19-Zoll-Mehrspeichenfelgen und Stoßfängern in Wagenfarbe. Die Trailhawk erhalten einen eigenen Kühlergrill, Unterfahrschutz und 17-Zoll-Felgen sowie höher positionierte Stoßfänger und Nebelscheinwerfer.
Das Interieur: digitale Instrumente und viel Individualisierung
Während die äußeren Designänderungen als zurückhaltend bezeichnet werden können, fällt die Überarbeitung des Innenraums beim Jeep Compass 2021 deutlich tiefgreifender aus. Und sie war nötig.

Das Armaturenbrett ist komplett neu gestaltet, deutlich moderner und zeitgemäßer, mit betonten horizontalen Linien, sehr gut kaschierten Lüftungsdüsen und dem neuen Multimediabildschirm in erhöhter Position. Jeep hat auch bei Materialien und Verarbeitung einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht: Der Compass bietet nun eine Innenraumqualität, die mit den Konkurrenten mithält, darunter der Hyundai Tucson, der Seat Ateca, der Peugeot 3008 oder der Volkswagen Tiguan, um nur einige zu nennen.

Auch die Mittelkonsole zwischen den Sitzen wurde neu gestaltet, mit einem Fach von knapp 5 Litern unter der Armlehne und einem weiteren von knapp 2,5 Litern neben dem Schalthebel. Eine weitere wichtige Neuheit ist das konfigurierbare digitale 10,25-Zoll-Kombiinstrument, das im Basisausstattungsniveau Longitude optional und in den Limited, Trailhawk und S serienmäßig ist.
Sicherheit und Multimedia: auf dem neuesten Stand
Die neue Generation des Multimediasystems Uconnect verfügt nicht nur über einen leistungsstärkeren Prozessor, sondern ist auch per OTA aktualisierbar. Es wird in drei Versionen angeboten, mit einem 8,4-Zoll-Display und einem neuen 10,1-Zoll-Bildschirm in den beiden oberen Varianten. Die gesamte Modellpalette verfügt über die drahtlose Integration von Apple CarPlay und Android Auto, ganz ohne Kabel. Außerdem werden die Dienste Alexa von Amazon über die Oberfläche My Jeep angeboten.
Abgerundet wird die Konnektivität durch die kabellose Ladestation und die Uconnect-Dienste, die von der Anforderung einer standortbezogenen Pannenhilfe bis hin zur Steuerung des Fahrzeugzustands über das Smartphone reichen. Bei der Plug-in-Hybrid-Version lässt sich zudem der Ladevorgang verwalten.

Im Bereich Sicherheit verfügt die gesamte Modellpalette über Frontkollisionswarnung, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, intelligenten Geschwindigkeitsassistenten und automatische Notbremsfunktion mit Fußgänger- und Radfahrererkennung. Ab der zweiten Jahreshälfte kommt der Highway Assist hinzu, der adaptiven Tempomaten und Spurhalteassistenten kombiniert, um Autobahnfahrten komfortabler zu machen.

Eine weitere Neuheit ist die 360-Grad-Kamera, die optional für die Limited, S und Trailhawk erhältlich ist. Sie nutzt vier hochauflösende Kameras, um bei Fahrgeschwindigkeiten unter 12 km/h Bilder der Fahrzeugumgebung auf dem Multimediabildschirm anzuzeigen.
Die Motoren des neuen Jeep Compass: Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid
Jeep bietet beim neuen Compass weiterhin die Wahl zwischen Benzin-, Dieselmotor oder dem 4xe-Plug-in-Hybrid.
Der Benziner ist der 1.3 Turbo mit 4 Zylindern, der mit 130 PS und 270 Nm Drehmoment in Verbindung mit dem manuellen 6-Gang-Getriebe erhältlich ist, oder mit 150 PS bei Wahl des Doppelkupplungsgetriebes DDCT. In jedem Fall ist der Antrieb 4×2. Die Dieselversion ist der 1.6 Multijet, der auf 130 PS und 320 Nm Drehmoment gebracht wurde und dabei eine Verbrauchssenkung von 10 % verspricht. Er wird nur mit dem manuellen Getriebe und dem 4×2-Antrieb kombiniert.

Der Jeep Compass 4xe Plug-in-Hybrid gibt es in zwei Leistungsstufen mit 190 PS für die Longitude und Limited oder 240 PS bei den Trailhawk und S. Der 1.3-Benziner mit 130 oder 180 PS, je nach Version, wird hier durch einen Elektromotor mit 60 PS an der Hinterachse ergänzt, der seine Energie aus einer 11,4-kWh-Batterie bezieht, die während der Fahrt oder über eine externe Steckdose geladen werden kann. Die elektrische Reichweite nach WLTP-Zyklus beträgt bis zu 49 km, weshalb der Jeep Compass 4xe die grüne Plakette „Null-Emissionen“ der DGT erhält.
Die Preise des neuen Jeep Compass beginnen bei 28.500 Euro für den 1.3 Benziner mit 130 PS und der Ausstattung Sport und reichen bis 47.700 Euro für den Compass 4xe in der S-Version. Hier kannst du den Test des Jeep Compass 4xe vor diesem optischen Update lesen.
Bildergalerie Jeep Compass 2021
Technische Daten dieses Autos
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