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Volkswagen Polo 1.2 TDI BlueMotion, Test (Teil III)

Wir schließen die Analyse des Volkswagen Polo BlueMotion mit diesem dritten Teil ab, in dem wir die Ausstattung, unsere Gesamtbewertung und die Preise des Polo betrachten. Bisher haben wir bereits gesehen, wie er sich verhält, mit seinem TDI-Motor mit 75 CV, einem Dreizylinder mit ausreichender Leistung für eine entspannte Fahrweise, der sich aber vor allem durch seine Verbrauchswerte von rund 4 Litern auf 100 Kilometer auf der Landstraße auszeichnet.
Im zweiten Teil des Tests haben wir uns auf das Außendesign konzentriert, das im Vergleich zum übrigen Polo-Programm einige Unterschiede aufweist, vor allem um die Aerodynamik des Fahrzeugs zu verbessern und so zur Senkung des Verbrauchs beizutragen. Im Innenraum entspricht er dagegen dem Rest des Programms und bietet eine hochwertige Verarbeitung sowie ausreichend Platz für vier Erwachsene.
Ausstattung

Bei der Betrachtung der Ausstattung beginnen wir immer mit der Sicherheit. In diesem Fall verfügt der Polo bereits in der Basisausstattung über Front- und Seitenairbags vorn sowie Kopfairbags, optional sind Window-Bags hinten erhältlich. Serienmäßig ist außerdem die elektronische Stabilitätskontrolle an Bord, ebenso ABS mit Notbremsassistent, während Nebelscheinwerfer optional sind.
Bei den Euro-NCAP-Crashtests hat der Polo fünf Sterne erreicht, mit einem recht guten Ergebnis, das zu den höchsten im Segment zählt. Zudem hatte der VW Polo bereits seit dem Jahr 2000 vier Sterne. Der Polo ist in puncto Sicherheit also ein recht umfassend ausgestattetes Fahrzeug.
Zur Serienausstattung eines VW Polo gehören elektrische Fensterheber vorn, Servolenkung, Zentralverriegelung, 14-Zoll-Stahlfelgen oder das CD-MP3-Radio mit vier Lautsprechern. Manchmal gibt es jedoch Aktionen, bei denen eine umfangreichere Ausstattung, zum Beispiel mit Klimaanlage, zu einem günstigeren Preis angeboten wird.

Die Ausstattungslinien sind folgende: Advance, BlueMotion, Sport, Cross und GTI. Ich werde mich daher auf die serienmäßige Ausstattung der BlueMotion-Linie konzentrieren, die Gegenstand unseres Tests ist. Zur Ausstattung gehören die Klimaanlage, das CD-MP3-Radio mit vier Lautsprechern, die speziell für diese Version vorgesehenen Felgen mit Reifen der Größe 185/60 R15 sowie die Nebelscheinwerfer.
Über die Ausstattung unseres Testwagens gibt es wenig Besonderes zu berichten, abgesehen von der guten Funktion des Radios (es ist dasselbe, das in jedem Polo serienmäßig verbaut ist) und der Klangqualität. Vielleicht vermissen wir bei dieser BlueMotion-Version die Audiobedienelemente am Lenkrad, ansonsten ist die Ausstattung knapp, aber mit allem Notwendigen versehen.
Gesamtbewertung und Preise

Der Polo ist ab 13.330 Euro erhältlich (mit Aktion 10.950 Euro), ein guter Einstiegspreis für ein gut gemachtes Modell mit hochwertiger Innenverarbeitung. Die BlueMotion-Version beginnt jedoch bei 17.000 Euro (mit Aktion 14.955 Euro), ein vielleicht etwas hoher Preis für die knappe Ausstattung, die diese umweltfreundliche Version bietet.
Zu ihren Vorteilen zählt ein hervorragender dreizylindriger Dieselmotor, der Verbrauchswerte erreicht, die eher einem Hybridfahrzeug als einem Diesel entsprechen, und auf der Landstraße einen Verbrauch von rund 4 Litern auf 100 km ergibt. Es ist kein Motor, der durch Fahrleistungen auffällt, was aber auch nicht sein Anspruch ist, während die Stabilität des Polo angemessen ist und er auch in schwierigen Passagen gut in der Spur bleibt und gleichzeitig Komfort an Bord bietet.
Im Innenraum finden wir ein schlichtes, aber gut verarbeitetes Fahrzeug mit ausreichend Platz für vier Erwachsene und knapp für fünf, vor allem in der Breite. Insgesamt hält diese Version das Versprechen, den Verbrauch zu senken und ein Auto zu bieten, mit dem man viele Kilometer zurücklegen kann, dafür haben wir aber eine etwas knappe Ausstattung (ein verbesserungswürdiger Punkt) und einen eher hohen Einstiegspreis (mit Aktion ist er angemessener und wird interessanter). Es ist aber auch zu beachten, dass ein Hybridfahrzeug (das beim Verbrauch außer in der Stadt besser abschneidet) etwas teurer ist.

Fotos | Testfahrzeug
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