Volkswagen auf der Frankfurter Automesse 2013

David Taboada     10 September 2013     4 min.
Volkswagen auf der Frankfurter Automesse 2013

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Wir setzen unseren Rundgang über die verschiedenen Stände der Frankfurter Automesse fort, und jetzt bleiben wir am Stand von Volkswagen stehen. Hier findet man verschiedene Modelle, einige sportliche wie den Golf R, andere eher umweltfreundlich wie der e-Up! oder die Varianten des Golf wie der Sportsvan und der Variant.

Als Erstes wollen wir uns den Golf R genauer ansehen, die sportliche Variante des deutschen Kompaktwagens, die dank ihres TSI-Motors nun 300 PS Leistung erreicht. Optisch fallen ein Stoßfänger im exklusiven Design und Leichtmetallfelgen mit 18 Zoll auf, die schon erahnen lassen, dass wir hier keinen normalen Golf vor uns haben.

Serienmäßig gibt es bereits LED-Tagfahrlichter im doppelten U-Design sowie Rückleuchten in dunklem Rot. Ein weiteres sportliches Detail des Golf R ist die Auspuffanlage mit doppeltem Endrohr und insgesamt vier verchromten Rohren. Der Innenraum wird von Sportsitzen geprägt, die Stoff mit Alcantara kombinieren, außerdem gibt es ein Dreispeichen-Lenkrad und ein Radio-CD-System mit Touchscreen.

Das Wichtigste am Golf R verbirgt sich jedoch unter der Haube, wo ein kraftvoller TSI mit 300 PS steckt. Mit dem Schaltgetriebe sprintet er in nur 5,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, mit dem Automatikgetriebe DSG sind es sogar 4,9 Sekunden. Mit beiden Getrieben kann man weiter beschleunigen, bis die elektronische Begrenzung bei 250 km/h greift. Der kombinierte Verbrauch sinkt dabei im Vergleich zum Vorgänger von 8,5 auf 7,1 l/100 km, ebenso die Emissionen, die von 199 auf 165 g/km fallen. Die Markteinführung in Europa soll im letzten Quartal dieses Jahres erfolgen.

Golf Sportsvan

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Wir gehen weiter am Stand von Volkswagen entlang, bis wir zum Golf Sportsvan kommen, der den Golf Plus ablösen soll. Auch wenn es sich in Frankfurt noch um einen Prototypen handelt, erfahren wir, dass Design und Eigenschaften dem endgültigen Serienmodell sehr nahekommen, das nächstes Jahr Mitte des Jahres bei den Händlern erhältlich sein soll. Sein Außendesign folgt dem Trend der gesamten Baureihe, seine Stärken sind Wohnkomfort und Raumangebot im Innenraum. Besonders auffällig ist beim Sehen und Anfassen vor Ort die Qualität der Materialien und die technische Ausstattung.

So wird der Golf Sportsvan zum ersten Modell der Golf-Familie, das den Spurwechselassistenten mit Side Assist, der den Fahrer vor Fahrzeugen im toten Winkel warnt, serienmäßig anbietet. Zusätzlich aktiviert das System bei einer Kollision automatisch die Notbremsfunktion. Die Motorenpalette umfasst fünf Triebwerke mit Leistungen von 110 bis 150 PS.

e-Up! und e-Golf

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Nun kommen wir zur „ökologischen Zone“, die die Marke für die Präsentation der Elektroversionen des Up! und des Golf reserviert hat, den e-Up! und den e-Golf. Der erste verfügt über einen Elektromotor mit 82 PS und einem maximalen Drehmoment von 210 Nm. Die Beschleunigung von 0 auf 60 km/h dauert 4,9 Sekunden, für 100 km/h benötigt man 12,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit des e-Up! liegt bei 130 km/h. Der e-Golf hat einen Elektromotor mit 115 PS und 270 Nm Drehmoment. Seine Fahrleistungen sind etwas besser: Aus dem Stand erreicht er 100 km/h in nur 10,4 Sekunden, und seine Geschwindigkeit ist auf 140 km/h begrenzt.

Die Batterie des e-Golf ist etwas größer als die des e-Up, daher ist auch seine Reichweite höher und liegt bei 190 km gegenüber 160 km beim e-Up!. Beide Modelle bieten bis zu drei Fahrmodi: Normal, Eco und Eco+, sowie vier Rekuperationsstufen: D1, D2, D3 und B. Den Marktstart macht zuerst der e-Up!, der noch vor Jahresende verfügbar sein wird, während man beim e-Golf bis zum Frühjahr des nächsten Jahres warten muss.

Bilder | Equipo Highmotor

Technische Daten dieses Autos


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