Mercedes-Benz beginnt in Europa mit der Markteinführung weiterer Versionen der neuen S-Klasse

Jaime Gomez     17 July 2017     3 min.
Mercedes-Benz beginnt in Europa mit der Markteinführung weiterer Versionen der neuen S-Klasse

Neben der seit dem vergangenen Mai erhältlichen neuen Mercedes S-Klasse bieten die Händler der Marke weitere 24 Versionen und Motorisierungen an.

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Im vergangenen Mai begann Mercedes-Benz mit dem Verkauf der neuen S-Klasse. Und nun, da die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden, beginnt der Hersteller mit dem Stern in seinen Händlern in ganz Europa mit der Vermarktung weiterer Versionen des Modells, bis alle 24 Versionen, aus denen die S-Klasse-Palette ursprünglich besteht, komplett sind.

So können die Käufer zwischen bis zu neun verschiedenen Benzin- oder Dieselmotoren wählen, zwischen Versionen mit Heckantrieb oder 4MATIC, Karosserievarianten mit kurzem oder langem Radstand sowie den stets attraktiven Ultra-Sport- bzw. Luxusversionen, die von den Spezialisten von Mercedes AMG und Mercedes Maybach stammen. Diese letztgenannten Modelle sind auf Bestellung erhältlich und werden ab dem kommenden Oktober ausgeliefert.

Der neue, elektrisierende Reihensechszylindermotor ist nun in zwei möglichen Leistungsstufen erhältlich. Im S450 (auch mit Allradantrieb 4MATIC erhältlich) leistet er 270 kW/367 PS und stellt maximal 500 Nm Drehmoment bereit. Je nach Version bietet er einen kombinierten Verbrauch von 7,0 bis 6,6 l/100 km und CO2-Emissionen von 159 bis 157 g/km. Im S 500 wiederum leistet dieser Motor mit einem Verbrauch von 6,6 l/100 km und CO2-Emissionen von 150 g/km 320 kW/435 PS maximale Leistung und stellt 520 Nm Drehmoment bereit. Ein zusätzlicher Elektromotor mit 49 Volt unterstützt beim Anfahren mit 250 Nm Drehmoment und 16 kW zusätzlicher Leistung, wodurch sich sowohl Verbrauch als auch Emissionen deutlich verbessern. Im Vergleich zum V8-Motor des bisherigen S 500 konnten die CO2-Emissionen um beachtliche 22 Prozent gesenkt werden.

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Hervorzuheben ist außerdem die deutliche Leistungssteigerung der Reihensechszylinder der S-Klasse, die sie auf das Niveau der achtzylindrigen Vorgänger hebt, die sie ersetzen. Dies spiegelt sich auch in den Modellbezeichnungen wider: Die neuen Sechszylindermodelle heißen nun S 450 und S 500.

An der Spitze der Palette steht der neue S 600, ausgestattet mit dem V12-Motor mit 390 kW/530 PS, der maximal 830 Nm Drehmoment liefert. Dieser Motor bietet einen kombinierten Verbrauch von 11,6 l/100 km bei kombinierten CO2-Emissionen von 270 g/km. Darüber positioniert sich der neue Zwölfzylinder im S 650, der es auf nicht weniger als 463 kW/630 PS und ein Drehmoment von stolzen 1.000 Nm bringt. Sein kombinierter Verbrauch liegt bei 12,7 l/100 km, die kombinierten CO2-Emissionen bei 289 g/km.

Die wahre Spitze bildet wie üblich die Sportversion der AMG Motorsport-Abteilung von Mercedes. Diesmal ist der 2018-mercedes-amg-s63-sedanMercedes S 65 AMG mit dem 6,0 Liter großen Biturbo-V12 ausgestattet. Er bietet dieselbe Leistung und dasselbe Drehmoment wie sein Vorgänger, dank der guten Arbeit der AMG-Ingenieure jedoch niedrigeren Verbrauch und Emissionen: 11,9 l/100 km kombinierter Verbrauch und CO2-Emissionen von 279 g/km.

In Deutschland beginnen die Preise der Palette beim neuen S 350 d, der ab 84.638 Euro verkauft wird (88.446 Euro mit 4MATIC-Getriebe), und reichen bis zu den 237.346 Euro, die der S 65 AMG kostet.

Zusammen mit den neuen Versionen hat Mercedes auch den Verkauf des neuen dynamischen Federungssystems Magic Body Control gestartet, das Bodenunebenheiten vor dem Fahrzeug automatisch erkennt und deren Aufprall abmildert. Das Magic Body Control mit Wankausgleich sorgt für mehr Komfort der Insassen bei Fahrten bis 180 km/h und ist serienmäßig bei den S 600, S 650 und dem Mercedes S 65 AMG erhältlich. Für den S 560 ist es als Option sowohl in der Version mit kurzem als auch mit langem Radstand erhältlich, ebenso für den Mercedes-B 560 (5.355 Euro).


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