Porsche Cayman GT4, der Lagarto zeigt die Zähne

Daniel Valdivielso    @valdi92    4 February 2015     2 min.
Porsche Cayman GT4, der Lagarto zeigt die Zähne

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Porsche hat ein Modell vorgestellt, auf das alle irgendwann gewartet haben. Die Rede ist vom Cayman GT4, der extremsten und renntauglichsten Version des deutschen Sportwagens.

Die Wartezeit war sehr lang, zu lang, würde ich sagen, immer mit der Hoffnung, dass Porsche sich in das Becken wagt und die sogenannte „nahezu endgültige“ Maschine erschafft.

Die äußere Erscheinung des Cayman GT4 lässt keine Zweifel offen. Es handelt sich um einen echten Porsche, und einen Porsche, der dafür gemacht ist, so schnell wie möglich zu sein, sei es auf offener Landstraße oder auf der Rennstrecke. Schon die Front gibt Hinweise mit den überdimensionierten, kontrastfarben lackierten Lufteinlässen sowie einem kleinen horizontalen Luftauslass im Stoßfänger, direkt am Motorhaube, der dem am 911 GT3 sehr ähnlich ist.

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Die Leichtmetallfelgen haben ein neues, sehr offenes Design, das eine Bremsanlage sehen lässt, die direkt vom 911 GT3 übernommen wurde, was die Rennambitionen des GT4 deutlich macht. Wie bei den meisten Modellen der Porsche-Baureihe sind die Bremsen serienmäßig aus Stahl, optional ist die Ausstattung jedoch mit einer hochleistungsfähigen carbon-keramischen Bremsanlage möglich.

Hinter der Tür finden wir eine Zierleiste mit dem Schriftzug „GT4“, die bündig mit dem Lufteinlass zur Kühlung des Boxermotors abschließt. Das Heck wirkt wirklich brutal. Die Heckklappe wurde leicht verlängert, was ihr eine dynamischere Linie verleiht. Was jedoch sofort ins Auge fällt, ist der brutale, feste Heckspoiler mit großen Abmessungen, der bei hohen Geschwindigkeiten für eine beachtliche aerodynamische Anpressung sorgt.

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Im Innenraum sind die Veränderungen weniger auffällig. Dennoch sind sie spürbar, dank eines Sportlenkrads und Schaltknaufs, die mit Alcantara bezogen sind. Auch die Instrumentierung hat spezifische Details wie gelb lackierte Zeiger, ein Merkmal, das nur den sportlichsten Modellen von Porsche vorbehalten ist. Wenn wir den Blick auf die Mittelkonsole richten, sehen wir zudem, dass neben einem Knopf zur Deaktivierung der Stabilitätskontrolle (ESC) nun ein weiterer Knopf vorhanden ist, mit dem neben dem ESC auch die Traktionskontrolle (TC) deaktiviert wird.

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Mechanisch hat der Cayman GT4 alle Voraussetzungen, um ein wahrer „Giantkiller“ zu werden. Der 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Saugbetrieb steigert seine Leistung auf 385 CV. In Verbindung ausschließlich mit einem6-Gang-Schaltgetriebe beschleunigt er in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h. Erwähnenswert ist außerdem, dass er die Nürburgring-Nordschleife in 7 Minuten und 40 Sekunden umrundet.

Quelle | Porsche

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