Opel Meriva 1.7 CDTI 130 CV, Erstkontakt (Teil II)

Diego G. Moreira     30 June 2011     3 min.
Opel Meriva 1.7 CDTI 130 CV, Erstkontakt (Teil II)

>>Motor und Leistung des Opel Meriva

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Im ersten Teil dieses Erstkontakts mit dem Opel Meriva haben wir gesehen, wie er sich verhält und wie sein 1.7 CDTI Dieselmotor mit 130 CV läuft, die stärkste Variante, die in der Dieselpalette erhältlich ist. Der Motor überzeugt vor allem durch Kraft und Leistungsentfaltung, er ist ein leistungsstarker Motor, auch wenn der Meriva eher auf Ruhe und Komfort ausgelegt ist.

Alles Wissenswerte zum Design haben wir bereits bei dem Test vor einem Jahr gesehen, den wir mit dem Meriva mit dem 120-CV-Benzinmotor gemacht haben. Gerade der Innenraum ist eines der wichtigsten Merkmale dieses kompakten Vans.


Innenraum und Praktikabilität

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Er bietet ausreichend Platz für fünf Erwachsene, die hinteren Sitze lassen sich unabhängig voneinander verstellen, wodurch man Platz im Kofferraum oder hinten gewinnen kann. Außerdem besitzt er die Besonderheit, dass die Türen entgegen der Fahrtrichtung öffnen.

Das ermöglicht einen besseren Einstieg für ältere Personen oder erleichtert das Anbringen eines Kindersitzes auf den hinteren Plätzen. Zudem verfügt er über eine praktische Mittelschiene mit mehreren Ebenen, in der Getränkehalter untergebracht sind, ein zentrales Fach mit einem großen Handschuhfach, und man kann sogar eine anderthalb-Liter-Flasche in die Mittelkonsole stellen. All das könnt ihr im vorherigen Test des Modells im Detail sehen.

Ausstattung

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Unser Fahrzeug war die Ausstattungslinie Cosmo, daher haben wir alles zur Sicherheitsausstattung und zur Serienausstattung bereits im vorherigen Test des Meriva gesehen. Unser Fahrzeug hatte jedoch eine Besonderheit, die das vorherige Modell nicht besaß: das Flex-Fix-System, also den Fahrradträger§h37;, der im hinteren Stoßfänger versteckt ist.

Er zeichnet sich durch die einfache Montage aus: Man hebt einfach einen Hebel im Kofferraum, das System klappt aus, dann montiert man die Halterungen für die Räder, klappt das Kennzeichen hoch und setzt die Leuchten seitlich an. Nach wenigen Minuten ist alles vollständig montiert.

Ein weiteres Detail der Ausstattung, das uns gefallen hat, sind die Scheinwerfer. Sie sind zwar kein Xenon, aber sie sind kurvenabhängig schwenkbar und bieten daher eine gute Ausleuchtung in Kurven und in schwierigen Bereichen, in denen die Sicht nicht sehr gut ist. Im Übrigen ist die Serienausstattung recht vollständig und die einzelnen Elemente funktionieren einwandfrei.

Gesamtbewertung

Als wir den Meriva zum ersten Mal gefahren sind, hat uns die Praktikabilität gefallen, sowohl im Innenraum als auch durch die entgegen der Fahrtrichtung öffnenden Türen. Die Benzinmotoren waren jedoch nicht das Beste für diesen kompakten Van, denn die Leistung hielt nicht, was versprochen wurde, und der Verbrauch war ziemlich hoch.

Jetzt, da wir diesen Dieselmotor gefahren sind, sieht die Sache anders aus: Wir erleben einen leistungsstärkeren und besser auf diese Fahrzeugklasse abgestimmten Motor. Laut Opel ist übrigens die meistverkaufte Variante der Dieselmotor mit 110 CV, mit demselben Hubraum wie der 130-CV-Motor, aber etwas wirtschaftlicher. Allerdings sucht der Meriva vor allem Komfort im Innenraum, daher sollte man keine sportlichen Empfindungen oder ein sportliches Fahrverhalten erwarten. Er ist stabil und recht ausgewogen, aber es fehlt ihm, wie zu erwarten, an Agilität.

Uns ist auch aufgefallen, dass er einen interessanten Einstiegspreis hat, denn unser Testwagen mit der gesamten Sonderausstattung (zum Beispiel dem Navigationssystem) kostete rund 20.000 Euro, ein guter Wert, wenn man Fahrzeugtyp, Motor und Ausstattung bedenkt.

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Fotos | David Taboada

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