Fiat Linie 1.3 Multijet mit 95 PS, Test (Äußeres Design, Innenraum und Verarbeitung)

Diego G. Moreira     20 June 2013     4 min.
Fiat Linie 1.3 Multijet mit 95 PS, Test (Äußeres Design, Innenraum und Verarbeitung)

fiat-linea-2013-213

Wir setzen den Test des Fiat Linea Diesel fort, eines Modells aus der Kategorie der sogenannten Low-Cost-Fahrzeuge, dessen größte Stärke eine vollständige Ausstattung, ein guter Kofferraum und ein wettbewerbsfähiger Einstiegspreis sind, ohne dass man auf den Komfort eines modernen Autos verzichten muss.

Alles über den 95-PS-Dieselmotor haben wir Ihnen im ersten Teil des Tests erzählt, ein kleiner Motor, der jedoch den Anforderungen eines Modells wie dem Linea gerecht wird. Im zweiten Teil wollen wir nun über das Außen- und Innendesign sprechen.

Äußeres Design

fiat-linea-2013-209

Der umstrittenste Punkt des Fiat Linea ist sein Außendesign, denn ehrlich gesagt hat er keine Linien, die begeistern, und auch kein Made-in-Italy-Design, das auf den ersten Blick gefällt. Er ist schlicht funktional; es handelt sich um eine Stufenhecklimousine, die von einem Stadtwagen abgeleitet wurde.

Der Wagen hat in diesem Jahr ein Facelift erhalten, bei dem einige Elemente hinzugefügt wurden, die die Front des Linea modernisieren, mit einem neueren Kühlergrill, der weniger überladen ist als bei der vorherigen Generation, sowie einer neuen vorderen Stoßstange mit verchromten Elementen.

fiat-linea-2013-206

Und damit enden die Änderungen auch schon, denn der restliche Entwurf unterscheidet sich kaum vom Vorgängermodell. Die Seitenlinie bleibt unverändert, und das Heck – wahrscheinlich der Bereich, in dem das Design am meisten verbessert werden könnte – verändert sich kaum: Lediglich eine neue Chromleiste in der Mitte der Heckklappe wurde hinzugefügt, und das Kennzeichen wurde verlegt, es wandert vom unteren Teil der Stoßstange in die Mitte der Heckklappe.

Hervorzuheben ist, dass zur Serienausstattung 16-Zoll-Leichtmetallfelgen gehören (195/55 R16), was in einem Low-Cost-Fahrzeug nicht häufig vorkommt. Ein weiteres Element, für das man nicht extra bezahlen muss, sind die vorderen Nebelscheinwerfer. Und als letzter Punkt beim Außendesign ist die Bodenfreiheit der Karosserie hervorzuheben, ein interessantes Merkmal, wenn man regelmäßig auf unbefestigten oder schlechten Wegen unterwegs ist (und es müssen nicht unbedingt ländliche Gegenden sein, denn wenn man sich den Zustand mancher Straßen ansieht…).

Innendesign, Platzangebot und Verarbeitung

fiat-linea-2013-201

Das Innendesign hat sich gegenüber der vorherigen Generation deutlich verbessert. Der Linea übernahm stets den Innenraum des Fiat Punto als Basis, und so ist es auch bei diesem Restyling, bei dem der Innenraum des neuen Punto übernommen wurde. Die Farbkombination aus Schwarz im Armaturenbrett und verschiedenen hellen Bereichen wirkt zusammen mit den Sitzen recht ansprechend im Innenraum.

Die Qualität ist für ein Modell wie den Linea angemessen, das heißt, überall im Armaturenbrett findet sich viel Hartplastik, die Verarbeitung entspricht aber dem Preis des Autos, und die Spaltmaße haben uns korrekt erschienen. Das Armaturenbrett ist modern und in Bezug auf die Informationen umfassend, doch es hat uns überrascht, dass es wirkt, als stamme es aus einem Benziner, denn es zeigt bis zu 7.000 U/min an und verfügt über keinen roten Bereich.

fiat-linea-2013-203

Die Sitzposition ist zu Beginn ungewohnt: Das Lenkrad ist in der Höhe, aber nicht in der Tiefe verstellbar, und der Sitz ist leicht erhöht, daher braucht man eine Weile, um sich an die Sitzposition zu gewöhnen. Dafür überzeugt die gute Übersicht, und serienmäßig gibt es Armlehnen, was bei langen Fahrten unverzichtbar ist. Die Polsterung der Sitze ist hart, was auf Reisen aber angenehm ist.

Auf den Rücksitzen überrascht der Platz für die Füße, der das Niveau eines Kompaktwagens erreicht oder sogar übertrifft. Da kein erhöhter Mitteltunnel vorhanden ist, können drei Erwachsene auf den Rücksitzen auch bequem reisen.

fiat-linea-2013-210

Zusammengefasst hat uns der Innenraum durch sein Erscheinungsbild und die Farbkombination gefallen. Es gibt viel Hartplastik bei den verwendeten Materialien, was in diesem Segment aber üblich ist, und der Platz auf den Rücksitzen entspricht dem eines Kompaktwagens.

Stauraum und Kofferraum

fiat-linea-2013-211

Beim Stauraum und Ablagen muss sich der Linea nicht verstecken: Er verfügt über ein großes Handschuhfach, Getränkehalter im Mitteltunnel sowie ein kleines Fach unter der Mittelarmlehne und Ablagen in angemessener Größe in den Türen.

Seine größte Stärke ist jedoch der Kofferraum mit einem Fassungsvermögen von 500 Litern. Der einzige Nachteil ist, dass die Ladeöffnung aufgrund der Heckklappe nicht sehr groß ist. Für alle, die ein günstiges Auto mit einem guten Kofferraum möchten, enttäuscht der Linea in diesem Punkt jedoch nicht.

Im dritten Teil des Tests werden wir über die Serienausstattung sprechen, die Sicherheit beleuchten und unser Gesamturteil über das Auto abgeben.

fiat-linea-2013-208

Fotos | Rubén R., Testteam, Sergio R., Diego G. Moreira

un comentario

  1. salamank says:

    El Linea es de los modelos que he visto contados los dedos de una mano y eso que lleva desde 2007, pues he visto mas Toledo IV o C-Elysee, por otra parte este modelo en concreto si antes con un diesel 105 no tuvo exito creo k con uno 90 menos aun, pero en España aunque estemos en crisis este tipo de coches no se entienden pues la gente prefiere escoger modelos tipo punto ibiza que al fin y al cabo son de donde derivan estos coches, en parte el fracaso es por que el comprador ve a estos modelos superados (tipo Renault 7 Seat Córdoba o Fabia sedán) de ahi a k no volvieran a hacerse.

Deja un comentario