Findet einen Parkplatz und parkt selbststandig ein: So funktioniert der Parkassistent von LEPAS
Das Parkassistenzsystem von LEPAS ermöglicht es dem Modell L8, Parkmanöver automatisch und einfach durchzuführen.

Eines der alltäglichen und sehr häufigen Manöver ist das Einparken. Deshalb gehört es zu den stressigsten Momenten beim Fahren. Eine freie Parklücke zu finden und das Manöver durchzuführen kann zum Albtraum werden, wenn man das Auto sicher abstellen möchte. Die Hersteller haben daran gearbeitet, den Stress in dieser Situation zu verringern, und LEPAS hat ein Parkassistenzsystem vorgestellt, das den Einparkvorgang deutlich erleichtert.
Der LEPAS L8 wurde mit einem dualen Parksystem ausgestattet, bestehend aus den Systemen APA (Automatic Parking Assist) und RPA (Remote Parking Assist), die das Manöver und die Suche nach einer freien Parklücke erleichtern. Mit diesem System wird die Philosophie Elegant Driving unterstrichen, für die die Marke steht.

Dieses System befindet sich noch in der Entwicklung, und es wird daran gearbeitet, noch weitere autonome Parkfunktionen anzubieten, sodass das Einparken bald auch dann möglich sein wird, wenn sich der Fahrer außerhalb des Fahrzeugs befindet. Das System VPD (Valet Parking Driver) wird es in Kürze ermöglichen, das Auto am Eingang eines Parkhauses abzustellen, woraufhin das Fahrzeug selbststandig zum Stellplatz fährt und dort parkt.
Die Gruppe Chery, die Muttergesellschaft von LEPAS, arbeitet zusammen mit anderen Unternehmen, wie Huawei, daran, diese beiden Systeme weiterzuentwickeln, die bereits ein einfaches und praktisches Parken ohne Eingreifen des Fahrers ermöglichen.
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PARKASSISTENZSYSTEM VON LEPAS
System APA (Automatic Parking Assist)
Diese Funktion kann in sehr kurzer Zeit rangieren und einparken. Sie kann parallel, quer oder in sehr engen Parklücken einparken, sofern ein Rangierspielraum von mindestens 20 Zentimetern vorhanden ist. Um sie zu aktivieren, startet der Fahrer die Anwendung, und auf dem zentralen Display erscheint eine Vogelperspektive der Fahrzeugumgebung. Freie Parklücken in der Nähe werden mit blauen Linien markiert, sodass sie effektiv aufgefunden werden können. Der Fahrer muss lediglich auf die Parklücke tippen, in die er einparken möchte, und das System übernimmt die erforderlichen Manöver, um sicher einzuparken.
System RPA (Remote Parking Assist)
Wenn der Fahrer feststellt, dass der Platz zum Aussteigen nach dem Einparken sehr knapp ist, kann er das Fahrzeug vor dem Einparken verlassen und das Smartphone als Fernbedienung nutzen, um das Manöver durchzuführen. Die Benutzeroberfläche der Anwendung ist sehr einfach und intuitiv, sodass die Fernsteuerung recht gut funktioniert.
Während dieses Manövers bewegt sich das Auto mit geringer Geschwindigkeit, und das System überwacht den Abstand mithilfe der Ultraschallradare und der 360º-Kameras. Wird ein Hindernis wie ein Fußgänger oder ein Fahrzeug erkannt, bleibt das Auto automatisch stehen. Der Fahrer kann den Vorgang jedoch auch über das Smartphone unterbrechen, indem er die Sicherheitstaste loslässt, die die Anwendung bietet. Nach Abschluss des Manövers hält das Auto an und verriegelt sich, und dies wird über das Display angezeigt.
Die Architektur des Parkassistenzsystems
Hinter den Funktionen dieser beiden Elemente steckt eine hochmoderne Hardware- und Softwarestruktur, die in der Lage ist, die Umgebung zu erfassen und die Daten in Echtzeit zu verarbeiten, und zwar mithilfe künstlicher Intelligenz, die auf die dynamische Fahrzeugsteuerung angewendet wird. Eine Gruppe von Sensoren erstellt eine virtuelle Rekonstruktion der Umgebung, die mehrmals pro Sekunde aktualisiert wird und einen sehr detaillierten Raum abbildet.
Das System wird von einem leistungsstarken SoC (System-on-Chip) gesteuert, der die Objekterkennung und die Bahnplanung übernimmt und dabei in Echtzeit die notwendigen Anpassungen an Lenkung, Beschleunigung und Bremsung vornimmt. Die Software nutzt Algorithmen der künstlichen Intelligenz, die mit Millionen von Parkmanövern in unterschiedlichsten Szenarien trainiert wurden.
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