Streckenradar-Makro, italienisches Safety-Tutor-System

Was den Straßenverkehr betrifft, ist Italien ein interessantes und eigenwilliges Land, zudem mit großen Radarliebhabern (es gibt keinen Ortseingang ohne festen Blitzer, von den Autobahnen ganz zu schweigen), doch den Vogel schießt zweifellos das System ab Safety Tutor.
Wenn wir in Spanien schon über die Streckenradare klagen (die derzeit nur etwa 3–4 km lang sind), stellt euch einmal Makro-Streckenradare vor, die die Geschwindigkeit über Abschnitte von 25–30 km hinweg überwachen, und das sogar in mehreren aufeinanderfolgenden Abschnitten. Genau das ist das System Safety Tutor, das die Italiener auf ihren Autobahnen installiert haben.

Die Funktionsweise ist wie bei einem Streckenradar: Brücken über der Autobahn erfassen die Kennzeichen der Fahrzeuge und berechnen die Durchschnittsgeschwindigkeit auf einem Abschnitt von 25–30 km. Liegt sie über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit (130 km/h), wird sofort ein Bußgeld verhängt. Das Kuriose dabei ist außerdem, dass sich auf einer 100 km langen Autobahnstrecke das System Tutor auf drei Abschnitte verteilt, was einen dazu zwingt, die ganze Zeit (oder fast die ganze Zeit) mit der gesetzlich vorgeschriebenen Geschwindigkeit zu fahren.
In Spanien steht man unter Druck durch mobile Radargeräte, aber hoffen wir, dass man nicht auf die Idee kommt, die italienischen Erfindungen zu kopieren. Wenn ihr durch Italien fahrt und ein Brückenportal mit dem „Safety Tutor“ auftaucht, wisst ihr, dass ihr auf einem guten Stück Strecke überwacht werdet.
Zur Veranschaulichung könnt ihr euch die Karte der italienischen Autostrade ansehen, auf der das System Tutor eingezeichnet ist, sowie die Kilometer, die per Radar überwacht werden.
Quelle | Autostrade per l’Italia
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Curioso que indican el modelo de radar instalado: Autovelox, Multanova, Tutor …
Si, pero en los fijos hay que tener cuidado, a veces no hay cartel previo avisando, vas circulando sin más y te topas con una caseta con el logo del policia encima y ¡zas! es un radar, eso lo hacen mucho en pueblos.
Saludos